Provif

Die Welt der Finanzen
 


Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt die erste Hälfte des Geschäftsjahres mit einem Fehlbetrag ab. Ein Rückgang von 0,91 Euro steht dem Plus von 0,21 Euro des letzten Halbjahres gegenüber.

Das Frankfurter Unternehmen beteiligt sich an nationalen und internationalen Firmen. Nach eigener Aussage investierte es 500 Millionen Euro seit 1996. Der Kauf und Verkauf von mittelständischen Unternehmen war 40 Jahre lang ein lukratives Geschäft.

DBAG Rezession © Flickr/artemuestra

Deutsche Beteiligungs AG schreibt rote Zahlen

weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

Bundeskabinett beschließt Bad Bank

Autor: Rainer
abgelegt in: Schulden

Das Gesetz zur Entsorgung toxischer Wertpapiere in so genannte Bad Banks wurde von der Bundesregierung beschlossen. Bad Banks sollen die Kreditvergabe ankurbeln und die Wirtschaft in Schwung bringen.

Finanzminister Steinbrück © flickr / lukaspaslawsk

Die Ausgliederung fauler Kredite in die Bad Bank, einer Zweckgesellschaft, soll in erster Linie Zeit bringen und die aktuelle Wirtschaft kurzfristig ankurbeln. Der Wertverlust der giftigen Wertpapiere zwingt die Geldinstitute zu einer Wertberichtigung in der Bilanz, die zu einer Schmälerung des Eigenkapitals führt. Liegt die Eigenkapitalquote unter einem bestimmten Niveau, muss die Bank geschlossen werden. weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

FIATs Traum von OPEL !

Fiat will Opel anscheinend unbedingt übernehmen,  doch will Opel nicht so sehr Fiat an seiner Seite.

Opels Aversion gegenüber Fiat macht insbesondere die Arbeitnehmerseite deutlich; so erfährt man vom Opel-Betriebsratchef Franz, dass die Konzepte seitens Fiat konkrete Fragen für die gemeinsame Zukunft offen lassen.

Die Finanzierung der Übernahme soll angeblich vor allem aus den Taschen der Steuerzahler stattfinden.
Fiat-Chef Sergio Marchionne scheint dabei die Philosophie, lieber Nehmen als zu Geben, vollkommen verinnerlicht zu haben.

Fiat 500©flickr/tonylanciabeta

Bis auf Fragen der Finanzierung, sind alle anderen strategischen Entscheidungen noch unterm Tisch.

weiterlesen


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

Opel AG- Einsamkeit tut weh!

… ,, das Gefühl wieder zu jemandem zu gehören, sich geliebt und geborgen zu fühlen, wieder Schmetterlinge im Bauch haben und sich auf ein glückliches, vertrauensvolles morgen freuen- wie sehr ich das vermisse! ‘‘

So - oder so ähnlich, könnte derzeit eine Singleanzeige der Adam Opel AG heißen.

Opel©flickr/FaceMePLS

Eine Trennung vom noch Partner General Motors will Opel lieber heute als morgen, so dass die Suche nach einer neuen aussichtsreichen Beziehung schon voll im Gange ist.

Interessenten haben sich auch schon gemeldet!

So etwa der italienische Automobil-Konzern Fiat, oder der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna.

Des weiteren gibt es mehrere Finanzinvestoren mit großem Interesse; die haben jedoch seit Beginn der Krise keine ernsthaften Investitionen mehr durchgeführt.

Der Opel-Gesamtbetriebsratschef, Klaus Franz, hat das Interesse von Fiat bereits bestätigt.

Dabei haben Fiat und Opel schon miteinander Bekanntschaft machen dürfen!

Denn Fiat war seit 2002 Teil des Opel Mutterkonzerns GM- allerdings hielt diese Liaison nur bis 2005. GMs Kooperation mit Fiat war dabei alles andere als fruchtbar, so dass Fiat wieder in die Selbstständigkeit entlassen wurde.

weiterlesen


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

Milliarden-Dividenden versus Arbeitsplätze

Die deutsche Wirtschaft wird tiefer und tiefer in den Strudel der Finanzkrise gerissen. Wie ernst die wirtschaftliche Situation ist, bestätigt vor allem die aktuell schlechte Auftragslage im Maschinenbau - Deutschlands Vorzeigebranche.

Doch trotz aller täglich auf uns einströmenden Krisenmeldungen, scheint es vor allem einigen DAX- Unternehmen noch nicht schlecht genug zu gehen- warum sonst gibt es gerade jetzt Milliarden-Dividenden für deutsche Anteilsbesitzer?

Die Antwort dazu ist einfach: Vor der Finanzkrise haben die Unternehmen hervorragend Gewinne einfahren können. Der Shareholder Value wurde also brav maximiert, so dass sich nun die Anteilseigner an diesem erfreuen dürfen.

Arbeitslosigkeit©flickr/DIE LINKE.Klingentha/Zwota

Dabei kümmert es anscheinend wenig, dass gleichzeitig Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Dabei sollten doch Maßnahmen wie Kurzarbeit, Lohnkürzungen etc. die Arbeitsplätze sichern, oder? Und warum wollte eigentlich der Staat die Wirtschaft mit  100 € Kindergeldbonus und diversen Konjunkturpaketen ankurbeln?

weiterlesen


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

Kaufempfehlung Finanzkrise

Autor: Thorsten
abgelegt in: Aktienmarkt, Finanzmarkt

Kaufempfehlung Finanzkrise

Die richtige Zeit, um sich mit Aktien einzudecken, scheint es bei der aktuellen Lage auf den ersten Blick nicht gerade zu sein.

Denn omnipräsente Schlagwörter mit der Endung ,,-krise‘‘, und die darauf folgenden, möglichen‘ zukünftigen negativen Konsequenzen sind alles andere als überzeugend, um sein angespartes Kapital in Aktien zu investieren.

Finanzkrise©flicks/artemuestra

Doch wen hilft es schon negative Aussichten für die Zukunft zu hegen- Kopf und Magen bestimmt nicht!?

Ein Engagement in Aktien, gerade zu dieser Zeit, sollten triftige, vernünftige Gründe zugrunde legen. Dabei  nützt ein Blick auf vergangene ,,Finanzkrisen‘‘ und ein Vergleich von aktuellen und historischen Unternehmenswerten z.B. mittels dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).
weiterlesen


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

DAX in Frühlingslaune

Autor: Marco
abgelegt in: Aktienmarkt, Finanzmarkt

Wer hätte gedacht, dass die Börse noch die Kurve kriegt, nach all den Horrormeldungen in den letzten Wochen und Monaten. Aber seit Anfang April scheint ein leichter Optimismus aufzukommen.

Es gibt wieder Bewegung in den Märkten und das sei den Konjunkturprogrammen, der „Abwrackprämie“ und anderen kleinen „Hilfen“ der Steuerzahler und der Regierungen gedankt. Als eine der größten Stützen der angeschlagenen Branchen kann eindeutig die US-Administration gelten, die ein Billionen Dollar schweres Programm auflegte um den einzigen Branchen, die den Amerikanern neben dem extrem erfolgreichen Militärisch-Industriellen-Komplex und der Energie- sowie dem IT-Sektor, noch bleibt, der Finanzwirtschaft und der Automobil-Industrie, auf die Sprünge zu helfen. Ebenso China, das mit fast 1,2 Billionen Euro einen „New.Deal“ auflegt.

Dagegen sehen die Bemühungen der Europäischen Union eher wie Peanuts aus. Sicher, der „Bankenrettungsschirm“, wie das Gesetz zur Stabilisierung der Finanzmärkte in Deutschland genannt wird, ist mit 480 Milliarden Euro sicherlich nicht ohne, man sollte aber nicht vergessen, dass von dieser Summe 400 Milliarden lediglich als Bürgschaften vergeben werden. 80 Milliarden können direkt in die Finanzkreisläufe eingebracht werden.

Was unbestritten als „Erfolg“ der Regierung gesehen wird, ist die „Abwrackprämie“. Die hat tatsächlich geholfen, einem wichtigen Standbein der Deutschen Wirtschaft, der Automobilindustrie über die Runden zu helfen. Immerhin 5 Milliarden Euro sollen so den Konzernen zugute kommen, die sich nun ihre eigenen Prämiensysteme sparen können, die sie vor der Krise im laufenden Wettbewerb selbst aufgelegt hatten. Das hat nun der Staat übernommen und der kleine Angestellte, Arbeiter, Beschäftigte profitiert zumindest von der Wahlfreiheit des Produktes, das er sich ohne Einschränkung kaufen kann.

Und die Global Player freut es auch, dass der Staat, respektive Bürger und seine Volksvertretung einspringt, wenn ein Zocker mal in Not geraten ist. Denn all den Schrott, den die Finanzbranche mit ihren „Innovativen Produkten“ auf ein vielfaches der Wirtschaftsleistung anschwellen ließ, wird nun in die negative Bilanz der Volkswirtschaften eingebettet. Das abzubauen, wird noch einige Zeit kosten.

Das Motto bleibt: Weiter so, wie bisher.


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

Managervergütung

Autor: Thorsten
abgelegt in: Aktienmarkt, Arbeitsmarkt, Finanzmarkt

Managervergütung

Das alles und jeden erregende Thema ,,Managervergütung‘‘, scheint nun mehr und mehr die deutschen Gemüter einzunehmen.

Bisher fand die Diskussion um die gerechte Vergütung von Managern über Jahrzehnte unbemerkt in den USA statt.

Es ist wohl zutreffend zu sagen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis auch dieses amerikanische Phänomen zu uns rüber schwappen würde- Stichwort ,,Finanzkrise‘‘. Die ungewöhnlich lange Verzögerung bis dieses Thema Deutschland erreicht hat, ist wohl darin begründet, dass hierzulande über das Thema Gehalt eine innergesellschaftliche Verschwiegenheit herrscht, während in den USA eine Gehaltserhöhung mit den Kollegen im Pub gefeiert wird.

Manager Salary©flickr/artemuestra

Die Diskussion um die adäquate Managervergütung ist ein besonders beliebtes Stammtischthema; anders als beispielsweise Bilanzierungsdivergenzen zwischen den USA und Europa, oder die Regulierung der Finanzmarktakteure durch Corporate Governance Regeln; führte doch deren nachhaltiges Versagen unmittelbar zur Finanzkrise. Die bunte Lohntüte der Manager bietet eben genug Zündstoff für die eine oder andere konventionelle Meinung- jeder kann hierzu etwas sagen!

Und wie ich finde zurecht!

weiterlesen


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

Es ist ein Auf und Ab mit der deutschen Konjunktur zur Zeit, mal ist der Tag schwärzer als die Nacht und mal sieht jemand den ersten Lichtstrahl des Morgengrauens. Auf jede Nacht folgt ein neuer Tag, heißt es sprichwörtlich. Laut der neuesten Konjunkturprognose des ZEW könnte der Morgen im Sommer grauen.

Offensichtlich ist der Optimismus zu den Börsenexperten Deutschlands zurück gekehrt. Am Dienstag (17.03.2009) hat Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim seine neueste Konjunkturprognose veröffentlicht.

ZEW Mannheim © Wikipedia / Bernd Oliver Sünderhauf

So haben sich die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren für Deutschland im Monat März leicht verbessert. Das ZEW-Barometer, welches als wichtigster Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft gilt, verbesserte sich  von minus 5,8 Punkte auf minus 3,5. Dies ist der höchste Stand seit August 2007. weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

Das Jahr 2009 ist kaum drei zwei Monate alt und dennoch drehen Aldi und Lidl bereits zu vierten Mal an der Preisschraube. Der Preiskampf der deutschen Lebensmittelketten ist voll entbrannt. Dabei beschränkt sich das Roulette der Zahlen nicht mehr nur auf die beiden Discounter auch Branchenriese Edeka mischt kräftig mit.

Aldi gilt hierbei als Taktgeber für die gesamte Branche. Senkt die Kette ihre Preise, ziehen alle anderen nach.

Lidl © flickr / Jesus Presley

Gut, den Verbraucher freut es, aber irgendwann ist doch mal das Ende der Fahnenstange erreicht. Ein Mindestmaß an Qualität kostet auch entsprechend Geld.

Und wer muss es ausbaden, wenn die Lebensmittelpreise die Grenze zwischen Gewinn und Verlust überschreiten?

Wenn es der Kunde nicht tut, dann bleiben ja nur die Mitarbeiter und die Zulieferer. Da ist es schon verständlich, wenn 1,30 Euro vermeintlicher Verlust ausreichen, um sich vom teuren Personal zu trennen.

Das Poker um die niedrigsten Zahlen am Regal geht munter weiter, aber solange dadurch mehr Geld in der Brieftasche bleibt, gibt es doch keinen Grund, sich zu beschweren, oder?… Schließlich sind die Lebenshaltungskosten ja schon hoch genug. weiterlesen »


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...

Neueste Beiträge

Neueste Kommentare

Bookmark & Feeds