Während Europa mit der Schuldenkrise zu kämpfen hat, kann sich die USA über einen steilen Anstieg ihrer Währungskraft freuen, denn der U.S.-Dollar ist derzeit die beste Anlageklassen.
Finanzexperten haben seit einiger Zeit bereits eine Stärkung des U.S.-Dollars beobachtet, obwohl dieser für Viele schon einmal als abgeschrieben galt. Vor allem im November legte der Dollar als Investmentklasse erstaunlich zu, 2012 soll Experten nach ganz sein Jahr werden. Auch wenn das öffentliche Bild derzeit noch etwas anders aussieht, scheint es daher, als könnte der U.S.-Dollar nicht nur den angeschlagenen Euro, sondern auch andere Währungen weit hinter sich lassen.
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Die Europäische Zentralbank macht sich Sorgen um die Staatshaushalte Europas. Laut des EZB-Präsidenten ist nun Vertrauen das wichtigste.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, verlangte in der „Bild am Sonntag“ von den Regierungen der europäischen Länder, ihre Staatshaushalte zu sanieren. Damit solle das Vertrauen in die Staatsfinanzen wieder gestärkt werden. Er versprach, die EZB werde „ein verlässlicher Anker der Stabilität und des Vertrauens bleiben“ und forderte die Banken auf, „ihrer zentralen Rolle in der Kreditversorgung der Wirtschaft“ zu entsprechen, um die wirtschaftliche Erholung nicht zu gefährden.

Für das Jahr 2010 sehen Experten ein deutliches Wirtschaftswachstum, gerade auf die Euroländer zukommen. Bereits Anfang des kommenden Jahres soll sich die Wachstumskurve wieder stetig nach oben begeben.
Strauss Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds warnte allerdings davor, nach dem Ende der Kriese das Finanzsystem nicht aus dem Auge zu lassen. ‘Die Rückkehr zum Wachstum bedeutet nicht das Ende der Konsequenzen der Krise.’ so der IWF-Chef bei einer Konferenz in Marokko.
Mit einem Ende der Flaute Anfang 2010 sei vor allem dann zu rechnen, wenn in bestimmten Bereichen des Finanzsystems aufgeräumt werde. Deutliche Zeichen für nachlassende Belastungen der Weltwirtschaft seien frühestens ab September zu erwarten.
Positivere Wirtschaftsdaten wie aus dem deutschen Einzelhandel hatten unlängst Hoffnungen geschürt, dass die Konjunkturhilfen nach Monaten erste Wirkung zeigten. Allerdings ist abzuwarten, wie sich dieser Prozess entwickelt, nach dem jene Hilfsprogramme auslaufen. Die Wirtschaftsstärke wird wohl nicht weiter zurück gehen und Verluste, sowei Schulden können nun realistisch Eingeschätzt werden, jedoch wird der Gang aus der Krise noch nicht mit dem Glockenschlag des neuen Jahres 2010 erfolgen.
Auch bei der Europäische Zentralbank (EZB) rechnet man mit einem Wirtschaftswachstum, das früher als erwartet einsetzten wird und das gerade in der Eurozone. ‘Mit Blick auf das Jahr 2010 wird nach einer Stabilisierungsphase eine allmähliche Erholung mit positiven vierteljährlichen Zuwachsraten erwartet.’, das konnte man dem am Donnertag veröffentlichtem Monatsbericht der Notenbank entnehmen. Noch Anfang Juli hatte die EZB erklärt, erst ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres mit einem Wachstum zu rechnen. Von dieser Einschätzung scheint die EZB nun Abstand zu nehmen.
Vor genau 10 Jahren wurde die Europäische Zentralbank (EZB) gegründet. Die EZB markiert mit ihrer Gründung den Wunsch der Europäischen Union, in Fragen der Finanz- und Währungspolitik eine gemeinsame Institution zu schaffen. Ihr Sitz ist Frankfurt am Main, der erste Präsident war Wim Duisenberg (”Mr. Euro”). Derzeitiger Präsident ist der Franzose Jean-Claude Trichet.
Bereits seit dem 14. Mai laufen die Kulturtage der EZB und bieten ein Buntes Programm. Ein Schwerpunkt liegt auf Klassischer Musik, daneben gibt es Vorträge, Filmreihen, eine Ausstellung der Kunstsammlungen der Nationalen Zentralbanken, aber auch Tanztheater und ein Märchenfestival. Besonders bemüht ist man um den Nachwuchs, dem eine Plattform geboten wird. Die Jubiläumsfeierlichkeiten enden am 2. Juni.
Mit Einführung des Euro obliegt der EZB mit den nationalen Notenbaken die Wahrung der Preisstabilität („Inflation“) in der Wirtschaftszone,. Sie ist angehalten, die politischen Vorgaben der Mitgliedsländer zu erfüllen, nämlich einen stabilen Währungsraum zu schaffen, der Zukunftssicher ist, und den Turbulenzen der Finanzmärkte ein Kontrollorgan entgegen zu setzen.
Durch Transparentes Handeln soll sie Vertrauen schaffen, und im Währungsraum durch die ihr zur Verfügung gestellten Finanzpolitischen Instrumente (zum Beispiel Aufsicht und Geldpolitik) auf wirtschaftliche Tendenzen Einfluss nehmen. Ein gutes Beispiel sind die Finanzmarkt- politischen Entscheidungen in Bezug auf die Subprime-Krise in den Vereinigten Staaten.
Die EZB ist auch für den Umlauf der Geldmenge verantwortlich, obwohl sie nicht direkt die Ausgabe abwickelt, sondern dies die einzelnen nationalen Notenbanken erledigen.
Aus kritischen Kreisen wird oft bemängelt, dass die EZB zu restriktiv an der Preisstabilität und der Geldmarktpolitik festhält. Dies würde das Wirtschaftswachstum bremsen. Andererseits hat die Zentralbank eben durch ihre rigide Politik bis jetzt eine ausufernde Inflation eindämmen können.
Bis jetzt hat die Bank einen guten Job gemacht und alle größeren Krisen bewältigt. Man kann ihr nur wünschen, dass sie die nächste Dekade ebenso erfolgreich bestehen wird.