Seit dem 04.07.2009 heißt Premiere jetzt Sky. Pay-TV-Sender Premiere verschwindet von der Bildfläche und steigt wie Phönix aus der Asche wieder als Sky empor. Das neue Unterhaltungsprogramm läuft bereits. Wird Sky besser als Premiere?
Der verschuldete Pay-Tv Sender Premiere gab sein Einverständnis zur Namensänderung bei der Hauptversammlung. Sky ist eine internationale Senderfamilie. Der Sender ist ein Teil des Medienimperiums von Rupert Murdoch. Sky wird somit hoffentlich ein neues Unternehmen mit Perspektive.
Quelle bekommt einen Notkredit. Die EU sowie Bund und Länder stimmten ebenfalls zu. Doch von einer sicheren Zukunft für Quelle kann trotzdem nicht die Rede sein.
Um Quelle weiterhin am Laufen halten zu können bekommt der Betrieb 50 Mio Euro. Doch das Aufatmen der Mitarbeiter bleibt aus. Es ist eine kurze Erleichterung. Doch der Versandhandel Quelle beschäftigt um die 8000 Menschen und keiner von Ihnen möchte seinen Arbeitsplatz verlieren. Dennoch ist die Stimmung etwas positiver geworden. Ganz unter dem Motto: Die Hoffnung stirbt zu Letzt.“ soll Quelle gerettet werden und mit dem Versandhandel auch die Arbeitsplätze.

Die Chancen stehen dennoch eher schlecht. Denn die kurze Pause muss Quelle nutzen um Investoren an Land zu ziehen. Aber wer steigt auf ein sinkendes Boot? Man kann dem Versandhandel Quelle nur Glück wünschen. Bis zum 21. Dezember haben sie effektiv Zeit etwas zu bewegen. Bleibt der gewünschte Erfolg aus bedeutet dass das Ende von Quelle und 8000 Arbeitslose mehr.
Es kommt noch schlimmer. Angeblich soll Quelle, Tochter von Arcandor, über Nacht komplett bargeldlos geworden sein. Denn auch Arcandor ist insolvent. Anfängliches Vertrauen noch vorhandener Lieferanten sank mehr und mehr, nachdem etliche Rechnungen offen bleiben mussten. An fast allen Standorten standen die Warenhäuser vor dem Aus. Stellenangebote in Hannover waren angesichts der Lage eher rar gesät, so dass die Mitarbeiter an solchen Standorten der Verzweiflung nahe waren.
Aber Sinnkrise hin oder her, das Geschäft muss weitergehen. Und nichts desto Trotz brachte Quelle bereits jetzt den neuen Herbst-Winter-Katalog heraus. Focus.de berichtet, dass sich ein Sprecher der Bertelsmann-Drucksparte Arvato in Gütersloh vorbehält den Druck des Katalogs anzuhalten. Ob Quelle den dem Druck von außen standhält und Investoren findet bleibt abzuwarten.
Schmiergeldaffäre bei MAN
Die Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg AG, kurz MAN, ist eines der größten Fahrzeug- und Maschinenbauunternehmen in Europa mit Sitz in München; und zugleich eines der ältesten Industrieunternehmen der Welt.
Mit der Zeit wird das Ausmaß der Schmiergeldaffäre um den MAN-Konzern immer klarer. Die Anzahl der Wisseneden und Beteiligten steigt !
Dabei beschränkt sich der Schmiergeldskandal vor allem auf den Bereich Vertrieb.
Eines wissen die erfahrenen Fahnder schon mit Sicherheit, dass die Schmiergeldzahlungen einem ausgeklügelten System unterliegen.
Denn vergangene Delikte, wie etwa bei der Siemens AG, der VW AG etc., führten zu einem steilen Anstieg der Lernkurve bei den Fahndern.
Dabei ist insbesondere im Vertrieb eines jeden Unternehmens das Risiko bezüglich Vorteilsannahmen hoch!
Diese Vorteilsannahmen(Schmiergeldzahlungen) können dabei in zwei Richtungen zu Stande kommen: Entweder nimmt der Vertriebsmitarbeiter das Geld an, oder der Vertriebsmitarbeiter schmiert den Kunden.
Opel AG- Einsamkeit tut weh!
… ,, das Gefühl wieder zu jemandem zu gehören, sich geliebt und geborgen zu fühlen, wieder Schmetterlinge im Bauch haben und sich auf ein glückliches, vertrauensvolles morgen freuen- wie sehr ich das vermisse! ‘‘
So - oder so ähnlich, könnte derzeit eine Singleanzeige der Adam Opel AG heißen.
Eine Trennung vom noch Partner General Motors will Opel lieber heute als morgen, so dass die Suche nach einer neuen aussichtsreichen Beziehung schon voll im Gange ist.
Interessenten haben sich auch schon gemeldet!
So etwa der italienische Automobil-Konzern Fiat, oder der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna.
Des weiteren gibt es mehrere Finanzinvestoren mit großem Interesse; die haben jedoch seit Beginn der Krise keine ernsthaften Investitionen mehr durchgeführt.
Der Opel-Gesamtbetriebsratschef, Klaus Franz, hat das Interesse von Fiat bereits bestätigt.
Dabei haben Fiat und Opel schon miteinander Bekanntschaft machen dürfen!
Denn Fiat war seit 2002 Teil des Opel Mutterkonzerns GM- allerdings hielt diese Liaison nur bis 2005. GMs Kooperation mit Fiat war dabei alles andere als fruchtbar, so dass Fiat wieder in die Selbstständigkeit entlassen wurde.
Milliarden-Dividenden versus Arbeitsplätze
Die deutsche Wirtschaft wird tiefer und tiefer in den Strudel der Finanzkrise gerissen. Wie ernst die wirtschaftliche Situation ist, bestätigt vor allem die aktuell schlechte Auftragslage im Maschinenbau - Deutschlands Vorzeigebranche.
Doch trotz aller täglich auf uns einströmenden Krisenmeldungen, scheint es vor allem einigen DAX- Unternehmen noch nicht schlecht genug zu gehen- warum sonst gibt es gerade jetzt Milliarden-Dividenden für deutsche Anteilsbesitzer?
Die Antwort dazu ist einfach: Vor der Finanzkrise haben die Unternehmen hervorragend Gewinne einfahren können. Der Shareholder Value wurde also brav maximiert, so dass sich nun die Anteilseigner an diesem erfreuen dürfen.
Dabei kümmert es anscheinend wenig, dass gleichzeitig Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Dabei sollten doch Maßnahmen wie Kurzarbeit, Lohnkürzungen etc. die Arbeitsplätze sichern, oder? Und warum wollte eigentlich der Staat die Wirtschaft mit 100 € Kindergeldbonus und diversen Konjunkturpaketen ankurbeln?
Zukunftsinvestition Wasser
Die Ressourcen unseres blauen Planeten Erde werden zunehmend knapper.
In den Wirtschaftssendungen wird immer häufiger, neben dem Öl, das Gut Wasser thematisiert. Der Blick richtet sich auf neue renditestarke Zukunftsinvestitionen.
Die Weltbevölkerung wächst dramatisch, wie die ‚, Uno-Prognose für 2050 ‘‘ zeigt. Im Jahr 2050 werden 2,5 Milliarden mehr Menschen auf der Welt leben als heute.
Das bedeutet für jeden Rohstoff ganz einfach: die Nachfrage wird steigen, das Angebot sinken, und der Preis steigen. Dies sind scheinbar traumhafte Aussichten für einen Markt mit exzellenten Renditechancen.
Während die Forschungslabore angestrengt an innovativen Alternativen zum Öl basteln, um die für unsere moderne Gesellschaft existentiell notwendige Energieversorgung zu sichern, scheint es diese ,für das lebensnotwendigste Gut des Menschen, nicht zu geben. Daher stufen Rohstoff -Analysten langfristig das Investitionsobjekt Wasser lukrativer als den innovativen Energiemarkt ein.
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Kaufempfehlung Finanzkrise
Die richtige Zeit, um sich mit Aktien einzudecken, scheint es bei der aktuellen Lage auf den ersten Blick nicht gerade zu sein.
Denn omnipräsente Schlagwörter mit der Endung ,,-krise‘‘, und die darauf folgenden, möglichen‘ zukünftigen negativen Konsequenzen sind alles andere als überzeugend, um sein angespartes Kapital in Aktien zu investieren.
Doch wen hilft es schon negative Aussichten für die Zukunft zu hegen- Kopf und Magen bestimmt nicht!?
Ein Engagement in Aktien, gerade zu dieser Zeit, sollten triftige, vernünftige Gründe zugrunde legen. Dabei nützt ein Blick auf vergangene ,,Finanzkrisen‘‘ und ein Vergleich von aktuellen und historischen Unternehmenswerten z.B. mittels dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).
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Managervergütung
Das alles und jeden erregende Thema ,,Managervergütung‘‘, scheint nun mehr und mehr die deutschen Gemüter einzunehmen.
Bisher fand die Diskussion um die gerechte Vergütung von Managern über Jahrzehnte unbemerkt in den USA statt.
Es ist wohl zutreffend zu sagen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis auch dieses amerikanische Phänomen zu uns rüber schwappen würde- Stichwort ,,Finanzkrise‘‘. Die ungewöhnlich lange Verzögerung bis dieses Thema Deutschland erreicht hat, ist wohl darin begründet, dass hierzulande über das Thema Gehalt eine innergesellschaftliche Verschwiegenheit herrscht, während in den USA eine Gehaltserhöhung mit den Kollegen im Pub gefeiert wird.
Die Diskussion um die adäquate Managervergütung ist ein besonders beliebtes Stammtischthema; anders als beispielsweise Bilanzierungsdivergenzen zwischen den USA und Europa, oder die Regulierung der Finanzmarktakteure durch Corporate Governance Regeln; führte doch deren nachhaltiges Versagen unmittelbar zur Finanzkrise. Die bunte Lohntüte der Manager bietet eben genug Zündstoff für die eine oder andere konventionelle Meinung- jeder kann hierzu etwas sagen!
Und wie ich finde zurecht!
Nebenwerte sind mehr als Nebenwerte, auch wenn zu Ihnen nur die Aktiengesellschaften zählen, deren Aktien nicht zum DAX oder eben einem anderen Index gehören.
Dabei kann es sowohl um Aktiengesellschaften mit einem recht geringen Börsenwert handeln, als wie auch um Aktiengesellschaften mit geringeren Börsenumsätzen. Die Aktienkurse schwanken dort aber zumeist genauso.
nennt man der Börse auch die gehandelten Werke von kleineren Unternehmen, die sogenannten Small-Caps Aktien. Sie werden neben den Standardwerten an der Börse gehandelt, logisch.
An der Börse haben die Nebenwerte ihre eigenen Aktienindizes. Dabei handelt es sich um die Bezeichnungen SDAX, MDAX sowie SMAX-All-Share-Index.
Als SDAX werden die Small Caps bezeichnet, die in Deutschland einen geringeren Börsenwert haben. MDAX sind demnach die Mid Caps, sie haben einen mittelhohen Börsenwert. Micro Caps sind Kleinstwerte, sie sind ebenfalls in keinem Index auf dem Aktienmarkt.
Die Grenzen der Nebenwerte gehen allgemeine ineinander über, weil es bis Dato keine allgemein-gültige und vor allem klare Definition der Nebenwerte gibt. das kann eine Finanzierung erschweren, aber unter Umständen auch erleichtern.
Man kann es sich eigentlich kaum vorstellen, aber es gibt über 95% börsennotierte Aktiengesellschaften, bei denen es sich nur um Nebenwerte handelt. Das hat aber den Vorteil, dass es potenziellen Anlegern leicht gemacht wird, sie haben eine größre und vielfältigere Auswahl an Aktienkursen, als bei den Standardwerten.
Zudem sind in den Nebenwerten meist höhere Gewinne möglich.
Der Lebenshaltungskostenindex ist ein Indiz, wie es um den Wohlstand der Bevölkerung bestellt ist, und nebenbei ist es auch der Maßstab zur Berechnung der Durchschnittspreise von Waren und Dienstleistungen. Doch sind das die Durschnittsausgaben aller Menschen hier?
Dieser Lebenshaltungskostensindex spiegelt die Preise aller Waren im gesamten Bundesgebiet wieder und wird vom statistischen Bundesamt erhoben. Dort holt man die Preise ein, errechnet einen Durchschnitt und dies jedes Jahr.
Zur Erhebung berechnet man die Preise typischer Produkte, die in diesen Warenkorb fallen. Diese sollen repräsentativ für die Bevölkerung sein. Von den Berechnungen des Jahres kann man die Preise der Vergangenheit mit den momentanen Preisen vergleichen.
Mit diesem Index kann man also sehen, wieviel die Bürgerinnen und Bürger von ihrem hart-verdienten Geld für was ausgeben. Fast gänzlich ausgespart bleiben diejenigen, die in der auf der “falschen” Seite der Armutsschere bzw. des Arbeitsmarktes stehen, denn von diesen Ausgaben träumen manche Hartz IV - Empfänger eher.
Wer dem Index ganz entspricht hat schon ein gutes Gehalt, dabei wird diese Person vermutliche eher im Westen wohnen und wenn ich mal so nett sein darf, vermutlich auch schon mal Bekanntschaft mit einem Headhunter gemacht haben. Vermutlich ist er männlich und zwischen 25 Jahren und 45 Jahren. Ja, auch das ist Statistik.
Wer sich für die Statistik interessiert, der sollte sich auf deren Website mal umschauen oder vielleicht dort ein Stellenangebot wahrnehmen. Ich war nie ein Fan von Statistik, da sie nie den Menschen misst, sondern nur Ausschnitte seines Lebens, die anders gemessen meist ganz anders aussehen.
Hier die Website des statistischen Bundesamtes.