Die Billigflieger konnten 2009 ihre Marktanteile in Deutschland steigern. Zwar haben sie 2009 in Deutschland Einbußen hinnehmen müssen. Das Verkehrsaufkommen war aber nur um 1,7 Prozent zurückgegangen. Die klassischen Fluggesellschaften mussten einen Rückgang ihres Flugverkehrs von 8,8 Prozent hinnehmen müssen, so dass die Billigflieger an Boden gutmachen und ihren Marktanteil steigern konnten.
2009 stieg der Marktanteil der Billigflieger in Deutschland auf mehr als ein Viertel. Hatte man 2008 mit 24,1 Prozent noch knapp darunter gelegen, wurde der Marktanteil letztes Jahr auf 25,5 Prozent weiterlesen »
Die Deutsche Bank hat 2009 einen Milliardengewinn gemacht. Josef Ackermann präsentierte für das Krisenjahr einen Gewinn von 5 Milliarden Euro nach Steuern. Für das Jahr 2008 hatte die Deutsche Bank noch einen Verlust von 3,9 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Der Gewinn wurde vor allem im Investmentbanking erzielt. Trotz des Milliardengewinns zeigte sich Ackermann bezüglich strengerer Regeln einsichtig.
Zwei Drittel des Milliardengewinns der Deutschen Bank gehen auf das Investmentbanking des Konzerns zurück. Dabei profitierte die Deutsche Bank davon, dass mit den Investmentbanken Lehman Brothers und Bear Stearns zwei große Konkurrenten im Zuge der Finanzkrise vom Finanzmarkt ausgeschieden sind. Der Milliardengewinn weiterlesen »
Die Bank of America hat im vierten Quartal einen hohen Verlust zu verzeichnen. Gründe hierfür sind die frühzeitige Rückzahlung der Staatshilfe sowie hohe Ausfallrisiken bei Krediten. Damit gerät das größte Geldhaus der USA, das durch die Übernahme der Investmentbank Merril Lynch ins Straucheln geraten war, weiter unter Druck.
Durch die frühzeitige Rückzahlung der Staatshilfe musste die Bank of America im vierten Quartal (Oktober bis Dezember) einen Verlust von 5,2 Milliarden Dollar hinnehmen. Dies ist um so bemerkenswerter, machte die Bank im Vorjahreszeitraum, als die Finanzkrise auf ihrem Höhepunkt war, einen Verlust von 2,4 Milliarden Dollar.
Doch nicht nur die Rückzahlung der Staatshilfe ist an diesem schlechten Ergebnis schuld, weiterlesen »
Der Quelle Ausverkauf hat begonnen. Seit dem 2. November kann man bei dem insolventen Versandhaus auf Schnäppchenjagd gehen. Die Kunden werden mit Rabattaktion gelockt um wenigstens ein letztes Mal die Kassen zum Klingen zu bringen. Good Bye Quelle.
Der Quelle Ausverkauf gilt für Onlinebestellungen, mehr als 60 Quelle-Technik-Centern sowie für über 1200 Quelle-Shops. Das ist wirklich der größte Ausverkauf der deutschen Geschichte. Gleich zu Beginn der Quelle Rabattaktion machte der Server jedoch schon Probleme. So einen Kundenandrang hatte Quelle lange nicht zu verzeichnen.
Für das Jahr 2010 sehen Experten ein deutliches Wirtschaftswachstum, gerade auf die Euroländer zukommen. Bereits Anfang des kommenden Jahres soll sich die Wachstumskurve wieder stetig nach oben begeben.
Strauss Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds warnte allerdings davor, nach dem Ende der Kriese das Finanzsystem nicht aus dem Auge zu lassen. ‘Die Rückkehr zum Wachstum bedeutet nicht das Ende der Konsequenzen der Krise.’ so der IWF-Chef bei einer Konferenz in Marokko.
Mit einem Ende der Flaute Anfang 2010 sei vor allem dann zu rechnen, wenn in bestimmten Bereichen des Finanzsystems aufgeräumt werde. Deutliche Zeichen für nachlassende Belastungen der Weltwirtschaft seien frühestens ab September zu erwarten.
Positivere Wirtschaftsdaten wie aus dem deutschen Einzelhandel hatten unlängst Hoffnungen geschürt, dass die Konjunkturhilfen nach Monaten erste Wirkung zeigten. Allerdings ist abzuwarten, wie sich dieser Prozess entwickelt, nach dem jene Hilfsprogramme auslaufen. Die Wirtschaftsstärke wird wohl nicht weiter zurück gehen und Verluste, sowei Schulden können nun realistisch Eingeschätzt werden, jedoch wird der Gang aus der Krise noch nicht mit dem Glockenschlag des neuen Jahres 2010 erfolgen.
Auch bei der Europäische Zentralbank (EZB) rechnet man mit einem Wirtschaftswachstum, das früher als erwartet einsetzten wird und das gerade in der Eurozone. ‘Mit Blick auf das Jahr 2010 wird nach einer Stabilisierungsphase eine allmähliche Erholung mit positiven vierteljährlichen Zuwachsraten erwartet.’, das konnte man dem am Donnertag veröffentlichtem Monatsbericht der Notenbank entnehmen. Noch Anfang Juli hatte die EZB erklärt, erst ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres mit einem Wachstum zu rechnen. Von dieser Einschätzung scheint die EZB nun Abstand zu nehmen.
Banken und Wirtschaftsexperten heben ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum an. Für 2010 wird ein deutliches Wirtschaftswachstum in Deutschland erwartet. Forschungsinstitute revidieren ihre Prognosen und sogar in diesem Jahr soll der Absturz geringer sein als befürchtet.
Bislang lagen die Prognosen für 2009 bei einem Minus von 6 Prozent, was der tiefste Einbruch seit Gründung der Bundesrepublik gewesen wäre. Das Horrorszenario von 5 Millionen Arbeitslosen klopfte bereits energisch an die Tür. Doch nun taucht ein Hoffnungsschimmer am deutschen Wirtschaftshimmel auf.
Wachstumsprognose 2010 nach oben revidiert Die Rezession scheint ein Ende zu haben und die Aussichten für die Wirtschaft verbessern sich. Die Wachstumsprognosen für 2010 wurden deutlich nach oben korrigiert. Die Deutsche Bank rechne in diesem Jahr weiterlesen »
Transnet weist den Bericht um die Fusion der beiden Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA zu einer „Deutschen Verkehrsgemeinschaft“ zurück.
Fusion der Gewerkschaften Transnet und GDBABereits 2005 hatten sich Transnet und GDBA zu einer gemeinsamen Tarifgemeinschaft zusammengefunden. Jetzt wolle man die gewerkschaftliche Schlagkraft noch einmal erhöhen.
Laut einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ der letzten Woche planen die beiden Gewerkschaften einen Zusammenschluss, um dem massiven Mitgliederschwund entgegenzuwirken und ihre eigenen Positionen gegenüber Politik und dem Bahn-Vorstand zu stärken. Angestrebt werde eine Fusion zu einer „Deutschen Verkehrsgemeinschaft“.
Auf wenig Zustimmung treffen die Fusionspläne bei den Dachverbänden, da die GDBA zum Deutschen Beamtenbund und Transnet zum Deutschen Gewerkschaftsbund gehört.
Die Mitgliederzahlen bei Transnet sanken um fünf Prozent auf 227.690, bei der GDBA auf 42.000 – so wenige wie noch nie. Die Zusammenführung zu einer „Deutschen Verkehrsgemeinschaft“ würde Mitglieder und Interessen bündeln und das zukünftige strategische Vorgehen erleichtern. Über eine endgültige Fusion soll bis zum Ende des Jahres entschieden werden.
Durch den starken Mitgliederschwund war die Position beider Gewerkschaften gegenüber der gut positionierten Lokführer-Gewerkschaft GDL geschwächt. Die GDL hatte sich 2007 aus der Tarifgemeinschaft zurückgezogen und zuletzt starken Zulauf verzeichnen können. Laut Transnet wechselten bereits Mitte August 2007 im Rahmen der Tarifauseinandersetzung um Gehälter und Arbeitszeiten nahe zu tausend Gewerkschaftsmitglieder zur GDL.
Die Bahn-Gewerkschaften dementierten jetzt den Bericht. Transnet und die GDBA wollen zwar enger zusammenarbeiten, ein Zusammenschluss sei derzeit jedoch nicht geplant. Es laufen zwar Gespräche auf allen Ebenen, um an der Vertiefung der Zusammenarbeit in der seit 2005 bestehenden Tarifgemeinschaft der beiden Gewerkschaften zu arbeiten. Das Bestehen von Arbeitsgruppen, die den Zusammenschluss beraten, wies Transnet aber zurück.
Sicherlich ist diese Reaktion menschlich, doch eines sollte nicht vergessen werden, ganz gleich in welchem Land - es sind die Steuerzahler, die kleinen Bürger, die die riesigen Summen zurückzahlen müssen. Die Banken, ganz gleich ob Hypo Real Estate oder andere Banken, sind durch spekulative und vor allem undurchsichtige Geschäfte in die Schuldenfalle geraten. Die Verluste kamen für die breite Masse sicherlich überraschend, für die Banken hingegen kaum.
So lagen ihnen die derben Zahlen der dubiosen Geschäfte bereits im Jahr 2007 vor. Die Reaktion? weiterlesen »
Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt die erste Hälfte des Geschäftsjahres mit einem Fehlbetrag ab. Ein Rückgang von 0,91 Euro steht dem Plus von 0,21 Euro des letzten Halbjahres gegenüber.
Das Frankfurter Unternehmen beteiligt sich an nationalen und internationalen Firmen. Nach eigener Aussage investierte es 500 Millionen Euro seit 1996. Der Kauf und Verkauf von mittelständischen Unternehmen war 40 Jahre lang ein lukratives Geschäft.

Deutsche Beteiligungs AG schreibt rote Zahlen
Das Gesetz zur Entsorgung toxischer Wertpapiere in so genannte Bad Banks wurde von der Bundesregierung beschlossen. Bad Banks sollen die Kreditvergabe ankurbeln und die Wirtschaft in Schwung bringen.
Die Ausgliederung fauler Kredite in die Bad Bank, einer Zweckgesellschaft, soll in erster Linie Zeit bringen und die aktuelle Wirtschaft kurzfristig ankurbeln. Der Wertverlust der giftigen Wertpapiere zwingt die Geldinstitute zu einer Wertberichtigung in der Bilanz, die zu einer Schmälerung des Eigenkapitals führt. Liegt die Eigenkapitalquote unter einem bestimmten Niveau, muss die Bank geschlossen werden. weiterlesen »