Managervergütung
Das alles und jeden erregende Thema ,,Managervergütung‘‘, scheint nun mehr und mehr die deutschen Gemüter einzunehmen.
Bisher fand die Diskussion um die gerechte Vergütung von Managern über Jahrzehnte unbemerkt in den USA statt.
Es ist wohl zutreffend zu sagen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis auch dieses amerikanische Phänomen zu uns rüber schwappen würde- Stichwort ,,Finanzkrise‘‘. Die ungewöhnlich lange Verzögerung bis dieses Thema Deutschland erreicht hat, ist wohl darin begründet, dass hierzulande über das Thema Gehalt eine innergesellschaftliche Verschwiegenheit herrscht, während in den USA eine Gehaltserhöhung mit den Kollegen im Pub gefeiert wird.
Die Diskussion um die adäquate Managervergütung ist ein besonders beliebtes Stammtischthema; anders als beispielsweise Bilanzierungsdivergenzen zwischen den USA und Europa, oder die Regulierung der Finanzmarktakteure durch Corporate Governance Regeln; führte doch deren nachhaltiges Versagen unmittelbar zur Finanzkrise. Die bunte Lohntüte der Manager bietet eben genug Zündstoff für die eine oder andere konventionelle Meinung- jeder kann hierzu etwas sagen!
Und wie ich finde zurecht!
Schon lange war der Heizölpreis nicht mehr auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie zur Zeit. Saison und Wirtschaftskrise drücken die Preise, die auch Steuererhöhungen trotzen.
Heizöl wird zu Tagespreisen gehandelt, so können die Preise in kurzer Zeit heftigen Schwankungen unterliegen. Die Heizölpreise divergieren auch von Region zu Region, so ist es in Süddeutschland in der Regel etwas teurer als im Norden. Jahres- oder Monatsmittelwerte sind daher nur wenig aussagekräftig.
Doch eins steht fest. Heizöl ist zur Zeit so günstig wie seit Jahren nicht mehr. Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie dem absoluten Höhepunkt der Preisentwicklung im Sommer 2008 sinkt der Heizölpreis und bewegt sich zur Zeit auf einem Niveau, das weniger als 50 Prozent des Preises vom Sommer 2008 entspricht und liegt Mitte April 2009 bei 50,3 Euro je 100 Litern. weiterlesen »
,,Börsenspiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit‘‘.
Dabei wächst vor allem das Angebot an Börsenspielanbietern, scheint mir …
Es juckt mich der Mündige in mir: ,, Seit wann, vor allem warum interessiert es die Jungs und Mädels von der Sparkasse u.v.a uns das Thema Börse mittels sogenannter ,,Online Börsenspiele‘‘ näher zu bringen ? Letztens als ich schnell einfach nur ein neues Girokonto eröffnen wollte, hat man 2/3 der Zeit genutzt, um mir als angehender Student die Notwendigkeit von mehreren Versicherungen zu erklären- es war ihnen wichtig,- mein Wohlergehen. Wirklich !
Also, was hat der Mündige in mir zum Thema Börsenspiele zu sagen:
Wie bei vielen Spielen macht es erst so richtig Fun, wenn man es erst mal raushat, und das erlebe ich auch bei den meisten Börsenspielen so. Gerade hatte ich eine spitzen Performance; schade nur das es 100.000 € Spielgeld sind, und kein echtes- mein eigenes Kapital ! Zugegeben, was ich da gemacht habe, ist nicht ohne gewesen…ich habe mein Portfolio nicht gerade mit stabilen Bluechips eingedeckt. Meine Wahl hat sich eher auf Optionsscheine und volatile Aktientitel beschränkt. Trotzdem, Spaß hat es allemal gemacht.
Um überhaupt die ernsthaft Teilnahme an einem Börsenspiel in Erwägung zu ziehen, braucht es Hintergrundinformationen rund um alles was mit dem Thema Wertpapiere etc. zu tun hat. Wenn man mit den Standardbegriffen, wie Bluechips oder den Funktionsweisen von Optionsscheinen noch nicht vertraut ist, dann sind Börsenspiele sicherlich ein gute Motivation, um diese kennenzulernen.
Allerdings: wenn man diese nun aus dem FF beherrscht, gelangt man schnell zu der Erkenntnis, dass Börsenspiele nur sehr bedingt eine gewisse Nähe zur Realität aufweisen. Zeitverzögerungen bei den Kursdaten und viele weitere technische Einschränkungen sind der Grund. Vor allem das Verhalten der Börsenspielteilnehmer -die börsenpsychologische Komponente- ist eine gänzlich andere, als wenn mit dem echten, dem eigenen Geld in der sehr komplexen Börsenwelt spekuliert wird.
Wenn man mal von diesen Beschränkungen absieht, und weitere Überlegungen zum Thema Spielen an der Börse einbezieht, wie etwa die stark vertretene ‚,Random Walk Theorie‘‘-Aktienkurse verlaufen so, dass ihre Änderungen nicht prognostiziert werden können-,gelangt man neben dem fehlenden Know How Argument, zu einer für das Börsen- Verständnis sehr bedeutenden Erkenntnis .Mein Prof. wäre bestimmt schon Millionär, wenn das Know How der Grund für den Erfolg an der Börse wäre.
Woher kommt die Euphorie, die uns alle mitreißt selbst an der Börse sein Glück finden zu wollen? Im Fernsehen sieht und hört man täglich Persönlichkeiten, die ihre Millionen an der Börse gemacht haben. Allerdings waren diese ‚Leute‘ bereits in der Position , oder hatten das notwendige Kapital schon von Geburt an, oder es sind Finanzgenies, wie George Sorros oder Warren Buffet. Also nur eine bedeutend geringe Anzahl von Leuten im Verhältnis zu uns ,Normalos‘.
Für die ganz normalen Menschen, wie uns, bleibt wohl nur die Illusion von heute auf morgen an der Börse Reich zu werden ,oder man hat dies gar nicht vor, sondern ist auf der Suche nach einer langfristigen Anlagemöglichkeit mit einer besseren Rendite als mit anderen Anlageformen, um evtl. für die Kinder oder im Alter vorzusorgen. Dann sollte man auch die Finger vom Börsenspiel lassen, sonst lässt man sich noch dazu verführen es zum neuen Millionär schaffen zu können.
Letztendlich sind kommerzielle Börsenspiele neue Marketingentwicklungen der Finanzindustrie, die mehr Menschen das fadenscheinige Gefühl vermitteln sollen, an der Börse erfolgreich sein zu können. Denn woran es ja nur fehle, sei das Know How-klar ?! (-;
Doch selbst die Handvoll besten Wertpapier- bzw. Fondmanager schlagen den Markt auf Dauer nicht mittels aktiv geführten Wertpapierhandel, wie alte und neue empirische Studien belegen. Doch gerade Börsenspiele sind auf das aktive Handeln mit Wertpapieren angelegt- verdienen doch gerade hier die Finanzdienstleister vor allem ihr Geld mit. Passive Investmentstrategien stehen hier deutlich abseits der Rummels um Börsenspiele.
Mit einem bestimmten Maß an Unwissenheit wird der potenzielle Börsenspielteilnehmer natürlich allein gelassen; schließlich sind die Financiers der Börsenspiele keine Altruisten. Die Jungs und Mädels bei den Finanzdienstleistern, die dieses Marketing mitfinanzieren, leben schließlich von den Gebühren und Transaktionskosten, und die steigen mit der zunehmenden Anzahl an Börsenteilnehmern.
Vor gut 15 Jahren wurde sie gegründet, die Ökobank und war mit dem Slogan “Geld und Leben ” statt “Geld oder Leben”, welches die Geschäftspolitik bestimme.
Die ersten Schritte machte die Ökobank in Frankfurt am 2. Mai 1988 und nahm ihre Geschäfte auf.
Die Alternativstruktur der späten 70′ Jahre und der frühen 80′ Jahre passte gut in die damalige Welle der Friedens, - Frauen und Umweltbewegung. Die Menschen sollten selbst entscheiden können, was mit ihrem Geld passiere und die Idee fand viel Anklang. weiterlesen »
Nebenwerte sind mehr als Nebenwerte, auch wenn zu Ihnen nur die Aktiengesellschaften zählen, deren Aktien nicht zum DAX oder eben einem anderen Index gehören.
Dabei kann es sowohl um Aktiengesellschaften mit einem recht geringen Börsenwert handeln, als wie auch um Aktiengesellschaften mit geringeren Börsenumsätzen. Die Aktienkurse schwanken dort aber zumeist genauso.
nennt man der Börse auch die gehandelten Werke von kleineren Unternehmen, die sogenannten Small-Caps Aktien. Sie werden neben den Standardwerten an der Börse gehandelt, logisch.
An der Börse haben die Nebenwerte ihre eigenen Aktienindizes. Dabei handelt es sich um die Bezeichnungen SDAX, MDAX sowie SMAX-All-Share-Index.
Als SDAX werden die Small Caps bezeichnet, die in Deutschland einen geringeren Börsenwert haben. MDAX sind demnach die Mid Caps, sie haben einen mittelhohen Börsenwert. Micro Caps sind Kleinstwerte, sie sind ebenfalls in keinem Index auf dem Aktienmarkt.
Die Grenzen der Nebenwerte gehen allgemeine ineinander über, weil es bis Dato keine allgemein-gültige und vor allem klare Definition der Nebenwerte gibt. das kann eine Finanzierung erschweren, aber unter Umständen auch erleichtern.
Man kann es sich eigentlich kaum vorstellen, aber es gibt über 95% börsennotierte Aktiengesellschaften, bei denen es sich nur um Nebenwerte handelt. Das hat aber den Vorteil, dass es potenziellen Anlegern leicht gemacht wird, sie haben eine größre und vielfältigere Auswahl an Aktienkursen, als bei den Standardwerten.
Zudem sind in den Nebenwerten meist höhere Gewinne möglich.
Es ist ein Auf und Ab mit der deutschen Konjunktur zur Zeit, mal ist der Tag schwärzer als die Nacht und mal sieht jemand den ersten Lichtstrahl des Morgengrauens. Auf jede Nacht folgt ein neuer Tag, heißt es sprichwörtlich. Laut der neuesten Konjunkturprognose des ZEW könnte der Morgen im Sommer grauen.
Offensichtlich ist der Optimismus zu den Börsenexperten Deutschlands zurück gekehrt. Am Dienstag (17.03.2009) hat Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim seine neueste Konjunkturprognose veröffentlicht.
So haben sich die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren für Deutschland im Monat März leicht verbessert. Das ZEW-Barometer, welches als wichtigster Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft gilt, verbesserte sich von minus 5,8 Punkte auf minus 3,5. Dies ist der höchste Stand seit August 2007. weiterlesen »
Das Jahr 2009 ist kaum drei zwei Monate alt und dennoch drehen Aldi und Lidl bereits zu vierten Mal an der Preisschraube. Der Preiskampf der deutschen Lebensmittelketten ist voll entbrannt. Dabei beschränkt sich das Roulette der Zahlen nicht mehr nur auf die beiden Discounter auch Branchenriese Edeka mischt kräftig mit.
Aldi gilt hierbei als Taktgeber für die gesamte Branche. Senkt die Kette ihre Preise, ziehen alle anderen nach.
Gut, den Verbraucher freut es, aber irgendwann ist doch mal das Ende der Fahnenstange erreicht. Ein Mindestmaß an Qualität kostet auch entsprechend Geld.
Und wer muss es ausbaden, wenn die Lebensmittelpreise die Grenze zwischen Gewinn und Verlust überschreiten?
Wenn es der Kunde nicht tut, dann bleiben ja nur die Mitarbeiter und die Zulieferer. Da ist es schon verständlich, wenn 1,30 Euro vermeintlicher Verlust ausreichen, um sich vom teuren Personal zu trennen.
Das Poker um die niedrigsten Zahlen am Regal geht munter weiter, aber solange dadurch mehr Geld in der Brieftasche bleibt, gibt es doch keinen Grund, sich zu beschweren, oder?… Schließlich sind die Lebenshaltungskosten ja schon hoch genug. weiterlesen »
Eigentlich stand Opel Ende 2008 relativ gut da und auch die neue Produktpalette war attraktiv, doch inzwischen steht Opel mit dem Rücken zur Wand und ohne staatliche Hilfen droht wohl unvermeidlich die Insolvenz.
Dabei ist Quelle der Misere nicht in Rüsselsheim zu suchen, sondern in Detroit. Nicht erst seit der Finanzkrise dümpelt die amerikanische Automobilbranche vor sich hin. Kritiker werfen den Konzernen vor, mit falscher Modellpolitik und gravierenden Managementfehlern die Zeichen der Zeit verschlafen zu haben.
Ende 2008 nun platzte die Bombe, gewissermaßen. GM kündigte an, ohne Staatshilfen nicht mehr überleben zu können und die Deutsche Bank setzte das Kursziel der GM-Aktie gen Null. Als dann auch noch ein erstes Rettungspaket für die angeschlagene Branche im US-Senat scheiterte, gingen Experten davon aus, dass einer der drei großen Automobilkonzerne in Detroit die aktuelle Krise nicht überstehen würde.
Neben GM ist nun auch Chrysler akut bedroht. So wie die Bild damals berichtete, stehen 2,5 Millionen Arbeitsplätze weltweit seit dem auf dem Spiel. Auch wenn beide Konzerne kurzfristig noch Milliardenhilfen erhalten haben, schwebt beinahe täglich das Gespenst der Insolvenz über den Konzernen.
Bricht GM zusammen, steht auch Opel vor dem aus. Die schwedische Konzerntochter Saab musste den Gang zum Insolvenzverwalter bereits antreten und auch die Insolvenz von Opel scheint nicht mehr abwendbar. weiterlesen »
Wie am Wochenende zu erfahren war, hat Wirtschaftsminister Michael Glos das Handtuch geschmissen. In einem Brief an Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer habe er seinen Wunsch bekräftigt, aus dem Amt entlassen zu werden, um wie geplant sich auf seinen Ruhestand vorzubereiten und den Weg frei zu machen für die „Erneuerung“ der CSU.
Und dies fällt ihm jetzt spontan ein.
Es hat sicherlich nichts mit dem kleinen Fauxpas zu tun, den der Herr Minister Dienstang vergange Woche in der Berliner Charlottenstraße mit einem Polizisten hatte. Es soll zu einem scharfen Wortwechsel und einem kleinen „Unfall“ gekommen sein. Genaueres kann man hier lesen.
Nun denn, der Wechsel von Glos in den Ruhestand ist wohl in Sack und Tüten und der Nachfolger steht wohl auch schon fest. Es wird Karl Theodor zu Guttenberg sein, seines Zeichens Generalsekretär der CSU und Familienunternehmer mit einer langen glorreichen Familientradition. Was ihn allerdings zum Wirtschaftsminister qualifiziert, darüber herrscht Schweigen.
Einige munkeln ja, den Aufstieg verdanke Guttenberg seinem guten Draht zu Seehofer, andere sehen in seinem eloquenten Wesen und seiner Redebegabung die „Qualitäten“ für diesen Posten. Vielleicht ist es auch sein “guter Draht” zu den Eliten dieses landes. Auf jedenfall halte ich es nicht für ausreichend, einen Familienunternehmer mit 38 Mitarbeitern im Betrieb als tauglich für einen Ministerposten zu benennen. Hier dürfte mal wieder Amigomentalität und Parteiküngel als wahrer Urheber dieser Besetzungsposse durchgekommen sein.
Sicher ist: Neues Blut braucht die Republik.
Aber warum ständig Leute auf Posten gehievt werden, die eigentlich keine Ahnung von ihrem neuen Metier haben, das wird wohl ein immerwährendes Geheimnis der „Realpolitik“ bleiben.
Zahlreich sind sie nach Davos gekommen, die Wirtschafts- und Staatenlenker, um gemeinsam unter sich die Tiefen der Finanz- und Wirtschaftskrisse auszuloten. Alle waren sich darin einig, dass da manche wohl ein paar Fehler machten, aber so richtig wollte sich niemand den schwarzen Peter zuschieben. Es waren wohl wieder die anderen, die diesmal nicht gekommen waren.
Dafür gaben sich hochstehende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft die Klinke in die Hand, allen voran Wladimir Putin und Angela Merkel, die gegen zuviel Staat und für den Exportschlager deutscher Landen reüssierten, der sozialen Marktwirschaft. Naja, wenn man denn keine Panzer, Flugzeuge, Fabriken und Atomkraftwerke verscherbeln kann, versucht man es halt mit den Ideologien, die fruchten immer, besonders zu Zeiten schlechten Wirtschaftens. Aber wir wollen nicht böse sein, die Idee von der Merkel ist ja nicht ganz schlecht. Wer will es ihr verübeln?
Und während all die Schwarzseher auf dem diesjährigen World Economic Forum ihr trautes Stelldichein fanden, wollte nicht richtig Feierlaune aufkommen, wie zuletzt noch im letzten Jahr, als es Offiziell gar keine Krise gab und die Topmanagements Milliardenschwere „Boni für erfolgreiches Wirtschaften“ an den Finanzmärkten in Form von rauschenden Festen unter das Volk brachten. Heuer zeigte sich die neue Bescheidenheit unserer Elite, sie verausgabte sich weniger mit Dom Perignon, Cristal, Kaviar, Koks und Edelnutten, sondern bejammerte das Ende ihres hübschen Hütchenspieler-Zaubertrickwerks mit Namen „Deregulierte Wirtschaft“.
Zumindest ein konkretes Projekt wurde dann doch noch angeschoben. Im April soll der „G20-Gipfel“ über die Bühne gehen, da wird man dann weiter beraten, ob man einen „Weltwirtschaftsrat“ a la UNO-Sicherheitsrat installieren sollte und was denn nun sei mit der Doha-Runde, die müße schließlich vorangebracht werden, um endlich neue Märkte für veraltete Produkte und Ideen zu finden, die sonst niemand mehr haben will.
Es sei schließlich Zeit diese „reife Frucht“ zu pflücken, dies könne ein wichtiges Signal sein, um „Vertrauen“ in die Märkte wiederherzustellen.