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Die Welt der Finanzen
 


Was war, was wird

Autor: Marco
abgelegt in: Neuigkeiten

Die Woche fängt ja gut an. Während der Ölpreis erneut um 6,68 Dollar nachgab, schossen die Indizes der wichtigsten Unternehmen nach oben. Schön ist zu beobachten, wie so mancher Auftrags-Schreiber sich bemüht, bestimmte Zusammenhänge zu verschleiern. So zum Beispiel der Zusammenhang zwischen Öl und Dollar, oder Öl und Kapital.

Während der Öl-Hausse fiel niemandem auf, das der Preisboom eventuell unter bestimmten Umständen vielleicht doch mit gewissen Spekulationen am Markt hätte zu tun haben können. Aber genaues weiß man nicht. Der Dollar wurde massiv abgewertet, die Aktienkurse brachen ein, das Kapital lag bei den Rohstoffen, oder besser, was nach dem Milliarden-Grab ABS im Zuge der Subprime- und Hypotheken-Krise noch übrig war.

Klar mussten die globalen Player sich erstmal davon erholen, dass man „Gewinne“ eben nicht nur aus dem Hut zaubern kann und das das unendlich so weiter geht. Im Grunde haben die Verbraucher, die „Finanziers“ einer total überzogenen Immobilien-Blase nichts weiter gemacht als eine „Wertberichtigung“. Das traf so manche Unternehmen extrem hart, die darauf gesetzt hatten, das die Wertsteigerung immer so weiter geht.

Interessanterweise glauben so manche “Wirtschaftsweisen immer noch, dass man mehr „Konsum“ mit immer weniger Lohn und Gehalt generieren kann. Wer sich zum Beispiel bei der Telekom die Pläne ansieht, mal wieder tausende Arbeitnehmer um ihren Lohn zu bringen, oder die Deutsche Bahn ihre Fahrpreise seit 2003 um fast 20 % erhöht hat, aber keines der Unternehmen auch nur im Traum daran denkt, eventuell die Angestellten am Milliarden-Profit auch nur ansatzweise teilhaben zu lassen, um einen der wichtigsten Wirtschaftsbereiche der Volkswirtschaft, die Binnennachfrage und damit den Binnenmarkt zu stärken.

Nein, lieber nutzt man das Instrument der privaten Verschuldung, damit die Bürger sich auch all das leisten zu können, was man nach den pausenlosen Werbebotschaften so haben muß, um „dabei zu sein“.

Wohin eine Wirtschaftspolitik führt, die absolut die kompletten Marktbedingungen ignoriert und lediglich die Klientel der Anlagebesitzer und Vermögenden bedient, das kann man an den Inkompetenzen des „Cowboys“ Mr. Bush und seiner „Berater“ sehen, die Ihr Land in eine Absolute Krise geführt haben und nebenbei eifrig daran basteln, die „beste aller Demokratien“ als eine weitere Fußnote der Geschichte abzufertigen.


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