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Die AIG, weltgrößter Versicherer, bleibt ebenfalls nicht von der Kreditkrise verschont. Milliarden-Abschreibungen lassen den Branchenriesen den höchsten Quartalsverlust seit Gründung verbuchen.

AIG

Das Minus lag im Schlussquartal 2007 bei 5,3 Mrd. US-Dollar ( 3,5 Mrd. Euro) und riss die American International Group (AIG) weit in die roten Zahlen. Damit waren die Zahlen weit aus schlechter als von den Analysten erwartet und ließen Wertberichtigungen von über elf Mrd. Dollar notwendig werden. Erstaunlich war dies für die Branche schon, da Versicherer als weniger von der Kreditkrise betroffen galten als die Banken. Die europäischen Versicherungs-Konzerne sind daher mit einem blauen Auge davon gekommen, so die Allianz oder Münchner Rück. Die hohen Summen machen die AIG zum größten Verlierer der Krise und ließen auch die Wettbewerber aufhorchen, da diese ebenfalls immer noch der Meinung sind, von der Krise nicht betroffen zu sein.

Folge der Abschreibungen ist ein Verlust von circa drei Prozent des Aktienwertes, was bis heute zu einem Verlust von gut einem Viertel des Börsenwertes führte. Die Aktie ging vor zwei Wochen auf Talfahrt, als die Warnung vor massiven Abschreibungen bei Tauschgeschäften im Kreditbereich bekannt wurde. Normalerweise gelten diese Transaktionen als sicher.

Für den Konzern gelten diese Turbulenzen erneut als schwerer Rückschlag, da er schon in der Vergangenheit immer wieder mit Skandalen, wie zum Beispiel den Rücktritt des legendären AIG-Chef Maurice Greenberg, konfrontiert war. Greenberg, immer noch beteiligt an AIG, sorgt nach seinem Abgang durch seine andauernde Kritik an Strategie und Führung von AIG weiterhin für Unruhe.


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