Die Finanzkrise in Europa verunsichert zunehmend die Deutschen. Mehr als ein Drittel der Befragten, hat kein Vertrauen in die Banken.
Die Finanzkrise in Europa lässt die Deutschen doch nicht so kalt, wie man immer annehmen konnte. Eine Studie von „TNS Infratest“, die im Auftrag der Allianz Bank durchgeführt wurde hat gezeigt, dass das Vertrauen der Deutschen in die Wirtschaft und die Banken in den letzten Monaten deutlich gesunken ist. Vor allem die Angst vor der Geldentwertung beschäftigt die Deutschen. Die Unsicherheit über gute verlustfreie Anlagemöglichkeiten wächst mit sinkendem Vertrauen. Was sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie? weiterlesen »
Im Kampf gegen die Krise in Europa findet heute eine entscheidende Tagung zum Euro-Rettungsschirm, dem EFSF, statt. Besonders Angela Merkel steht im Mittelpunkt, hängt doch die Durchführung des EFSF besonders von der Zustimmung Deutschlands ab.
Der Kampf gegen die Krise in Europa und der Rettungsfond EFSF stehen heute zunächst im Zentrum der Diskussionen im Bundestag, bevor Kanzlerin Merkel zu Verhandlungen nach Brüssel weiterreist. Die Ausweitung des EFSF muss vom Bundestag abgesegnet werden, bevor weitere Entscheidungen im EU-Gipfel gefällt werden können. Die Zeichen stehen jedoch gut, dass Angela Merkel mit der Zustimmung der Parteien rechnen kann. Sowohl Koalition als auch Opposition werden aller Voraussicht nach den Antrag mittragen. Offensichtlich soll dem Tag die Dramatik genommen werden, doch es geht tatsächlich um mehr als um einen möglichen Autoritätsverlust der Kanzlerin in diesem Schuldendebakel.
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Die Schuldenkrise in Europa erfasst immer mehr Länder. Können die Staaten und damit der Euro durch umfassende Hilfspakete gerettet werden? Oder steuert Europa in eine umfassende Pleite?
In Deutschland gibt es nach der Finanzkrise langsam wieder Grund zur Hoffnung, zeigt sich das Wirtschaftswachstum doch agiler als gedacht. Für das nächste Jahr sehen die Prognosen sogar erstaunlich gut aus. Doch auch Deutschland hat Schulden, und zwar nicht zu knapp. Und in Europa insgesamt wird die Lage immer wackeliger. Die 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union stellen zusammen einen Schuldenberg von unglaublichen 9,8 Billionen Euro. Wo soll das noch hinführen?, fragen sich Viele.
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso fordert eine EU-Steuer, um die EU-Eigenmittel zu stärken und eine Einheit unter de EU-Mitgliedstaaten zu schaffen.
Um Mitglied der Europäischen Union zu werden, müssen die Beitrittskandidaten einige Voraussetzungen erfüllen. So müssen sie eine rechtsstaatliche und demokratische Ordnung, eine stabile Marktwirtschaft, um dem Wettbewerbsdruck gewachsen zu sein und, besitzen und das Regelwerk der EU annehmen.
Das Konsumklima in Deutschland steht unter Einfluss des aktuellen Wirtschaftsaufschwungs, und hat sich positiv gewandelt. Die Verbraucher im ganzen Land lassen sich von der allgemeinen Aufbruchstimmung anstecken.
Nach der über 2 Jahre anhaltenden Wirtschaftskrise scheint es nun wieder bergauf zu gehen: Nach den positiven Berichten über den Aussenhandel lassen die aktuellen Meldungen über das Konsumklima in Deutschland aufhorchen. Der allgemeine Aufwärtstrend macht auch vor der Kaufkraft der Bürger nicht halt.
Konsumklima in Deutschland wieder auf grünem Zweig
Nach der am Mittwoch veröffentlichten monatlichen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat sich die Kaufkraft der deutschen Verbraucher nicht nur erholt, sondern befindet sich in einem weiterlesen »
Der deutsche Aussenhandel ist auf dem besten Weg aus der Finanzkrise. Im Juni wurden Waren im Wert von 86,5 Milliarden Euro exportiert, was dem höchsten Stand seit Oktober 2008 entspricht. Die Prognosen für die kommenden Jahre sind positiv, besonders die Sparte Umwelttechnik wird in naher Zukunft enorm expandieren.
Deutschland scheint einen Weg aus der Finanzkrise gefunden zu haben, denn zumindest der Aussenhandel floriert seit Anfang des Jahres wieder. Auch die Importe stiegen gleichzeitig auf den höchsten Wert seit Einführung der Statistik im Jahr 1950, so teilt das statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.
Aussenhandel in Deutschland auf Rekordhoch
Die Zahlen lesen sich besonders beeindruckend im Vergleich zur wirtschaftlichen Situation im Vorjahr: Es konnte ein Exportwachstum von 3,8 Prozent im Vergleich zu Juni 2009 erwirtschaftet werden. Auch die weiterlesen »
Mit einer Ticketsteuer auf Flugreisen will die Bundesregierung das klaffende Loch im Haushaltsetat ein klein wenig kitten. Im Zuge des allgemeinen Sparpakets müssen Flugreisende auf deutschen Flughäfen wohl künftig etwas tiefer in die Tasche greifen.
Bei der Erhebung von neuen Steuern war die Bundesregierung ja schon immer kreativ, und jetzt soll eine universale Ticketsteuer auf Flugreisen jährlich eine zusätzliche Milliarde einbringen. Bis 2014 hat sich die Regierung das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Bundeshaushalt mit 14 Milliarden zu entlasten. Die Reaktionen auf die geplante Steuererhebung fällt erwartungsgemäss negativ aus. Die Flughafenbetreiber werden wohl die zusätzlichen Kosten für den Abbau der Schulden direkt an die Verbraucher weiterleiten. Somit müssen für Langstreckenflüge bis zu 26 Euro auf den regulären Preis aufgeschlagen werden.
Ticketsteuer für Flugreisen - Wer muss zahlen?
Nach der bisherigen Planung soll die Besteuerung der Flugtickets für Kurzstrecken innerhalb Deutschlands, und auch für Langstreckenflüge gelten. Kurzflieger werden demnach mit 13 Euro zur Kasse gebeten, und weiterlesen »
Der Käufer der insolventen Kaufhaus-Kette Karstadt und das Vermieterkonsortium Highstreet verhandeln in London über die Miethöhe der Filialen. Berggruen hat seine Bereitschaft für eine schnelle Einigung geäussert, was auch im Interesse der Angestellten des Karstadt-Konzerns liegen würde.
Obwohl Nicolas Berggruen erst letzte Woche den Zuschlag für die Warenhauskette Karstadt erhalten hat, spricht er sich schon für eine rasche Einigung mit Highstreet aus. Da die meisten der Filialen dem Vermieterkonsortium unterstehen, ist eine Übereinkunft dringend notwendig. Sollte dies nicht geschehen, steht die Kette und ihre 25.000 Mitarbeiter vor dem Aus. Berggruen hält die aktuellen Mieten für unangebracht und nicht marktüblich, und hält daher an seiner Forderung für vergünstigte Konditionen fest.
Berggruen als Retter für Karstadt?
Die Voraussetzungen für erfolgreiche Verhandlungen sind nicht allzu schlecht, denn zumindest der neue Besitzer Berggruen zeigte sich vor Beginn der Gespräche weiterlesen »
Diese Meldung ist wie Balsam für die Seele, besonders nach dem Krisenjahr 2009: Deutschlands Exporte waren im März so stark wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte mit, dass die Ausfuhren im Vergleich zum Vormonat Februar um 10,7 % angestiegen sind. Den stärksten Anstieg gab es bis jetzt im Juli 1992, als ein Plus von 11,5% verzeichnet wurde.
Es sieht aus wie ein erster Schritt aus der Krise, wenn man den Zahlen glauben schenkt. Deutschland exportierte im März 2010 Waren im Wert von 85,6 Milliarden Euro, und führte Waren im Wert von 68,4 Milliarden Euro ein. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 23,3 für die Einfuhren, was 18,3% mehr sind als im März 2009. Sind wir auf dem besten Weg aus der Krise, oder sind diese Zahlen nur saisonal bedingt? Jedenfalls lassen die Rekordsteigerungen auf ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2010 hoffen.
Rekordanstieg deutscher Exporte - Woher kommt das?
Mitten in der weltweiten Finanzkrise scheinen Neuigkeiten über einen Rekordanstieg des Exports geradezu paradox, doch durch den schwachen Euro wird die Kaufkraft im Ausland gestärkt, und der deutsche Export kann weiterlesen »
Eine EU-Finanzhilfe für Griechenland ist soeben beschlossen worden. Trotz Unsicherheiten und Kritik wird nun dem Gesuch aus Athen entsprochen - nicht zuletzt, um auch den Fortbestand der gesamten europäischen Wirtschaft zu gewährleisten.
Die EU-Finanzhilfe für Griechenland wurde lange Zeit als letzte Möglichkeit gesehen, um dem vorm Staatsbankrott stehenden Euro-Partner zu retten. Doch was bislang noch als WorstS-Case-Scenario galt, wurde im April zur bitteren Wahrheit: George Papaconstantinou, Finanzminister und Regierungschef, musste per Fernsehansprache die EU-Staaten um Hilfe bitten. Nun wurde dem Antrag entsprochen.
30 Milliarden Euro werden nun den angeschlagenen Griechen zur Verfügung gestellt - ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn die Schulden Griechenlands, sowie ausstehende Verbindlichkeiten, übertreffen die Summe um ein Vielfaches. Es wird damit gerechnet, dass 120 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren benötigt werden, um die Finanzierung des Landes und die Rettung der Wirtschaft des Landes zu gewährleisten.
Hinter der nun beschlosesenen EU-Finanzhilfe für Griechenland steht aber nicht nur Nachbarschaftshilfe, sondern der ganz konkrete Versuch, die Währungsunion und somit auch das Gefüge der EU zu stabilisieren und beizubehalten: Sollte ein großer Mitspieler wie Griechenland Staatsbankrott anmelden, so könnte auch die Wirtschaft der restlichen EU-Mitglieder gefährdet sein. So zumindest sehen es einige Experten.
Auch andere Länder, um die es derzeit nicht gut steht, wie Irland, Spanien oder Portugal, könnten im Zuge eines Bankrotts Griechenlands umkippen - und die europäische Wirtschaft mit sich reißen. Denn viele Banken in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern sind tief mit dem jeweiligen Finanzmarkt verbandelt.
Eine EU-Finanzhilfe für Griechenland ist also nicht nur der Versuch, das Mittelmeerland vor dem Ruin, vor unkontrollierbarer Arbeitslosigkeit und damit verbundenen sozialen Unruhen zu retten, sondern auch die heimische Wirtschaft nicht weiter zu schädigen.