Kaufempfehlung Finanzkrise
Die richtige Zeit, um sich mit Aktien einzudecken, scheint es bei der aktuellen Lage auf den ersten Blick nicht gerade zu sein.
Denn omnipräsente Schlagwörter mit der Endung ,,-krise‘‘, und die darauf folgenden, möglichen‘ zukünftigen negativen Konsequenzen sind alles andere als überzeugend, um sein angespartes Kapital in Aktien zu investieren.
Doch wen hilft es schon negative Aussichten für die Zukunft zu hegen- Kopf und Magen bestimmt nicht!?
Ein Engagement in Aktien, gerade zu dieser Zeit, sollten triftige, vernünftige Gründe zugrunde legen. Dabei nützt ein Blick auf vergangene ,,Finanzkrisen‘‘ und ein Vergleich von aktuellen und historischen Unternehmenswerten z.B. mittels dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).
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Was war es doch schön mit anzusehen und zu hören, als vor einigen Tagen unser aller geliebte Kanzlerin Angela Merkel in verschiedenen Statements die „Gier“ einiger Banker ausmachte und damit die bösen bösen Broker identifizierte, die das Schneeballsystem „Innovative Finanzprodukte“ anpriesen und sich dann verspekulierten.
Ok, okay, wer kennt das nicht von seiner Versicherung, dass wenn es tatsächlich mal einen Schadensfall gibt, der Versicherer nicht bereit ist, einfach mal so zu zahlen und man sich erst mal auf einen langwierigen Prozess einstellen muss, um an seine Kohle zu kommen. Dumm nur, wenn so ein Schadensfall in grossem Maßstab passiert und die „verbrieften Sicherheiten“ eigentlich nur dazu gedacht waren, Cash zu generieren. Auf jeden Fall hat niemand der „Versicherer“ damit gerechnet, tatsächlich irgendwann mal in Forderung genommen zu werden.
Zurück zu Mama Angelika, die also feststellte, dass die „Gier“ einiger Damen und Herren „Investoren“ einfach zuviel für das fragile und „hochkomplizierte“ System des Cash-Cow-Melkens auf den Finanz-Derivate-Märkten war.
Wie der US-Amerikanische Finanzminister Henry Paulson verlauten ließ, sollen die beiden größten Hypotheken-Banken Fannie Mae und Freddie Mac unter staatliche Kontrolle gestellt werden. Die Aktien wurden aus dem Markt genommen.
Dies sei das Ergebnis eines Krisengespräches von Vorstand und Regierung, das am Wochenende stattfand. Die zuständige Behörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) soll die Geschäfte bis auf weiteres führen. Dies solle zur Stabilisierung der Finanz- und Immbilienmärkte beitragen, wie Paulson betonte. weiterlesen »
Die US-Amerikanische Behörde für Hypothekenaufsicht (OTS) hat die Kalifornische Hypothekenbank „Indymac“ vom Markt genommen und das Bankgeschäft mit sofortiger Wirkung der staatlichen Behörde für Bundeseinlagensicherung (FDIC) übergeben.
Die FDIC soll die Abwicklung betreiben. Der Einlagensicherungsfond wird wahrscheinlich mit 4 bis 8 Milliarden Dollar belastet, rechnet die FDIC vor, da sie für Einlagen mit bis zu 100.000 Dollar pro Person einsteht.
Hintergrund der Aktion war ein Kapitalabfluss von 1,3 bis 1,6 Milliarden Dollar innerhalb von 10 Tagen durch Privatkunden, die einen Zusammenbruch des Unternehmens fürchteten, und Ihr Geld in Sicherheit bringen wollten. Das führte zur Insolvenz des Unternehmens. weiterlesen »
Laut einem Artikel im Online-Magazin Telepolis steht den Global Playern im Finanzmarkt noch einiges bevor. Auf rund 1,6 Billionen Dollar werden die gesamten Verluste in Folge der Immobilienkrise geschätzt.
Allein eine Offenlegung der Abschreibungen in den Bilanzen der beteiligten Unternehmen könnte eine genaue Schätzung ermöglichen. Dagegen wehren sich die Banken, fürchten sie doch einen massiven Vertrauensverlust und eine erneute Abwertungswelle an den Aktienmärkten, sollten die Banken gezwungen werden, ihre Bilanzen neu aufzulegen. Ein großer Schritt in Richtung Krisen-Bewältigung wäre es auf jeden Fall, da hier endlich einmal die Verluste klar benannt werden würden. weiterlesen »
Die in den Medien verbreiteten Nachrichten können einen schon nachdenklich machen. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über Spitzelaffären, Steuerhinterziehung, Korruption, oder Insidergeschäfte berichtet wird. Das Vertrauen in die deutschen Topmanager scheint erschüttert.
Zum einen können diese Herren offenbar machen, was sie wollen. Sie werden ja gegen jedes und alles versichert. Ob es gigantische Verluste durch „Fehlkäufe“ (Daimler-Chrysler) und Spekulation („Subprime-Krise“) sind, massenhafte Entlassungen (Deutsche Bank, Telekom, Siemens) zur „Gewinnmaximierung“ getätigt werden, Lobbys die derzeitige Politik zu ihren Gunsten gestalten (Bertelsmann, INSM, BDA, BDI), Politiker mit Aufsichtsratspöstchen für willfährige Dienste (Schröder, Müller, Clement) belohnt werden, oder man direkt besticht (Hartz, VW, Siemens) und erpresst (Springer mit Drohung von Massenentlassungen bei der PIN AG).
Natürlich sollte man die Informationsbeschaffung mit allen Mitteln (Telekom, Schäuble, Zumwinkel), oder die direkte Manipulation von Nachrichten („Peak Oil?“, Subprime-Krise) in den Leitmedien nicht vergessen.
Dafür erhalten unsere „Leistungsträger“ Millionenschwere Jahresgehälter, Aktienoptionen in Millionenhöhe (Zumwinkel, Wiedeking), einen Dienstwagen, First-Class-Tickets oder den Betriebsjet und dergleichen mehr. Dass es hierfür auch massiv Ehrendoktor-Würden, Ehrenbürgerschaften und Verdienst-Orden wie -Kreuze regnet, mit Pomp und Gala und all den hochgestellten Persönlichkeiten der Öffentlichkeit, lässt mich doch zumindest ein wenig nachdenklich werden.
Wenn man der „Elite“ dann nicht mal die paar Stiftungen (LGT Group Lichtenstein, Bertelsmann-Stiftung) gönnt, ist wirklich ein Skandal.
Dass ein Herr Schäuble da den „Terrorismus“ über uns hinweg rollen sieht, und „Gefährder“ die Grundfeste der Gesellschaft erschüttern, da kann man schon verstehen, warum wir ein neues „Sicherheitskonzept“ („BKA- Novelle“, Vorratsdatenspeicherung, Bundeswehr im Inneren, Kompetenzzentren, „Nationaler Sicherheitsrat“, E-Card, E-Pass) brauchen.
Big Schäuble is watching you, könnte man meinen.
Nimmt mal einer der Herren seinen Hut, weil er es zu arg getrieben hat, dann winken noch Abfindungen in Millionenhöhe, der Sitz im nächsten Aufsichtsrat oder die ehrenamtliche Tätigkeit in einer der unzähligen Lobby-Organisationen ( „um Deutschland “fit” zu machen für die „Herausforderungen“ in der globalisierten Welt“). Mancher geht dann auch gerne mal ins Ausland (von Pierer), oder spannt auch mal aus vom Stress des ganzen Entscheidens
Das mach ich jetzt auch, ich krieg sonst Kopfschmerzen, wenn ich weiter darüber Nachdenke.