Laut des chinesischen Statistikamtes verzeichnet die Volksrepublik im ersten Quartal dieses Jahres ein Wirtschaftswachstum von 11,9 Prozent. Diese Entwicklung ist Experten zufolge ein recht ungesunder Anstieg, zumal dies zu einem erneuten Nachfrageüberschuss auf dem Immobilienmarkt führen könnte.

Seit den 1990er Jahren wächst die chinesische Wirtschaftslage zwar stetig, erlebt jedoch immer wieder kleinere oder größere konjunkturelle Einbußen. Gerade im letzten Jahr blieb auch China nicht von der Finanzkrise verschont. Mittlerweile erholt sich die Wirtschaft weltweit jedoch stetig, so dass langsam wieder schwarze Zahlen geschrieben werden können. weiterlesen »
Die Grundstückspreise in Deutschland sind günstig im Moment. Das liegt daran, dass der Leitzins einen neuen Tiefstand erreicht hat. Wer also das Vorhaben hat zu bauen sollte dies jetzt tun. Leerstehende Grundstücke gibt es vielerorts. Doch in welchem Bundesland ist das Bauland am günstigsten?
All diejenigen, die Häuslebauer werden wollen sollten ihr Vorhaben jetzt in die Tat umsetzen und sich ein Grundstück, in der Region ihrer Wahl kaufen. Wie man beim Institut für Städtebau und dem Statistischen Bundesamt erfährt ist der Quadratmeter Bauland zuletzt im Jahr 2001 so günstig gewesen. Die Finanzierung spielt immerhin die entscheidende Rolle bei der Kalkulation. Dennoch sind die Grundstückspreise beispielsweise in Sachsen-Anhalt günstiger als als in Hamburg oder Bayern.
Was war es doch schön mit anzusehen und zu hören, als vor einigen Tagen unser aller geliebte Kanzlerin Angela Merkel in verschiedenen Statements die „Gier“ einiger Banker ausmachte und damit die bösen bösen Broker identifizierte, die das Schneeballsystem „Innovative Finanzprodukte“ anpriesen und sich dann verspekulierten.
Ok, okay, wer kennt das nicht von seiner Versicherung, dass wenn es tatsächlich mal einen Schadensfall gibt, der Versicherer nicht bereit ist, einfach mal so zu zahlen und man sich erst mal auf einen langwierigen Prozess einstellen muss, um an seine Kohle zu kommen. Dumm nur, wenn so ein Schadensfall in grossem Maßstab passiert und die „verbrieften Sicherheiten“ eigentlich nur dazu gedacht waren, Cash zu generieren. Auf jeden Fall hat niemand der „Versicherer“ damit gerechnet, tatsächlich irgendwann mal in Forderung genommen zu werden.
Zurück zu Mama Angelika, die also feststellte, dass die „Gier“ einiger Damen und Herren „Investoren“ einfach zuviel für das fragile und „hochkomplizierte“ System des Cash-Cow-Melkens auf den Finanz-Derivate-Märkten war.
Wie der US-Amerikanische Finanzminister Henry Paulson verlauten ließ, sollen die beiden größten Hypotheken-Banken Fannie Mae und Freddie Mac unter staatliche Kontrolle gestellt werden. Die Aktien wurden aus dem Markt genommen.
Dies sei das Ergebnis eines Krisengespräches von Vorstand und Regierung, das am Wochenende stattfand. Die zuständige Behörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) soll die Geschäfte bis auf weiteres führen. Dies solle zur Stabilisierung der Finanz- und Immbilienmärkte beitragen, wie Paulson betonte. weiterlesen »
Die US-Amerikanische Behörde für Hypothekenaufsicht (OTS) hat die Kalifornische Hypothekenbank „Indymac“ vom Markt genommen und das Bankgeschäft mit sofortiger Wirkung der staatlichen Behörde für Bundeseinlagensicherung (FDIC) übergeben.
Die FDIC soll die Abwicklung betreiben. Der Einlagensicherungsfond wird wahrscheinlich mit 4 bis 8 Milliarden Dollar belastet, rechnet die FDIC vor, da sie für Einlagen mit bis zu 100.000 Dollar pro Person einsteht.
Hintergrund der Aktion war ein Kapitalabfluss von 1,3 bis 1,6 Milliarden Dollar innerhalb von 10 Tagen durch Privatkunden, die einen Zusammenbruch des Unternehmens fürchteten, und Ihr Geld in Sicherheit bringen wollten. Das führte zur Insolvenz des Unternehmens. weiterlesen »
Die in den Medien verbreiteten Nachrichten können einen schon nachdenklich machen. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über Spitzelaffären, Steuerhinterziehung, Korruption, oder Insidergeschäfte berichtet wird. Das Vertrauen in die deutschen Topmanager scheint erschüttert.
Zum einen können diese Herren offenbar machen, was sie wollen. Sie werden ja gegen jedes und alles versichert. Ob es gigantische Verluste durch „Fehlkäufe“ (Daimler-Chrysler) und Spekulation („Subprime-Krise“) sind, massenhafte Entlassungen (Deutsche Bank, Telekom, Siemens) zur „Gewinnmaximierung“ getätigt werden, Lobbys die derzeitige Politik zu ihren Gunsten gestalten (Bertelsmann, INSM, BDA, BDI), Politiker mit Aufsichtsratspöstchen für willfährige Dienste (Schröder, Müller, Clement) belohnt werden, oder man direkt besticht (Hartz, VW, Siemens) und erpresst (Springer mit Drohung von Massenentlassungen bei der PIN AG).
Natürlich sollte man die Informationsbeschaffung mit allen Mitteln (Telekom, Schäuble, Zumwinkel), oder die direkte Manipulation von Nachrichten („Peak Oil?“, Subprime-Krise) in den Leitmedien nicht vergessen.
Dafür erhalten unsere „Leistungsträger“ Millionenschwere Jahresgehälter, Aktienoptionen in Millionenhöhe (Zumwinkel, Wiedeking), einen Dienstwagen, First-Class-Tickets oder den Betriebsjet und dergleichen mehr. Dass es hierfür auch massiv Ehrendoktor-Würden, Ehrenbürgerschaften und Verdienst-Orden wie -Kreuze regnet, mit Pomp und Gala und all den hochgestellten Persönlichkeiten der Öffentlichkeit, lässt mich doch zumindest ein wenig nachdenklich werden.
Wenn man der „Elite“ dann nicht mal die paar Stiftungen (LGT Group Lichtenstein, Bertelsmann-Stiftung) gönnt, ist wirklich ein Skandal.
Dass ein Herr Schäuble da den „Terrorismus“ über uns hinweg rollen sieht, und „Gefährder“ die Grundfeste der Gesellschaft erschüttern, da kann man schon verstehen, warum wir ein neues „Sicherheitskonzept“ („BKA- Novelle“, Vorratsdatenspeicherung, Bundeswehr im Inneren, Kompetenzzentren, „Nationaler Sicherheitsrat“, E-Card, E-Pass) brauchen.
Big Schäuble is watching you, könnte man meinen.
Nimmt mal einer der Herren seinen Hut, weil er es zu arg getrieben hat, dann winken noch Abfindungen in Millionenhöhe, der Sitz im nächsten Aufsichtsrat oder die ehrenamtliche Tätigkeit in einer der unzähligen Lobby-Organisationen ( „um Deutschland “fit” zu machen für die „Herausforderungen“ in der globalisierten Welt“). Mancher geht dann auch gerne mal ins Ausland (von Pierer), oder spannt auch mal aus vom Stress des ganzen Entscheidens
Das mach ich jetzt auch, ich krieg sonst Kopfschmerzen, wenn ich weiter darüber Nachdenke.
Wie im Laufe des gestrigen Tages bekannt wurde, beteiligt sich der chinesische Staatsfond China Investment Corporation (CIC) mit rund fünf Milliarden Dollar an der zweitgrößten US-amerikanischen Investmentbank - und hält damit demnächst 9,9% des Institutes. Eine Rolle in der Führung von Morgan Stanley sei für die Chinesen aber nicht vorgesehen, heißt es. Verschiedene US-Geldinstitute lassen sich derzeit angesichts der Hypothekenkrise von ausländischen Investoren unter die Arme greifen. Erst Ende November verhalf das Emirat Abu Dhabi der schwächelnden Citigroup in einem spektakulären Handel zu einer Finanzspritze von 7,5 Milliarden Dollar. Die Abschreibungen von Investmentbanken aufgrund der Hypothekenkrise haben inzwischen weltweit mehr als 60 Milliarden Dollar erreicht.
Der Schweizer Bankier und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann, wechselt nicht wie von vielen Analysten erwartet zur Citigruop.
Die Citigroup war nach dem Rausschmiss von Chuck Prince, der im Zuge der Finanz- und Immobilienkrise für große Abschreibungen in den ersten Quartalen verantwortlich war, auf der Suche nach einer neuen Führungsperson. Ackermann, der aufgrund seines Führungsstiles und seinem konsequenten vorgehen prädestiniert für diese Aufgabe gewesen wäre, sagte dem Unternehmen ab, obwohl seitens der Deutschen Bank noch keine Stellungnahme erfolgt ist.
Die Deutsche Bank war in diesem Jahr trotz des Involvierens in der Kreditkrise noch mit einem blauen Auge davongekommen. Große Abschreibungen konnten vermieden und ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Ganz anders erging es der Citigroup in Deutschland, wo allein in den ersten drei Quartalen eine noch unbekannte Höhe an Abschreibungen vorgenommen werden mussten und von einem Gewinneinbruch von sechs bis sieben Milliarden ausgegangen wird. Dieser Werteverlust der Citigroup war letztendlich der Auslöser dafür, dass Prince seinen Hut nehmen musste.
Nun wird sich die Citigroup weiterhin auf die Suche nach einem geeigneten Nahfolger begeben müssen. Die Kandidatenliste ist aber momentan nicht sonderlich lang, da weltweit die Finanzhäuser von Finanz- und Immobilienkrise betroffen sind.
Das Ereignis des Jahres 2007, auch wenn es noch nicht ganz beendet ist, war die Immobilien- und Kreditkrise in den USA. Wie konnte es zu einem derartigen Fiasko kommen, das die Finanzmärkte und Geldhäuser weltweit in eine Krise führte, dass sogar einige Landesbanken wie in Sachsen nur durch das Eingreifen der Bundesländer gerettet werden konnten?
Der amerikanische Immobilienmarkt war lange Zeit das Zugpferd der globalen Konjunktur. Nach dem Börsencrash 2001 und der damit verbunden Krise der „Dot-com-Firmen“ investierten zahlreiche Anleger vor allem in Immobilien, deren Wert natürlich erheblich stieg. Um einen totalen Niedergang an den Börsen zu vermeiden, die immer noch an den Nachwirkungen der Terroranschläge und der IT-Krise zu leiden hatten, senkte die US-Zentralbank den Leitzins bis auf einen Prozent. Für die amerikanischen Banken wurde es dadurch wesentlich einfach, sich Kapital zu beschaffen und sie unterboten sich gegenseitig bei Kundenkrediten und Darlehensofferten. Die Summe aus Wertsteigerung der Immobilien und den niedrigen Zinsen war ein Hypothekenboom in den USA. Zählt man die Jahre 2004 und 2005 zusammen, nahmen die Amerikaner Hypotheken im Wert des Bruttosozialproduktes von Deutschland und Großbritannien zusammen auf, um die 5.000 Milliarden Dollar. Die eigentliche Wertsteigerung existierte aber nur auf dem Papier und war nicht greifbar. Während deutsche „Häuslbauer“ versuchen, ihre Schulden recht schnell abzubauen, greifen Amerikaner zur Finanzierung von Flachbildfernseher, Autos oder neuen Häusern gern auf den
Hypothekenwert ihres Hauses zurück und reizen dabei die finanziellen Möglichkeiten voll aus. Nun aber, nach dem Platzen der Immobilienblase sind die Häuserwerte natürlich erheblich gesunken und die nicht realen Werte der Häuser ins Bodenlose gestürzt, womit viele Amerikaner jetzt hoffnungslos verschuldet sind. Die leichtfertige Kreditvergabe, ohne Prüfungen der realen Werte, bringen selbst große Finanzhäuser in arge Bedrängnis, so musste selbst die Citygroup dieses Jahr Milliarden schwere Abschreibungen vornehmen.
Noch ist die Krise nicht vollständig überwunden und erst die Jahreszahlen einiger Unternehmen werden zeigen, welche verheerenden Auswirkungen die Krise nun wirklich hatte.