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Die Welt der Finanzen
 


Seit dem ersten Januar 2009 wurde die Gesundheitsreform zum Gesetz. Hervorstechend: Die Krankenkassen haben nun alle denselben Beitragssatz von 15,5 Prozent.

Erinnert Euch: Der ursprünglich Plan war, wir bezahlen die Praxisgebühr und die Zuzahlung bei Medikamenten, dafür versprach uns die liebe Ulla, dass die Beiträge nicht mehr steigen werden.

Krankenbett © Flickr /José GoulãoHat ja gut geklappt! Seit fünf Tagen sind alle Krankenkassen auf dem gleichen Satz. Sicherlich, ein paar Krankenkassen sind billiger geworden, aber wer dort war, hat sich bisher auch nicht drumgekümmert.

Aber das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Einzelne Versicherer haben angekündigt zusätzliche Aufwendungen ebenfalls per “Zusatzbeiträge” zu erheben.

Allein der Verwaltungsaufwand der Arbeitgeber hat sich verringert, der Rest bleibt wiedermal beim ‘kleinen Mann’ hängen. Von den 15,5 Prozent übernimmt nur bis 14,6 Prozent der Arbeitgeber seinen Teil. Ich bin ja mal aufgewachsen mit der Idee, dass es nur gerecht sei, wenn der Arbeitgeber die Hälfte zahlt - aber das ist auch schon Jahre her. Ob das dem Arbeitsmarkt wirklich hilft ist auch fraglich.

Das Bundesministerium für Gesundheit hält es für fair, wenn alle - gleich ihres Geldes und Ansehen - eine medizinische Versorgung bekommen - das ist Richtig! Aber dass dies die Versicherten alleine schultern, ist doch nicht fair. Dass Milliarden an die teuren Ärzte und die blühende Pharmaindustrie dabei “verloren gehen”, scheint die Ulla nicht wirklich zu interessieren. Eine zwei Klassen -Medizin gibt es ja auch schon, obwohl das offiziell nicht anerkannt wird.

Es ist die Fortsetzung der Politik über den Köpfen der Betreffenden und zu Gunsten der Wirtschaftszweige, die ohnehin keine Probleme haben. Ich warte noch darauf, dass herauskommt, dass Ulla’s Berater von diesen Industrie-Bereichen zu schönen Urlauben eingeladen wurden.

Das ganze Geld ist ja eh wegen der Finanzkrise schon an die banken geflossen.


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Egal, wie man es macht, man macht es falsch. Das wäre der Eindruck, den man gewinnen möchte, schaut man sich an, was derzeit an den Finanzplätzen passiert.

Obwohl die Staatengemeinschaft mit bis zu 2 Billionen Euro den Unternehmen der Finanzbranche Stützung anbietet, werden diese von den Unternehmen je nach Land doch sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die Französische Finanzbranche scheint keine Scheu zu haben, das Rettungspaket der Regierung Sarkozy anzunehmen, während hier in Deutschland die Banken sehr zurückhaltend zu sein scheinen.

Allerdings könnte ein guter Grund sein, dass die Unternehmen sich scheuen, Bürgschaften und Kredite vom Staat anzunehmen und dafür einen Obulus zu entrichten, der marktüblich sein soll. So steht es jedenfalls in der Verordnung zum Finanzmarktstabilisierungsgesetz (FMStG). weiterlesen »


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Wenn es nach den Plänen von US-Finanzminister Henry Paulson und George W. Bush, geht, soll der Kongress in der nächsten Woche die größte finanzpolitische Rettungsaktion in der Geschichte des Landes abnicken: Die Gründung einer Auffanggesellschaft für den Handel mit Asset-backet Securities (ABS), so genannte „Forderungsbesicherte Wertpapiere“.

Die Idee beim Handel mit ABS ist eigentlich ganz einfach: Ein Investor verkauft Kredite, die er anderen Markteilnehmern zur Verfügung stellt (zum Beispiel in Form von Hypotheken) an bestimmte Gesellschaften. Diese bündeln dann diese Kredite und verbriefen sie, um sie weiter veräußern zu können. So wurde verbrieftes Kapital immer weitergereicht, und ein riesiger, unüberschaubarer Markt entstand. weiterlesen »


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Die Kaufhauskette Hertie, die seit 2005 im Besitz des britischen Investors Dawnay Day ist, hat Insolvenz angemeldet. Die britische Investmentgruppe “Dawnay Day” habe Zahlungsschwierigkeiten und stelle die Unterstützung für die Hertie-Gruppe ein.

Das Traditionshaus Hertie, das 1882 von Oscar Tietz in Gera eröffnet wurde und zu den größten Deutschen Handelsketten zählte, wurde 1993 von der damaligen Karstadt-Quelle AG (jetzt Arcandor AG) aufgekauft und 2005 an den britischen Investor für 500 Millionen Euro verkauft. weiterlesen »


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Ein Unternehmen, das - aufgrund steigender Umsätze und sehr guter Auftragslage - seine Marktstellung behaupten und ausbauen möchte, muss expandieren. Um das benötigte Kapital zu beschaffen, ohne die wichtigen privaten Rücklagen anzutasten, bietet eine so genannte Wachstumsfinanzierung viele verschiedene Möglichkeiten.
Diese Finanzierung kann durch Bankdarlehen, staatliche Förderungen oder externe Kapitalgeber erfolgen.
Um eine Übersicht über die Arten und Kosten der Wachstumsfinanzierung zu erhalten, sollte immer professioneller Rat eingeholt werden. Dazu können auch die unabhängigen „Business Angels“ befragt werden. Diese erfahrenen Unternehmer begleiten Firmengründer in den ersten Jahren und stehen teilweise auch als Investoren zur Verfügung.
Die effektivste Form der Wachstumsfinanzierung kann ein langfristiger, gesunder Mix aus verschiedenen Darlehensformen - u.a. staatliche Förderung und Bankdarlehen - und von Fremdkapital sein. Dieses kann u.a. durch Beteiligungen (Gesellschafter, stiller Teilhaber), Geschäfts- und Firmenpartnerschaften oder auch die Beschaffung privater Gelder (Familie, Freunde) erfolgen.
Die stattliche Förderung ist eine gute Möglichkeit, freie Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen mit langen Laufzeiten und Schonfristen zu erhalten. Im Gegensatz zu vielen Bankdarlehen, müssen nicht die privaten Rücklagen als Sicherheit angegeben werden.


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