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WestLB mit Verlusten 2007

Autor: Rainer
abgelegt in: Finanzmarkt

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Noch im Sommer ist man bei der WestLB von einem guten Jahr ausgegangen, doch nun im November muss die Bank erneut Verluste vermelden, womit das angekratzte Image der Bank weiterhin Schaden nimmt.
Das Düsseldorfer Unternehmen sehe eine hervorragende Entwicklung und auch die Immobilienkrise in den USA bereite weniger Probleme als erwartet, hatte es noch im August 2007 geheißen. Nun muss die WestLB diese Prognose revidieren, denn der Kursverfall von bisher beständigen Wertpapieren sei erheblich gewesen und die andauernde Krise bei den Finanzmärkten setzt dem Unternehmen nun doch erheblich zu, da es in absehbarer Zeit keine Besserung in Sicht ist.
Die Landesregierung, einschließlich des Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, reagierte schockiert auf die Nachricht bei der WestLB. Hatte man doch gehofft, nach den schlechten Jahren, die Anteile des Landes (25 Prozent) gut verkaufen zu können. Eigentlich hätte dies schon im vergangenen Jahr geschehen sollen, aber die Aussicht auf Besserung ließ die Regierung zögern. Von Experten wird inzwischen nicht ausgeschlossen, dass die Anteile des Landes bei einem Eilverkauf abgestoßen werden, um einem weiteren Werteverlust zu vermeiden. Damit würde auch letzte Unterstützung für die Bank entfallen, die schon seit einem langen Zeitraum mit schlechten Schlagzeilen zu kämpfen hat. Erst vor kurzem verspekulierten sich Mitarbeiter bei dem Kauf von VW-Aktien, wobei ein Schaden von 100 Millionen Euro entstanden ist. Zwar wurden die Verantwortlichen inzwischen entlassen und der Verlust aufgefangen, ein Imageschaden ist trotzdem geblieben.


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