Die Bundesregierung will den steuerlichen Bonus für Hotels beibehalten. Die FDP sprach sich gegen die steuerlichen Vorteile für Hoteliers aus, doch der Vorschlag wurde abgelehnt. Es bleibt demnach bei einem Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für alle Hotels in Deutschland.
Die konfuse Besteuerungspolitik hat in Deutschland bekanntlich eine lange Tradition. So werden Tomaten in Dosen, als Ketchup oder konzentriertes Tomatenmark mit jeweils einem anderen Steuersatz versehen. Seit Januar gibt es einen neuen Aufreger: Die Bundesregierung führte eine Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent für Hotels in Deutschland ein. Otto Gricke, Haushaltsexperte der FDP, hatte sich gegen die Vergünstigungen ausgesprochen, doch die Bundesregierung liess sich nicht von ihrem Kurs in einen weiteren Paragraphendschungel abbringen.
Steuerbonus für Hotels - Ein kontroverser Aufreger
Von Seiten der FDP kommen deutliche Töne, wenn es um Zweifel an der neu kreierten steuerlichen Sonderregel kommt: “Völlig abwegig sind Vorschläge weiterlesen »
Bei einer Versicherung gibt es immer mehrere Faktoren, die bei der Auswahl berücksichtigt werden müssen. Die Höhe der Prämie alleine sagt nicht viel aus. Bei der Suche kann das Internet helfen.
Eine Versicherung muss einen guten Leistungskatalog haben. Dabei kann unterschieden werden zwischen notwendigen, wünschenswerten und luxuriösen Leistungen. Diese Kriterien können z.B. auch bei der Suche nach einer Krankenversicherung angewendet werden. Eine komplette Standardversorgung bei Krankheiten und Unfällen ist in diesem Fall notwendig. Eine Chefarztbehandlung ist vielleicht wünschenswert und ein Einzelzimmer im Krankenhaus zählt zu den Luxusleistungen.
Zunächst sollten Pakete verglichen werden, die alle notwendigen Leistungen enthalten. Im Internet gibt es Rechner, mit denen man die passende Versicherung aus einer Vielzahl von Angeboten ermitteln kann. Aber auch Fachzeitschriften können eine Hilfe sein. weiterlesen »
Diese Meldung ist wie Balsam für die Seele, besonders nach dem Krisenjahr 2009: Deutschlands Exporte waren im März so stark wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte mit, dass die Ausfuhren im Vergleich zum Vormonat Februar um 10,7 % angestiegen sind. Den stärksten Anstieg gab es bis jetzt im Juli 1992, als ein Plus von 11,5% verzeichnet wurde.
Es sieht aus wie ein erster Schritt aus der Krise, wenn man den Zahlen glauben schenkt. Deutschland exportierte im März 2010 Waren im Wert von 85,6 Milliarden Euro, und führte Waren im Wert von 68,4 Milliarden Euro ein. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 23,3 für die Einfuhren, was 18,3% mehr sind als im März 2009. Sind wir auf dem besten Weg aus der Krise, oder sind diese Zahlen nur saisonal bedingt? Jedenfalls lassen die Rekordsteigerungen auf ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2010 hoffen.
Rekordanstieg deutscher Exporte - Woher kommt das?
Mitten in der weltweiten Finanzkrise scheinen Neuigkeiten über einen Rekordanstieg des Exports geradezu paradox, doch durch den schwachen Euro wird die Kaufkraft im Ausland gestärkt, und der deutsche Export kann weiterlesen »
Eine EU-Finanzhilfe für Griechenland ist soeben beschlossen worden. Trotz Unsicherheiten und Kritik wird nun dem Gesuch aus Athen entsprochen - nicht zuletzt, um auch den Fortbestand der gesamten europäischen Wirtschaft zu gewährleisten.
Die EU-Finanzhilfe für Griechenland wurde lange Zeit als letzte Möglichkeit gesehen, um dem vorm Staatsbankrott stehenden Euro-Partner zu retten. Doch was bislang noch als WorstS-Case-Scenario galt, wurde im April zur bitteren Wahrheit: George Papaconstantinou, Finanzminister und Regierungschef, musste per Fernsehansprache die EU-Staaten um Hilfe bitten. Nun wurde dem Antrag entsprochen.
30 Milliarden Euro werden nun den angeschlagenen Griechen zur Verfügung gestellt - ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn die Schulden Griechenlands, sowie ausstehende Verbindlichkeiten, übertreffen die Summe um ein Vielfaches. Es wird damit gerechnet, dass 120 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren benötigt werden, um die Finanzierung des Landes und die Rettung der Wirtschaft des Landes zu gewährleisten.
Hinter der nun beschlosesenen EU-Finanzhilfe für Griechenland steht aber nicht nur Nachbarschaftshilfe, sondern der ganz konkrete Versuch, die Währungsunion und somit auch das Gefüge der EU zu stabilisieren und beizubehalten: Sollte ein großer Mitspieler wie Griechenland Staatsbankrott anmelden, so könnte auch die Wirtschaft der restlichen EU-Mitglieder gefährdet sein. So zumindest sehen es einige Experten.
Auch andere Länder, um die es derzeit nicht gut steht, wie Irland, Spanien oder Portugal, könnten im Zuge eines Bankrotts Griechenlands umkippen - und die europäische Wirtschaft mit sich reißen. Denn viele Banken in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern sind tief mit dem jeweiligen Finanzmarkt verbandelt.
Eine EU-Finanzhilfe für Griechenland ist also nicht nur der Versuch, das Mittelmeerland vor dem Ruin, vor unkontrollierbarer Arbeitslosigkeit und damit verbundenen sozialen Unruhen zu retten, sondern auch die heimische Wirtschaft nicht weiter zu schädigen.
Der Ratenkredit ist sicherlich die Kreditart, welche in den unterschiedlichsten Varianten in der Praxis vorkommt und zudem werden sehr viele Ratenkredite mit anderen Namen versehen.
Im Grunde ist die Bezeichnung Ratenkredit daher ein Oberbegriff für unterschiedliche Angebote der Banken, denn nur selten wird ein Ratenkredit auch unter dem Namen Ratenkredit angeboten. Vielmehr werden die Ratenkredite von den Banken als Konsumentenkredit, Anschaffungsdarlehen, als Allzweckdarlehen, Verbraucherkredit oder auch als Privatkredit angeboten. Ferner richten sich manche Ratenkredite sowohl an verschiedene Kundengruppen als auch an eine spezielle Nutzung des Kredites. In diesen Bereich fallen die Bezeichnungen Beamtenkredit, Studentenkredit, Auszubildendendarlehen, Autokredit, Urlaubskredit oder der Umzugskredit. Bei all diesen scheinbar unterschiedlichen Krediten handelt es sich letztendlich um Ratenkredite.
Streng genommen ist vom Begriff her natürlich fast jeder Kredit ein Ratenkredit, denn die Darlehen werden bis auf den Dispokredit stets in Raten zurück gezahlt. Im etwas weiteren Sinne ist allerdings der Ratenkredit ein Darlehen an Privatkunden, der vom Darlehensbetrag her zwischen 3.000 und 50.000 Euro vergeben wird. Bezüglich der Laufzeit werden die verschiedenen Varianten des Ratenkredites von den Banken meistens in einem Rahmen angeboten, der sich zwischen 12 Monaten als Mindestlaufzeit bis hin zu sieben oder acht Jahren als maximale Dauer für die Tilgung des Kredites bewegt. Von den sonstigen Konditionen her bewegen sich die Ratenkredite im Bezug auf den Kreditzins in einem recht breiten Feld. So werden zum Beispiel Autokredite, die ebenfalls in den Bereich der Ratenkredite fallen, von manchen Autohändlern schon ab 3,9 Prozent effektiv angeboten, während andere Ratenkredite einen effektiven Zinssatz von über zehn Prozent aufweisen. weiterlesen »
Laut des chinesischen Statistikamtes verzeichnet die Volksrepublik im ersten Quartal dieses Jahres ein Wirtschaftswachstum von 11,9 Prozent. Diese Entwicklung ist Experten zufolge ein recht ungesunder Anstieg, zumal dies zu einem erneuten Nachfrageüberschuss auf dem Immobilienmarkt führen könnte.

Seit den 1990er Jahren wächst die chinesische Wirtschaftslage zwar stetig, erlebt jedoch immer wieder kleinere oder größere konjunkturelle Einbußen. Gerade im letzten Jahr blieb auch China nicht von der Finanzkrise verschont. Mittlerweile erholt sich die Wirtschaft weltweit jedoch stetig, so dass langsam wieder schwarze Zahlen geschrieben werden können. weiterlesen »
Über die Höchstgrenze der Geldautomatengebühr verhandeln derzeit die Sparkassen und Volksbanken mit den privaten Banken. Die Sparkassen wollen von Fremdkunden bis zu fünf Euro verlangen, private Banken plädieren für eine deutlich niedrigere Gebühr von maximal zwei Euro.
Wie hoch sollte die Geldautomatengebühr maximal sein für Kunden fremder Banken? Über diese Frage verhandeln derzeit Sparkassen und private Banken.
An Geldautomaten zahlen Fremdkunden bei Geldabholungen Gebühren von bis zu zehn Euro. Einer Untersuchung der Frankfurter Finanzberatung FMH zufolge sind es im Schnitt 5,64 Euro. Diese Gebühren sind der Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner eindeutig zu hoch, sie will eine Senkung der Gebühren erreichen. weiterlesen »
Die Bundesregierung diskutiert seit Wochen über die Möglichkeiten, die Verantwortlichen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zur Rechenschaft heranzuziehen und an den entstandenen Schäden zu beteiligen.
Ein neuer Gesetzesentwurf wird nächste Woche ins Parlament eingereicht, im Sommer soll das Gesetz verabschiedet werden. Aber noch sind die Positionen weit auseinander. Einig ist man sich darüber, dass die Verursacher auch für die Folgen einstehen müssten.
Beamtenkredite oder auch Beamtendarlehen werden an Beamte, Berufssoldaten, Polizisten, Richter und Angestellte des öffentlichen Dienstes vergeben. Ein geringes Kreditrisiko aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes ermöglicht es Banken und Versicherungsgesellschaften Darlehen zu marktunüblichen Konditionen an die Antragssteller zu vergeben.
Die sichere Versorgungssituation ermöglich es, relativ niedrige Festzinssätze sowie Laufzeiten von zwölf bis zwanzig Jahren anzubieten. Die Darlehenshöhe kann das bis zu 24fache des monatlichen Nettoeinkommens betragen.
Die effektiven Zinssätze eines Beamtenkredits liegen unter den normalen für Ratenkredite, des weiteren wird nur eine geringe monatliche Belastung gefordert und keine Tilgungsraten.
Die speziellen Darlehen für Beamte sind Kombinationsprodukte. Auf der einen Seite ein tilgungsfreihes Darlehen, auf der anderen eine Kapitallebensversicherung oder eine Rentenversicherung. Beide Produkte erhalten dieselbe Laufzeit.
Der Kreditnehmer zahlt währed der Laufzeit nur die fälligen Zinsen und die Versicherungsprämie. Die Tilgung des Baemtendarlehens erfolgt am ende der Laufzeit durch die abgeschlossene Kapitallebensversicherung bzw. Rentenversicherung. In der Regel entsteht durch die Gewinnbeteiligung noch ein Überschuss, der an den Kreditnehmer ausgezahlt wird.
Der Beamtenkredit muss die Tilgung bzw. Finanzierung bestehender - mit Ausnahme von Immobilienfinanzierungen - Verpflichtungen bedienen. Ein Beamtendarlehen ist daher, für diese Berufsgruppe, eine günstige Variante laufende Ratenkredite abzubezahlen.
Klaus Hubert Görg, Insolvensverwalter der traditionsreichen Warenhauskette Karstadt, hat gestern Nachmittag beim Essener Amtgericht einen Insolvenzplan eingereicht. Er sieht vor, den Konzern mit seinen 120 Häusern sowie rund 25 000 Mitarbeitern komplett zu erhalten.
Klaus Hubert Görg teilte mit, dass der Insolvenzplan ein ausgereiftes Konzept beinhalte, in welches viel Zeit und Mühe investiert wurde. Es sei ihm gelungen, dass Gläubiger - Mitarbeiter/Innen, Vermieter, Lieferanten und weitere Dienstleister - auf einen dreistelligen Millionenbetrag verzichten würden.