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Die Welt der Finanzen
 


Die Deutsche Bank hat 2009 einen Milliardengewinn gemacht. Josef Ackermann präsentierte für das Krisenjahr einen Gewinn von 5 Milliarden Euro nach Steuern. Für das Jahr 2008 hatte die Deutsche Bank noch einen Verlust von 3,9 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Der Gewinn wurde vor allem im Investmentbanking erzielt. Trotz des Milliardengewinns zeigte sich Ackermann bezüglich strengerer Regeln einsichtig.

Banktürme ©Flickr / plassen

Zwei Drittel des Milliardengewinns der Deutschen Bank gehen auf das Investmentbanking des Konzerns zurück. Dabei profitierte die Deutsche Bank davon, dass mit den Investmentbanken Lehman Brothers und Bear Stearns zwei große Konkurrenten im Zuge der Finanzkrise vom Finanzmarkt ausgeschieden sind. Der Milliardengewinn weiterlesen »


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Nach dem bereits erfolgreichen ersten Quartal 2009 verkündetet die Deutsche Bank einen erneuten Milliardengewinn auch für das zweite Quartal, April bis Juni. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann rät dennoch zu Vorsicht, und zwar aus gutem Grund.

Deutsche Bank, Milliardengewinn, Josef Ackermann, Investmentbanking, Finanzkrise, Privatkunden, zweites Quartal

Denn auch Milliardengewinne wie jetzt bei der größten Privatbank in Deutschland sind immer im wirtschaftlichen Kontext zu sehen, das heißt im Vergleich zu den Zahlen der vorherigen Quartale, aber auch in Hinblick auf die kommenden.

Gerade bei einem Geldinstitut wie der Deutschen Bank, die als Universalbank auf sehr vielfältige Weise mit Geld in Kontakt ist, müssen ausserdem die verschiedenen Sparten auch getrennt voneinander analysiert werden, bevor von einem generellen wirtschaftlichen Erfolg gesprochen werden kann.

Während die Deutsche Bank auf dem Gebiet des Investmentbankings im zweiten Quartal besonders erfolgreich war, also beim Handel mit Währungen und Anleihen oder auch Optionsscheinen, liefen andere Gebiete alles andere als gut.

Vor allem das Geschäft mit weiterlesen »


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Managervergütung

Autor: Thorsten
abgelegt in: Aktienmarkt, Arbeitsmarkt, Finanzmarkt

Managervergütung

Das alles und jeden erregende Thema ,,Managervergütung‘‘, scheint nun mehr und mehr die deutschen Gemüter einzunehmen.

Bisher fand die Diskussion um die gerechte Vergütung von Managern über Jahrzehnte unbemerkt in den USA statt.

Es ist wohl zutreffend zu sagen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis auch dieses amerikanische Phänomen zu uns rüber schwappen würde- Stichwort ,,Finanzkrise‘‘. Die ungewöhnlich lange Verzögerung bis dieses Thema Deutschland erreicht hat, ist wohl darin begründet, dass hierzulande über das Thema Gehalt eine innergesellschaftliche Verschwiegenheit herrscht, während in den USA eine Gehaltserhöhung mit den Kollegen im Pub gefeiert wird.

Manager Salary©flickr/artemuestra

Die Diskussion um die adäquate Managervergütung ist ein besonders beliebtes Stammtischthema; anders als beispielsweise Bilanzierungsdivergenzen zwischen den USA und Europa, oder die Regulierung der Finanzmarktakteure durch Corporate Governance Regeln; führte doch deren nachhaltiges Versagen unmittelbar zur Finanzkrise. Die bunte Lohntüte der Manager bietet eben genug Zündstoff für die eine oder andere konventionelle Meinung- jeder kann hierzu etwas sagen!

Und wie ich finde zurecht!

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Nach den Skandalen der letzten Monate scheint langsam Ruhe bei der Siemens AG einzukehren. Der Konzern hat mit Gerhard Cromme, den Vorsitzenden der Regierungskommission für transparente Unternehmensführung („Cromme-Kommission“) den scheinbar richtigen Mann für den Aufsichtsratsvorsitz gefunden.

1971 begann Cromme seine Karriere beim französischen Konzern „Compangie de Saint-Gobain“. Es folgte 1986 der Wechsel in die Spitze der Krupp Stahl AG in Bochum, wo er maßgeblich an der Umstrukturierung und Fusion mit Hoesch und Thyssen zur ThyssenKrupp AG beteiligt war. Bis 2001 leitete er mit Ekkehard Schulz den neuen Konzern.

Ab 2001 wechselte Gerhard Cromme in den Aufsichtsrat als Vorsitzender. Seit 2007 ist er zudem Aufsichtsratsvorsitzender der Siemens AG, und ist Mitglied des Aufsichtsrates von bei Lufthansa, E.ON, Allianz SE, etc. pp. Zudem ist er Mitglied des „European Round Table of Industrialists“.

Durch seine Tätigkeit in der “Regierungskommission für transparente Unternehmensführung” hat Gerhard Cromme Einfluß auf die Reform des Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts ausgeübt. Mit der Herausgabe des „Corperate Governance“ Kodex hat die Kommission zudem einen Leitfaden zur transparenten Unternehmensführung herausgegeben, der allerdings nicht bindend ist.

Nach Sieben Jahren an der Spitze der Kommission legte er seine Tätigkeit in diesem Jahr nieder, begründet durch die hohe Arbeitsbelastung seiner weiteren Tätigkeiten.

Gerhard Cromme wurde am 25. Februar 1943 in Vechta geboren. Er ist verheiratet und Vater von vier Töchtern. Er studierte in den 1960er Jahren Jura und Volkswirtschaftslehre in Münster, Lausanne, Paris und Havard und promovierte 1969 in Münster zum Dr. jur.

Durch seinen Einfluss in etlichen Konzernen kann man Gerhard Cromme sicherlich als den „Regenten“ des Deutschen Wirtschaftslebens bezeichnen. Wo sich jedoch eine so hohe Konzentration von Macht und Einfluss häuft, ist immer auch Vorsicht angebracht, denn wer kontrolliert die Kontrolleure?


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Die in den Medien verbreiteten Nachrichten können einen schon nachdenklich machen. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über Spitzelaffären, Steuerhinterziehung, Korruption, oder Insidergeschäfte berichtet wird. Das Vertrauen in die deutschen Topmanager scheint erschüttert.

Zum einen können diese Herren offenbar machen, was sie wollen. Sie werden ja gegen jedes und alles versichert. Ob es gigantische Verluste durch „Fehlkäufe“ (Daimler-Chrysler) und Spekulation („Subprime-Krise“) sind, massenhafte Entlassungen (Deutsche Bank, Telekom, Siemens) zur „Gewinnmaximierung“ getätigt werden, Lobbys die derzeitige Politik zu ihren Gunsten gestalten (Bertelsmann, INSM, BDA, BDI), Politiker mit Aufsichtsratspöstchen für willfährige Dienste (Schröder, Müller, Clement) belohnt werden, oder man direkt besticht (Hartz, VW, Siemens) und erpresst (Springer mit Drohung von Massenentlassungen bei der PIN AG).

Natürlich sollte man die Informationsbeschaffung mit allen Mitteln (Telekom, Schäuble, Zumwinkel), oder die direkte Manipulation von Nachrichten („Peak Oil?“, Subprime-Krise) in den Leitmedien nicht vergessen.

Dafür erhalten unsere „Leistungsträger“ Millionenschwere Jahresgehälter, Aktienoptionen in Millionenhöhe (Zumwinkel, Wiedeking), einen Dienstwagen, First-Class-Tickets oder den Betriebsjet und dergleichen mehr. Dass es hierfür auch massiv Ehrendoktor-Würden, Ehrenbürgerschaften und Verdienst-Orden wie -Kreuze regnet, mit Pomp und Gala und all den hochgestellten Persönlichkeiten der Öffentlichkeit, lässt mich doch zumindest ein wenig nachdenklich werden.

Wenn man der „Elite“ dann nicht mal die paar Stiftungen (LGT Group Lichtenstein, Bertelsmann-Stiftung) gönnt, ist wirklich ein Skandal.

Dass ein Herr Schäuble da den „Terrorismus“ über uns hinweg rollen sieht, und „Gefährder“ die Grundfeste der Gesellschaft erschüttern, da kann man schon verstehen, warum wir ein neues „Sicherheitskonzept“ („BKA- Novelle“, Vorratsdatenspeicherung, Bundeswehr im Inneren, Kompetenzzentren, „Nationaler Sicherheitsrat“, E-Card, E-Pass) brauchen.

Big Schäuble is watching you, könnte man meinen.

Nimmt mal einer der Herren seinen Hut, weil er es zu arg getrieben hat, dann winken noch Abfindungen in Millionenhöhe, der Sitz im nächsten Aufsichtsrat oder die ehrenamtliche Tätigkeit in einer der unzähligen Lobby-Organisationen ( „um Deutschland “fit” zu machen für die „Herausforderungen“ in der globalisierten Welt“). Mancher geht dann auch gerne mal ins Ausland (von Pierer), oder spannt auch mal aus vom Stress des ganzen Entscheidens

Das mach ich jetzt auch, ich krieg sonst Kopfschmerzen, wenn ich weiter darüber Nachdenke.


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Frankfurt Deutsche Bank Towers © flickr / re-ality

Von einer Finanzkrise kann bei der Deutschen Bank wohl kaum die Rede sein, wenn man das Rekordergebnis sieht, welches Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann gestern verkünden konnte. Somit hatte Ackermann gleich doppelt Anlass zur Freude, der gestern auch seinen 60. Geburtstag feierte.

Während andere Geldhäuser wie die Schweizer Bank UBS (12,6 Milliarden Euro Abschreibungen), Merrill Lynch (22,1 Milliarden) und die Citygroup (24,5 Milliarden) Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen mussten und eines ihrer schlimmsten Jahre hinter sich gebracht haben, trotzt die Deutsche Bank der weltweiten Krise und verzeichnet einen Rekordgewinn in Höhe von 6,5 Milliarden Euro. Für das Jahr 2007 musste das größte deutsche Bankinstitut gerade einmal Wertberichtigungen von 2,3 Milliarden Euro vornehmen, im letzten Quartal gar nur 50 Millionen Euro. Angesichts der weltweiten Krise sind dies schon beeindruckende Zahlen, die Josef Ackermann gestern der Öffentlichkeit präsentieren konnte.

Auch in diesem Jahr soll die Deutsche Bank weiter wachsen, dies soll aber vor allem aus eigener Kraft geschehen, wobei Ackermann Zukäufe nicht ausschließen wollte. Die Spekulationen über einen Zusammenschluss mit der Postbank wollen einfach nicht abreißen, bei einem Zusammenschluss würde die größte Privatkundenbank Deutschlands entstehen. Bei der Deutschen Bank geht man von einem Vorsteuergewinn von 8,4 Milliarden Euro für das Jahr 2008 aus. Auch im Bereich der Mitarbeiter dürfte es zu einem weiteren Wachstum kommen. 2007 stieg die Zahl der Vollzeit-Mitarbeiter bei der Bank von 68.849 auf 78.291, womit das Geldinstitut fast 10.000 neue Arbeitsplätze schuf.

Dank dieser Zahlen geht die Erfolgsgeschichte Josef Ackermann bei der Deutschen Bank in eine neue Runde, auch wenn immer wieder Spekulationen auftauchen, wonach er von mehreren anderen Geldhäusern heiß umworben wird.


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Manager-Gehälter

Autor: Rainer
abgelegt in: Arbeitsmarkt, Finanzmarkt

Unter Kapitän Beck flicken die Sozialdemokraten einen kruden Mix aus Sozialismus und Populismus zusammen.

Mit diesem Netz, dessen Maschen teilweise ins vorvergangene Jahrhundert zurückreichen, möchten sie in den kommenden Landtagswahlen auf Wählerfang gehen. Das Scheitern des Angelausflugs ist vorprogrammiert. Wirtschaftsleute kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. War diese Koalition mal angetreten, um Reformen durchzusetzen?

Die SPD erlaubt sich gefährliche Nostalgie.

Aus irgendeinem Grund hat der Menschenfischer aus Mainz sich vorgenommen, den, im Übrigen erfolgreichen, Pragmatismus des Duos Schröder/Müntefering gegen einen weltfremden Idealismus einzutauschen. Den leisten sich momentan zwar auch die Linken und die Grünen. Aber die sind auch nicht an der Regierung beteiligt. Opposition ist Theorie, Regierung Praxis - diesen Unterschied sollte man Kurt Beck mal klarmachen.

Mindestlohn? Schon vergessen. Lohnobergrenzen - das ist mal ein Thema!

Was war los in den letzten zwei Wochen, dass diverse Politiker meinten, das beliebte Manager-Gehälter-Kanninchen aus dem Hut zaubern zu müssen? War Flaute? Gab es nicht genug andere Themen, die ihrer Aufmerksamkeit bedurft hätten? Oder wollten sie ihr eigenes Konterfei einfach mal wieder in der Zeitung sehen? Fakt ist: Nachdem der Bundespräsident das Thema angesprochen hatte, nahm die Bundeskanzlerin es für sich ein, zuletzt sprang die SPD auf den Zug auf. Und plötzlich ziert der ikonische Victory-Ackermann wieder die Titelblätter der Zeitungen.

Oder ging es womöglich einfach um Schadensbegrenzung? Nachdem der Mindestlohn beschlossen worden war, hatte die PIN AG notwendigerweise Entlassungen im vierstelligen Bereich angekündigt. Ich bin für den Mindestlohn, ich werde ihn nicht kritisieren. Unangebracht finde ich aber die Mentalität mancher Regierungspolitiker, die, auf die Umfragen schielend, den Mindestlohn auf einmal vergessen zu haben scheinen - jetzt gibt’s nur noch ein Thema: Die Lohnobergrenze! Gerade die große Koalition sollte geschlossen zu den Entscheidungen stehen, die sie getroffen hat - auch den unangenehmen. Und nicht von einem unpopulären Thema gleich zum Manager-Pranger wechseln, um die eigenen Umfragewerte im grünen Bereich zu halten. Das Vertrauen der Wirtschaft in eine Regierung, deren Mitglieder öffentlich über dergleichen räsonieren, sinkt ganz schnell.


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Ackermann nicht zur Citigroup

Autor: Rainer
abgelegt in: Finanzmarkt

Der Schweizer Bankier und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann, wechselt nicht wie von vielen Analysten erwartet zur Citigruop.

Josef Ackermann © wikimedia Die Citigroup war nach dem Rausschmiss von Chuck Prince, der im Zuge der Finanz- und Immobilienkrise für große Abschreibungen in den ersten Quartalen verantwortlich war, auf der Suche nach einer neuen Führungsperson. Ackermann, der aufgrund seines Führungsstiles und seinem konsequenten vorgehen prädestiniert für diese Aufgabe gewesen wäre, sagte dem Unternehmen ab, obwohl seitens der Deutschen Bank noch keine Stellungnahme erfolgt ist.

Die Deutsche Bank war in diesem Jahr trotz des Involvierens in der Kreditkrise noch mit einem blauen Auge davongekommen. Große Abschreibungen konnten vermieden und ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Ganz anders erging es der Citigroup in Deutschland, wo allein in den ersten drei Quartalen eine noch unbekannte Höhe an Abschreibungen vorgenommen werden mussten und von einem Gewinneinbruch von sechs bis sieben Milliarden ausgegangen wird. Dieser Werteverlust der Citigroup war letztendlich der Auslöser dafür, dass Prince seinen Hut nehmen musste.

Nun wird sich die Citigroup weiterhin auf die Suche nach einem geeigneten Nahfolger begeben müssen. Die Kandidatenliste ist aber momentan nicht sonderlich lang, da weltweit die Finanzhäuser von Finanz- und Immobilienkrise betroffen sind.


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