Der deutsche Aussenhandel ist auf dem besten Weg aus der Finanzkrise. Im Juni wurden Waren im Wert von 86,5 Milliarden Euro exportiert, was dem höchsten Stand seit Oktober 2008 entspricht. Die Prognosen für die kommenden Jahre sind positiv, besonders die Sparte Umwelttechnik wird in naher Zukunft enorm expandieren.
Deutschland scheint einen Weg aus der Finanzkrise gefunden zu haben, denn zumindest der Aussenhandel floriert seit Anfang des Jahres wieder. Auch die Importe stiegen gleichzeitig auf den höchsten Wert seit Einführung der Statistik im Jahr 1950, so teilt das statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.
Aussenhandel in Deutschland auf Rekordhoch
Die Zahlen lesen sich besonders beeindruckend im Vergleich zur wirtschaftlichen Situation im Vorjahr: Es konnte ein Exportwachstum von 3,8 Prozent im Vergleich zu Juni 2009 erwirtschaftet werden. Auch die weiterlesen »
Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt die erste Hälfte des Geschäftsjahres mit einem Fehlbetrag ab. Ein Rückgang von 0,91 Euro steht dem Plus von 0,21 Euro des letzten Halbjahres gegenüber.
Das Frankfurter Unternehmen beteiligt sich an nationalen und internationalen Firmen. Nach eigener Aussage investierte es 500 Millionen Euro seit 1996. Der Kauf und Verkauf von mittelständischen Unternehmen war 40 Jahre lang ein lukratives Geschäft.

Deutsche Beteiligungs AG schreibt rote Zahlen
Kaufempfehlung Finanzkrise
Die richtige Zeit, um sich mit Aktien einzudecken, scheint es bei der aktuellen Lage auf den ersten Blick nicht gerade zu sein.
Denn omnipräsente Schlagwörter mit der Endung ,,-krise‘‘, und die darauf folgenden, möglichen‘ zukünftigen negativen Konsequenzen sind alles andere als überzeugend, um sein angespartes Kapital in Aktien zu investieren.
Doch wen hilft es schon negative Aussichten für die Zukunft zu hegen- Kopf und Magen bestimmt nicht!?
Ein Engagement in Aktien, gerade zu dieser Zeit, sollten triftige, vernünftige Gründe zugrunde legen. Dabei nützt ein Blick auf vergangene ,,Finanzkrisen‘‘ und ein Vergleich von aktuellen und historischen Unternehmenswerten z.B. mittels dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).
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Wer hätte gedacht, dass die Börse noch die Kurve kriegt, nach all den Horrormeldungen in den letzten Wochen und Monaten. Aber seit Anfang April scheint ein leichter Optimismus aufzukommen.
Es gibt wieder Bewegung in den Märkten und das sei den Konjunkturprogrammen, der „Abwrackprämie“ und anderen kleinen „Hilfen“ der Steuerzahler und der Regierungen gedankt. Als eine der größten Stützen der angeschlagenen Branchen kann eindeutig die US-Administration gelten, die ein Billionen Dollar schweres Programm auflegte um den einzigen Branchen, die den Amerikanern neben dem extrem erfolgreichen Militärisch-Industriellen-Komplex und der Energie- sowie dem IT-Sektor, noch bleibt, der Finanzwirtschaft und der Automobil-Industrie, auf die Sprünge zu helfen. Ebenso China, das mit fast 1,2 Billionen Euro einen „New.Deal“ auflegt.
Dagegen sehen die Bemühungen der Europäischen Union eher wie Peanuts aus. Sicher, der „Bankenrettungsschirm“, wie das Gesetz zur Stabilisierung der Finanzmärkte in Deutschland genannt wird, ist mit 480 Milliarden Euro sicherlich nicht ohne, man sollte aber nicht vergessen, dass von dieser Summe 400 Milliarden lediglich als Bürgschaften vergeben werden. 80 Milliarden können direkt in die Finanzkreisläufe eingebracht werden.
Was unbestritten als „Erfolg“ der Regierung gesehen wird, ist die „Abwrackprämie“. Die hat tatsächlich geholfen, einem wichtigen Standbein der Deutschen Wirtschaft, der Automobilindustrie über die Runden zu helfen. Immerhin 5 Milliarden Euro sollen so den Konzernen zugute kommen, die sich nun ihre eigenen Prämiensysteme sparen können, die sie vor der Krise im laufenden Wettbewerb selbst aufgelegt hatten. Das hat nun der Staat übernommen und der kleine Angestellte, Arbeiter, Beschäftigte profitiert zumindest von der Wahlfreiheit des Produktes, das er sich ohne Einschränkung kaufen kann.
Und die Global Player freut es auch, dass der Staat, respektive Bürger und seine Volksvertretung einspringt, wenn ein Zocker mal in Not geraten ist. Denn all den Schrott, den die Finanzbranche mit ihren „Innovativen Produkten“ auf ein vielfaches der Wirtschaftsleistung anschwellen ließ, wird nun in die negative Bilanz der Volkswirtschaften eingebettet. Das abzubauen, wird noch einige Zeit kosten.
Das Motto bleibt: Weiter so, wie bisher.
Nach verschiedenen Quartalsberichten dieser Woche bei einigen großen Versicherern wie Allianz, AXA, AIG, AMB Generali, aber auch von den Rückversicherern Münchner und Hannover Rück mußten Wertberichtigungen im Dreistelligen Millionenbereich vorgenommen werden.
Grund waren die anhaltend schlechten Kursentwicklungen im internationalen Aktienmarkt und die damit verbundenen Korrekturen im Portfolio der Unternehmen. Bis zu vierzig Prozent seien die Gewinnüberschüsse eingebrochen, meldete die AMB Generali und war nicht einmal Spitzenreiter. weiterlesen »
Vor knapp einer Woche überraschte die Deutsche Bank alle Finanzexperten mit einem Rekordergebnis für das Jahr 2007. Die Finanzkrise schien dem größten deutschen Geldinstitut nur wenig zu Leibe gerückt zu sein. Anscheinend wollte die Commerzbank sich angesichts dieser beindruckenden Zahlen nicht lumpen lassen und präsentiert nun ihrerseits ein neues Rekordergebnis für 2007.
Etwas verblüfft müssen die Börsianer heute schon gewesen sein, als die Verantwortlichen der Commerzbank ihre Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 offen legten. Statt wie viele ausländische Geldinstitute mit Abschreibungen in Milliardenhöhe für negative Schlagzeilen zu sorgen, präsentierte man einen Überschuss von 1,92 Milliarden, der eine Steigerung von 20 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Zwar ging die Finanzkrise nicht spurlos an der zweitgrößten deutschen Bank vorüber, man musste im vierten Quartal Abschreibungen für zweitklassige US-Hypothekenkredite (Subprime) in Höhe von 248 Millionen vornehmen, jedoch ist auch hier eine positive Entwicklung zu beobachten.
Insbesondere im Segment des Privatkundengeschäftes konnten 400.000 Kunden neu gewonnen werden, womit die Gesamtzahl auf 5,5 Millionen stieg. Ziel der Bank wird es sein, die Zahl bis zum Ende des Jahres 2009 auf über sechs Millionen zu steigern. Dank der hervorragenden Nachrichten können die Aktionäre auch mit einer höheren Dividende rechnen.
Wie selbstbewusst man inzwischen bei der Commerzbank geworden ist, belegen zum einen das Interesse an der Postbank, die mit 15 Millionen Kunden die größte Privatkundenbank Deutschlands ist und zum anderen die Ankündigungen von Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller: „Wenn uns gravierende Negativ-Überraschungen erspart bleiben, werden wir in diesem Jahr das gute Ergebnis des Jahres 2007 wieder erreichen. Wenn die Märkte es zulassen, können wir dieses Ergebnis auch übertreffen.”
Von einer Finanzkrise kann bei der Deutschen Bank wohl kaum die Rede sein, wenn man das Rekordergebnis sieht, welches Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann gestern verkünden konnte. Somit hatte Ackermann gleich doppelt Anlass zur Freude, der gestern auch seinen 60. Geburtstag feierte.
Während andere Geldhäuser wie die Schweizer Bank UBS (12,6 Milliarden Euro Abschreibungen), Merrill Lynch (22,1 Milliarden) und die Citygroup (24,5 Milliarden) Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen mussten und eines ihrer schlimmsten Jahre hinter sich gebracht haben, trotzt die Deutsche Bank der weltweiten Krise und verzeichnet einen Rekordgewinn in Höhe von 6,5 Milliarden Euro. Für das Jahr 2007 musste das größte deutsche Bankinstitut gerade einmal Wertberichtigungen von 2,3 Milliarden Euro vornehmen, im letzten Quartal gar nur 50 Millionen Euro. Angesichts der weltweiten Krise sind dies schon beeindruckende Zahlen, die Josef Ackermann gestern der Öffentlichkeit präsentieren konnte.
Auch in diesem Jahr soll die Deutsche Bank weiter wachsen, dies soll aber vor allem aus eigener Kraft geschehen, wobei Ackermann Zukäufe nicht ausschließen wollte. Die Spekulationen über einen Zusammenschluss mit der Postbank wollen einfach nicht abreißen, bei einem Zusammenschluss würde die größte Privatkundenbank Deutschlands entstehen. Bei der Deutschen Bank geht man von einem Vorsteuergewinn von 8,4 Milliarden Euro für das Jahr 2008 aus. Auch im Bereich der Mitarbeiter dürfte es zu einem weiteren Wachstum kommen. 2007 stieg die Zahl der Vollzeit-Mitarbeiter bei der Bank von 68.849 auf 78.291, womit das Geldinstitut fast 10.000 neue Arbeitsplätze schuf.
Dank dieser Zahlen geht die Erfolgsgeschichte Josef Ackermann bei der Deutschen Bank in eine neue Runde, auch wenn immer wieder Spekulationen auftauchen, wonach er von mehreren anderen Geldhäusern heiß umworben wird.