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UBS verliert Kundschaft im Wealth and Asset Management

Autor: Marco
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Die Schlechten Nachrichten um die schweizerischen Eidgenossen von der UBS wollen einfach nicht zum erliegen kommen. Nach einem Quartals-Verlust von 358 Millionen Schweizer Franken (CHF), der nicht höher ausfiel, da es eine Steuer-Rückerstattung von gut 3 Milliarden CHF gab, dem Rückkauf von Wandelanleihen in Höhe von 18 Milliarden Dollar, Verlusten im Zweistelligen Milliarden-Bereich in den letzten 12 Monaten und der geplanten Neustrukturierung des Unternehmens kommen jetzt verunsicherte Anleger zum Zuge, die gut 27 Milliarden CHF aus dem Unternehmen gezogen haben.

Eine Vertrauenskrise erschüttert den Rekordverlusthalter der Finanzkrise. Allerdings wolle niemand von einer Zerschlagung reden, und es gäbe keine Pläne für Verkäufe von Unternehmens-Sparten, hieß es aus UBS-Kreisen.

Es werden stattdessen Köpfe rollen, allen voran Marco Sutter, der Finanzchef der Bank, der von John Cryan ersetzt werden soll. Weitere drei Mitglieder im Verwaltungsrat und Zwei Posten in der Konzernspitze sollen ausgetauscht werden.

Verständlich, denn nach den Vorwürfen der Arglistigen Täuschung von Kunden, des Verdachts zur Beihilfe der Steuerhinterziehung, dem massiven Finanzabfluss von Kundenvermögen, besonders im Bereich der Vermögensanlagen (Wealth und Asset Management) kann die Bank gar nicht anders, als sich neu ausrichten und das angeschlagene Vertrauen der Kunden wiederherstellen. Ob das gelingen wird, ist mehr als fraglich, denn wer sich so an den Finanzmärkten verzockt hat und mehr schlecht als recht auf Neukundenfang geht, darf sich nicht wundern, wenn er keinen Erfolg hat.

Da helfen auch keine Bauernopfer in den Führungsetagen.


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