Die vorzeitige Kündigung der Lebensversicherung bringt deutsche Verbraucher nach Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg jedes Jahr um Milliarden von Euro. Man sollte sich diesen Schritt daher immer gründlich überlegen.
Nach einer Studie sind durch die vorzeitige Kündigung von Lebensversicherungen allein in den Jahren 2001 bis 2010 etwa 160 Milliarden Euro auf Seiten der Verbraucher verloren gegangen. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat dies kürzlich bekannt gegeben, nachdem Forscher der Universität Bamberg zu diesem Zweck unzählige Versicherungsunterlagen aus dem betreffenden Zeitraum untersucht und mit anderen Anlageformen verglichen hatten.
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Die Schuldenkrise in Europa erfasst immer mehr Länder. Können die Staaten und damit der Euro durch umfassende Hilfspakete gerettet werden? Oder steuert Europa in eine umfassende Pleite?
In Deutschland gibt es nach der Finanzkrise langsam wieder Grund zur Hoffnung, zeigt sich das Wirtschaftswachstum doch agiler als gedacht. Für das nächste Jahr sehen die Prognosen sogar erstaunlich gut aus. Doch auch Deutschland hat Schulden, und zwar nicht zu knapp. Und in Europa insgesamt wird die Lage immer wackeliger. Die 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union stellen zusammen einen Schuldenberg von unglaublichen 9,8 Billionen Euro. Wo soll das noch hinführen?, fragen sich Viele.
Die Frage, wie man am Besten einen Haushaltsplan erstellen kann, fragen sich viele. Im Folgenden geben wir Ihnen einige nützliche Tipps und Ratschläge.
Wo bleibt mein Geld? Diese Frage kann sicherlich jeder nachvollziehen. Gerade eben wurde das Gehalt überwiesen und schon neigt sich der Kontostand wieder gen Null. Um seine Finanzen besser unter Kontrolle zu bekommen, kann ein Haushaltsplan erstellt werden.
Indem man seine Finanzen genau auflistet und seine Einnahmen und Ausgaben notiert, kann das monatliche Budget bestens kontrolliert und andere Ausgaben besser eingeplant werden. Sämtliche Ausgaben für Miete, Telefon, Auto, Versicherungen, Lebensmittel und so weiter können so aufgelistet werden und die Ausgaben sind gut nachvollziehbar.
Der Plan über die finanzielle Situation bietet zudem die Möglichkeit, am Jahresende Bilanz zu ziehen. weiterlesen »
Um Bewirtungskosten beim Geschäftsessen richtig absetzen zu können, müssen Sie als Unternehmer viele Vorschriften einhalten, damit Ihnen der Fiskus nicht auf das Dach steigt.
Wenn ein Unternehmen potentielle Geschäftspartner oder Kunden zu sich einlädt, dann werden diese Treffen mit einem Geschäftsessen verbunden und als Bewirtungskosten beim Finanzamt abgesetzt. Um unnötige Konfrontationen und Problemen aus dem Weg zu gehen, sollten die Dokumente und Belege vollständig und korrekt ausgefüllt sein.
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso fordert eine EU-Steuer, um die EU-Eigenmittel zu stärken und eine Einheit unter de EU-Mitgliedstaaten zu schaffen.
Um Mitglied der Europäischen Union zu werden, müssen die Beitrittskandidaten einige Voraussetzungen erfüllen. So müssen sie eine rechtsstaatliche und demokratische Ordnung, eine stabile Marktwirtschaft, um dem Wettbewerbsdruck gewachsen zu sein und, besitzen und das Regelwerk der EU annehmen.
Mit einer Ticketsteuer auf Flugreisen will die Bundesregierung das klaffende Loch im Haushaltsetat ein klein wenig kitten. Im Zuge des allgemeinen Sparpakets müssen Flugreisende auf deutschen Flughäfen wohl künftig etwas tiefer in die Tasche greifen.
Bei der Erhebung von neuen Steuern war die Bundesregierung ja schon immer kreativ, und jetzt soll eine universale Ticketsteuer auf Flugreisen jährlich eine zusätzliche Milliarde einbringen. Bis 2014 hat sich die Regierung das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Bundeshaushalt mit 14 Milliarden zu entlasten. Die Reaktionen auf die geplante Steuererhebung fällt erwartungsgemäss negativ aus. Die Flughafenbetreiber werden wohl die zusätzlichen Kosten für den Abbau der Schulden direkt an die Verbraucher weiterleiten. Somit müssen für Langstreckenflüge bis zu 26 Euro auf den regulären Preis aufgeschlagen werden.
Ticketsteuer für Flugreisen - Wer muss zahlen?
Nach der bisherigen Planung soll die Besteuerung der Flugtickets für Kurzstrecken innerhalb Deutschlands, und auch für Langstreckenflüge gelten. Kurzflieger werden demnach mit 13 Euro zur Kasse gebeten, und weiterlesen »
Die Bundesregierung will den steuerlichen Bonus für Hotels beibehalten. Die FDP sprach sich gegen die steuerlichen Vorteile für Hoteliers aus, doch der Vorschlag wurde abgelehnt. Es bleibt demnach bei einem Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für alle Hotels in Deutschland.
Die konfuse Besteuerungspolitik hat in Deutschland bekanntlich eine lange Tradition. So werden Tomaten in Dosen, als Ketchup oder konzentriertes Tomatenmark mit jeweils einem anderen Steuersatz versehen. Seit Januar gibt es einen neuen Aufreger: Die Bundesregierung führte eine Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent für Hotels in Deutschland ein. Otto Gricke, Haushaltsexperte der FDP, hatte sich gegen die Vergünstigungen ausgesprochen, doch die Bundesregierung liess sich nicht von ihrem Kurs in einen weiteren Paragraphendschungel abbringen.
Steuerbonus für Hotels - Ein kontroverser Aufreger
Von Seiten der FDP kommen deutliche Töne, wenn es um Zweifel an der neu kreierten steuerlichen Sonderregel kommt: “Völlig abwegig sind Vorschläge weiterlesen »
Das Konjunkturpaket, oder auch “Pakt für Beschäftigung und Stabilität” hat einen großen Nutzen, nämlich den für die Wirtschaft, die hier mal wieder sehr großzügig bedacht werden.
Kommen wir zum Investitionsprogramm mit 18 Milliarden Euro, das Infrastruktur- und Sanierungsmaßnahmen vorsieht. Auch hier liegt der Witz im Detail. Die Städte und Kommunen erhalten nämlich erst Geld, wenn sie einen Teil der Investitionen selbst Schultern können, sie erhalten also Zuschüsse.
Außerdem müssen alle Maßnahmen ausgeschrieben werden, und so etwas dauert. Also nichts mit sofortiger Hilfe, Verbesserung oder Instandhaltung von Schulen oder öffentlichen Gebäuden. Vielleicht dann im nächsten Jahr. Und wer kein Geld hat, der geht halt leer aus, oder muss Schulden machen. Das ist gut für die Finanzwirtschaft und schlecht für den Bürger.
A propos Wirtschaft. Für die Wirtschaft ist nichts zu teuer. Da wird auch gerne mal geklotzt. Zum Beispiel mit der Erweiterung der Bürgschaften für Unternehmen über die Staatseigene KfW- Bank von derzeit 25 auf 100 Milliarden Euro, schließlich kriegen die Unternehmer kaum noch Kredit, weil die Banken sich verzockt haben. Die wichtigste Neuerung ist allerdings der Umbau der Kurzarbeiterzuschüsse. Wer jetzt seine Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt und ihren Lohn kürzt, kann sich nun darauf verlassen, dass der Bund einspringt, um die Lohnnebenkosten zu übernehmen. Die Regierung erhofft sich, dass so weniger Unternehmen Mitarbeiter entlassen. Zudem werden Qualifizierungsmassnahmen verstärkt ausgebaut, um die Beschäftigten fit für die Zukunft zu halten. Das Motto könnte also lauten: Nicht feuern, sondern Bilden, jetzt ist ja die Zeit da!
Ach und zum Schluss noch die „Abwrackprämie“. Wer sein 9 Jahre altes Auto zugunsten eines Neuwagens abgibt, soll 2.500 Euro vom Staat erhalten. Das spart den Autobauern so manches Bonus- und Prämienprogramm, das sie vorher selbst aufgelegt hatten. Der Bürger zahlt die Zeche.
Und welchen ökologischen Nutzen das haben soll, das wissen die Damen und Herren Koalitionspartner offensichtlich nicht.
ich bin nicht prinzipiell gegen Maßnahmen der Regierung, ich finde nur, daß man sie sinnvoller anlegen kann, und eben nicht in ein bischen Schönrechnerei und Makulatur verfällt, um zu verschleiern, wem dieses Paket dienen soll.
Man kann es drehen und wenden wie man will. Mit dem zweiten Konjunkturpaket, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat wird mit Sicherheit nichts weltbewegendes geschehen.
Allein die Unternehmen werden hieraus wie so oft ihren Vorteil ziehen, für den Normalbürger wird sich nicht viel ändern. Daran ändern auch Großspurige Formulierungen nichts, so oft dieses Paket auch schön geredet wird.
Zu erst einmal richten wir den Blick auf die Steuer- und Abgabensenkung. Der Eingangssteuersatz wird von 15 auf 14 Prozent gesenkt. Das ist löblich, aber nicht wirklich hilfreich. Wenn ich 1000 Euro Brutto verdiene, würden mir also 10 Euro im Monat mehr verbleiben. Damit lässt sich die Wirtschaft ankurbeln!
Immerhin werden die Grundfreibeträge in der Einkommenssteuer bis 2010 auf 8004 Euro pro Jahr angehoben, die Ecksteuersätze um insgesamt 700 Euro nach oben verschoben. Dazu kommt die Senkung der Krankenkassenbeiträge von 15,5 auf 14,9 Prozent.
Aha.
Dumm nur, dass die Kassenbeiträge für viele zum Jahreswechsel erst ordentlich gestiegen sind. Eine Bekannte zum Beispiel hatte einen Beitragssatz von 12,5 %, bevor der Gesundheitsfonds kam, jetzt zahlt sie 15,5 %, also 3 (!) Prozent mehr als noch 2008. Senkt sich der Beitragssatz um 0,6 %, zahlt sie also 2,4 % mehr ein, als noch vor ein paar Wochen. Das ist eine echte Beitragssenkung!
Aber der Kinderbonus von 100 Euro! Der ist ja auch tatsächlich einmalig. Den bekommt jede Familie, die nicht über 60.000 Euro verdient, oder Hartz IV empfängt, dann nämlich wird dieser Bonus im Steuerfreibetrag oder den Zuwendungen im ALG II verrechnet. Dann erhalten Familien, die Transferleistungen beziehen einen erhöhten Betrag für Kinder bis 13 Jahren. Der Bedarfssatz wird angehoben.
Interessant ist auch der Zeitpunkt des Inkrafttretens. Stichtag soll der 1.7.2009 sein. Das heißt, das Steuersenkungen dann erst im nächsten Jahr spürbar sein werden. Dieses Jahr wird es nichts geben. Dafür halt im nächsten Jahr.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Pendlerpauschale zieht weitreichende Folgen mit sich. Das Ansinnen der Bundesregierung, die Pendlerpauschale ab dem Jahr 2008 zu kürzen, wurde für verfassungswidrig erklärt, womit die alte Regelung bis zum Ende des Jahres 2009 wieder in Kraft tritt.
Dies bedeutet für die Arbeitnehmer letztendlich nun, dass sie ab sofort wieder 30 Cent je gefahrenen Kilometer in der Steuererklärung geltend machen. Dabei gilt in der alten Regelung, dass diese Pauschale ab dem ersten Kilometer gilt, der zwischen Wohnstätte und regelmäßigen Arbeitsplatz zurückgelegt wird. Der Steuerzahler muss dafür nicht extra eine neue Steuererklärung durchführen, vielmehr sollte der Mehrbetrag automatisch überwiesen werden.
Verwunderlich ist lediglich, dass die Regierung in Person von Kanzlerin Merkel das Urteil ausdrücklich begrüßt, dabei dokumentiert es eigentlich das Scheitern einer selbst auf den Weg gebrachten Regelung. In Zeiten der Finanzkrise profitieren damit die Verbraucher von den neuen steuerlichen Zuwendungen seitens des Finanzamtes, somit sei eine Diskussion um eine Steuersenkung eigentlich vom Tisch. Allein 7,5 Milliarden Euro an Mehrbelastung kommen auf die Bundesregierung zu, die außerdem ein zweites Konjunkturprogramm zur Belebung der deutschen Wirtschaft ins Leben rufen möchte.
Galt das erste Paket in erster Linie den Geldhäusern, die von der weltweiten Bankenkrise erfasst wurden, soll das neuerliche Konjunkturpaket dem Mittelstand zum Erhalt von Arbeitsplätzen verhelfen.