Zahlreich sind sie nach Davos gekommen, die Wirtschafts- und Staatenlenker, um gemeinsam unter sich die Tiefen der Finanz- und Wirtschaftskrisse auszuloten. Alle waren sich darin einig, dass da manche wohl ein paar Fehler machten, aber so richtig wollte sich niemand den schwarzen Peter zuschieben. Es waren wohl wieder die anderen, die diesmal nicht gekommen waren.
Dafür gaben sich hochstehende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft die Klinke in die Hand, allen voran Wladimir Putin und Angela Merkel, die gegen zuviel Staat und für den Exportschlager deutscher Landen reüssierten, der sozialen Marktwirschaft. Naja, wenn man denn keine Panzer, Flugzeuge, Fabriken und Atomkraftwerke verscherbeln kann, versucht man es halt mit den Ideologien, die fruchten immer, besonders zu Zeiten schlechten Wirtschaftens. Aber wir wollen nicht böse sein, die Idee von der Merkel ist ja nicht ganz schlecht. Wer will es ihr verübeln?
Und während all die Schwarzseher auf dem diesjährigen World Economic Forum ihr trautes Stelldichein fanden, wollte nicht richtig Feierlaune aufkommen, wie zuletzt noch im letzten Jahr, als es Offiziell gar keine Krise gab und die Topmanagements Milliardenschwere „Boni für erfolgreiches Wirtschaften“ an den Finanzmärkten in Form von rauschenden Festen unter das Volk brachten. Heuer zeigte sich die neue Bescheidenheit unserer Elite, sie verausgabte sich weniger mit Dom Perignon, Cristal, Kaviar, Koks und Edelnutten, sondern bejammerte das Ende ihres hübschen Hütchenspieler-Zaubertrickwerks mit Namen „Deregulierte Wirtschaft“.
Zumindest ein konkretes Projekt wurde dann doch noch angeschoben. Im April soll der „G20-Gipfel“ über die Bühne gehen, da wird man dann weiter beraten, ob man einen „Weltwirtschaftsrat“ a la UNO-Sicherheitsrat installieren sollte und was denn nun sei mit der Doha-Runde, die müße schließlich vorangebracht werden, um endlich neue Märkte für veraltete Produkte und Ideen zu finden, die sonst niemand mehr haben will.
Es sei schließlich Zeit diese „reife Frucht“ zu pflücken, dies könne ein wichtiges Signal sein, um „Vertrauen“ in die Märkte wiederherzustellen.
Die Firma BBDO Consulting arbeitet mit vielen Bluechip-Unternehmen und Marktführern aus ihrem Bereich zusammen. Ihre Partner kommen aus der ganzen Welt.
Der Consulting-Bereich gehört zu BBDO Worldwide, einem der führenden internationalen Agenturnetzwerke. Lokale Kenntnisse der Märkte und globale Perspektiven werden somit perfekt miteinander verbunden.
Teil ihres Jobs ist es, Strategien zur Marktbearbeitung zu entwickeln und in konkrete, handlungsleitende Grundsätze und Systeme umzusetzen, die der Ausrichtung und Steuerung von marktrelevanten Aktivitäten dienen sollen.
Zielgruppenbedürfnisse werden konsequent in den Mittelpunkt des Unternehmens und des täglichen Handelns gestellt.
Nur eine nachhaltige Verankerung von Markt-und Kundenperspektive entscheidet, ob ein Unternehmen Erfolg in seinem Job hat oder nicht.
Alles in allem also eine super Beratung für marktorientierte Unternehmenführung.
Die eidgenössische UBS AG ist eine der größten Vermögensverwalter weltweit. Mit 83.000 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 2,2 Billionen Schweizer Franken ist sie ein ähnliches Schwergewicht wie die Deutsche Bank. Gemeinsam mit ihrem Partner, der Banco Santander S.A., (129.000 Mitarbeiter, und 913 Milliarden Euro Bilanzsumme), haben sich 2 Schwergewichte des Bankensektors zusammengetan, um den deutschen Rentenmarkt aufzurollen. weiterlesen »
Da ich mich doch mehr und mehr mit dem Thema beschäftige, kommen mir immer wieder Kuriositäten unter, von denen ich dachte, das könne gar nicht sein.
Wer hätte vor gut einem Jahr gedacht, das ein paar Häuslebauer in den USA die größte Krise der Finanzwirtschaft seit dem schwarzen Freitag in den 1930er Jahren verursachen könnten.
Die Hochspekulative Blase mit forderungsbesicherten Wertpapieren (CDOs) ging nicht auf und führte zu einer der größten Wertvernichtungen der neueren Finanzgeschichte.
Jetzt zeichnet sich die nächste Baisse auf den Rohstoffmärkten ab, insbesondere der Ölmarkt ist in das Visier der Öffentlichkeit gerückt. Einige Analysten gehen derzeit davon aus, das die Rallye langsam zum Erliegen kommt und in der nächsten Zeit die Werte korrigiert werden.
Da die großen Indizes (blue Chips) derzeit im tiefen Fall sind und es nicht abzusehen ist, wann die Wertkorrekturen abgeschlossen sein werden laden auch Aktien nicht wirklich zum Verzehr.
Was bleibt da noch übrig? Der Handel mit Rohstoffen explodiert derzeit und könnte beim Einstieg nicht mehr die beste Rendite bringen. Fonds sind oft breiter gestreut und wären einen Blick wert.
Im Agrarmarkt steht man dem Hunger gegenüber, da die Verteuerung im Agrarsektor viele Menschen in den Entwicklungsländern nicht bezahlen können. Man hat ein moralisches, ethisches Problem.
Eine Möglichkeit der Geldanlage wären zum Beispiel Tagesgeldkonten, Festgelder, Sparbriefe, Sparpläne und Staatsanleihen. Staatsanleihen haben den Vorteil, dass sie so gut wie ausfallsicher sind, einen guten Zinssatz haben (Frankreich zum Beispiel) und jederzeit gut gehandelt werden können, Zinssätze liegen im Euro-Raum bei bis zu 8,50 % p.a. (Frankreich).
Man sollte sich aber unbedingt über die Konditionen beim Erwerb der Anleihe informieren.
Kein schlechtes Geschäft, ist der Staat doch die sicherste Bank in Zeiten der Bankenkrise.
Seit April ist es publik: Der Versicherungskonzern mit einem Umsatz von über 100 Milliarden Euro hat ein Problem. Nach einem Berater-Test der Verbraucherzentrale Bremen im Auftrag der Wirtschaftswoche schnitt der „Branchenprimus“ extrem schlecht ab.
Tester sollten die Beratungsleistung von Versicherungsvertretern des Konzerns einholen. Dafür erhielten die Testpersonen eine fiktive Vita, und sollten auf dieser Grundlage ein Versicherungsangebot einholen. Herauskam, dass von den getesteten Beratern praktisch niemand auf Grundlage der vorgelegten Vita die tatsächlich benötigten Versicherungen vorschlugen, während die Versicherungs-Vertreter Versicherungen abschließen wollten, die zu einer hohen Provision der Berater und des Konzerns führen würden, jedoch nicht dem Kunden dienlich gewesen wären.
Die Testpersonen wurden falsch beraten. Ergebnis des Tests: Mangelhaft. weiterlesen »
Das lässt sich so leicht gar nicht beantworten, denn beide Anlage-Formen haben ihre Vor- und Nachteile. In der Regel sind Festgelder höher verzinst und sehr ausfallsicher, bei Tagesgeld spricht natürlich die tägliche Verfügbarkeit für sich. Zudem gehen die Banken mehr und mehr dazu über Tagesgeldkonten mit dem Girokonto zu koppeln und teilweise dabei recht interessante Angebote zu machen.
Gerade als Neukunde findet man hier und dort gute Konditionen.
Der Nachteil beim Tagesgeld ist die Variabilität der Zinssätze. Die sind oft an den Leitzins angelehnt, mit dem Banken ihre Kreditgeschäfte untereinander regeln und von der Europäischen Zentralbank festgelegt werden.
Dazu kommt, dass viele Banken über Neukunden versuchen ihre Liquidität zu steigern, da die internationale Finanzkrise vielerorts zu realen Wertverlusten führten. Es wird und wurde viel Geld verbrannt durch die hochspekulativen Geschäfte an den Finanzmärkten. Die Banken sind also knapp bei Kasse.
Das kann den Kunden nur freuen, denn dadurch haben wir einige verbesserte Konditionen, die man ausnützen kann. weiterlesen »
Es ist ja schon länger bekannt, dass die Bankhäuser derzeit um Neukunden und deren Anlagen konkurrieren. Durch die Milliarden-Abschreibungen an den internationalen Märkten in den vergangenen Monaten sind die Banken derzeit in starke Konkurrenz um die Gewinnung von Privatkunden getreten.
Gerade für diejenigen, die sich nach einem neuen Bankhaus umsehen, sind durchaus attraktive Angebote dabei.
Dabei haben die Direktbanken die Nase vorn, da sie einen Großteil ihres Geschäfts online abwickeln.
Zum Beispiel die Deutsche Kreditbank (DKB), eine Tochtergesellschaft der Bayerischen Landesbank, konnte in den letzten Monaten bei Privatkunden Punkten. Die DKB bietet ein kostenloses Onlinekonto, sowie eine kostenlose Visa-Card mit 3,8 % Zinsen auf das Guthaben des Visa-Kontos. Das ist derzeit unschlagbar, zudem ist die Bargeldabhebung mit der Visa-Card an allen Automaten mit Visa-Logo umsonst. Das hat bis jetzt eine Million Kunden überzeugt. weiterlesen »
Die Finanzkrise macht es möglich: Die heutigen Angebote locken mit Attraktiven Zinsen und einer vermeintlich problemlosen Kontoführung. Und es sind viele Neukunden-Angebote dabei.
Das heißt, wer bis jetzt noch keine Anlage hat, oder ein weiteres Konto/Depot eröffnen möchte, wer also ein paar Tausender auf der Kante hat, und sie rentabel anlegen will, der sollte schon einen sehr kritischen Blick auf die derzeitigen Angebote der Banken riskieren.
Das Klein-gedruckte sollte sehr genau gelesen werden. Denn so manches Angebot hat seine Tücken. Hat man die umschifft, stehen hohe Zinsen an.
Bei der Postbank zum Beispiel wird für ein neues Quartalssparkonto bis zu 5,25 % Zinsen ( ab 50.000 € Einlage) für den Zeitraum vom 1.7.08.- 31.12.08 garantiert. Allerdings gibt es hier einige Fallstricke, eine gute Bewertung findet man bei Finanztest.de. Nimmt man eine Einlage unter 10.000 Euro vor, sieht es gleich ganz anders aus. Denn der Qurtalszinssatz liegt 1 % niedriger als die beworbenen 5,25 %. Einige wertvolle Tipps gibt es ebenfalls auf Test.de.
Bei den Tagesgeldkonten sieht es ähnlich aus, obwohl hier die Angebote insgesamt etwas transparenter gestaltet sind.
Derzeitiger Spitzenreiter ist das Angebot „Tagesgeld PLUS“ der Comdirect-Bank, das ein spezielles Angebot für Neukunden ist. Es bietet satte 4,75 % Zinsen (bis zu 30.000 €) auf Neueröffnung eines Tagesgeldkontos im ersten Halbjahr. Hiernach fallen die Zinsen dann auf das normale variable Niveau, das derzeit bei 3.80 % liegt.
Eine weitere Möglichkeit sind Festgeldkonten, wie sie zum Beispiel der Tchibo-Konzern für seine Kunden vorhält. Hier kann man bis zu 6000 € ein halbes Jahr parken, und wird mit 6 % Zinsen belohnt. Man muss jedoch Tchibo-Kunde oder Neukunde bei der Comdirect-Bank sein, um in den Genuss des Angebots zu kommen. Die Zeichnungsfrist endet am 23.06.2008.
Consulting, Wirtschafsprüfung, Beratung - heutzutage hat der Wirtschaftsprüfer viele Aufgabenbereiche. Neben der klassischen Aufgabe, die vom Staat angeordneten Überprüfungen der Jahresabschlüsse durchzuführen, hat er außerdem die Aufgabe, für die großen Firmen beratend tätig zu werden.
Die 4 größten Prüfungsgesellschaften der Welt - PricewaterhouseCoopers, Ernst & Young, KPMG und Deloitte Touche Tohmatsu - operieren auf einer breiten Basis, was die Beratung börsennotierter Kapitalgesellschaften betrifft. Es geht wie gesagt selten nur darum, die vorgeschriebene Abschlussüberprüfung durchzuführen, vielmehr wird gleichzeitig zur Effizienz und zum besseren Ablauf beraten.
Beraten wird vom Wirtschaftsprüfer in Sachen Steuern, Unternehmensstruktur, Rechtlichem und Unternehmensbewertung. Da die Kapitalgesellschaften auf diese Hilfe zählen und ihre Gewinnstruktur danach richten, gehören die “Big Four” zu den einflussreichsten Unternehmen auf der Welt.
Zu den Anforderungen: Wer sich z.B. die Stellenangebote bei PWC (PricewaterhouseCoopers) durchsieht, wird die Strategie des Unternehmens indirekt erkennen können. Offensichtlich wird versucht, ein möglichst breites Spektrum von Experten zu rekrutieren, damit im Beratungs- und Prüfungsfall jede mögliche Seite eines eventuell vorhandenen Problems beleuchtet werden kann.
So sind die Wirtschaftsprüfungsunternehmen auf globaler Ebene so etwas wie unabhängige Berater der Könige - sie achten auf die Einhaltung der gängigen Regeln und weisen die Big Player auf Verbesserungsmöglichkeiten in ihrer Unternehmensstruktur hin.