Quelle bekommt einen Notkredit. Die EU sowie Bund und Länder stimmten ebenfalls zu. Doch von einer sicheren Zukunft für Quelle kann trotzdem nicht die Rede sein.
Um Quelle weiterhin am Laufen halten zu können bekommt der Betrieb 50 Mio Euro. Doch das Aufatmen der Mitarbeiter bleibt aus. Es ist eine kurze Erleichterung. Doch der Versandhandel Quelle beschäftigt um die 8000 Menschen und keiner von Ihnen möchte seinen Arbeitsplatz verlieren. Dennoch ist die Stimmung etwas positiver geworden. Ganz unter dem Motto: Die Hoffnung stirbt zu Letzt.“ soll Quelle gerettet werden und mit dem Versandhandel auch die Arbeitsplätze.

Die Chancen stehen dennoch eher schlecht. Denn die kurze Pause muss Quelle nutzen um Investoren an Land zu ziehen. Aber wer steigt auf ein sinkendes Boot? Man kann dem Versandhandel Quelle nur Glück wünschen. Bis zum 21. Dezember haben sie effektiv Zeit etwas zu bewegen. Bleibt der gewünschte Erfolg aus bedeutet dass das Ende von Quelle und 8000 Arbeitslose mehr.
Es kommt noch schlimmer. Angeblich soll Quelle, Tochter von Arcandor, über Nacht komplett bargeldlos geworden sein. Denn auch Arcandor ist insolvent. Anfängliches Vertrauen noch vorhandener Lieferanten sank mehr und mehr, nachdem etliche Rechnungen offen bleiben mussten. An fast allen Standorten standen die Warenhäuser vor dem Aus. Stellenangebote in Hannover waren angesichts der Lage eher rar gesät, so dass die Mitarbeiter an solchen Standorten der Verzweiflung nahe waren.
Aber Sinnkrise hin oder her, das Geschäft muss weitergehen. Und nichts desto Trotz brachte Quelle bereits jetzt den neuen Herbst-Winter-Katalog heraus. Focus.de berichtet, dass sich ein Sprecher der Bertelsmann-Drucksparte Arvato in Gütersloh vorbehält den Druck des Katalogs anzuhalten. Ob Quelle den dem Druck von außen standhält und Investoren findet bleibt abzuwarten.
Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt die erste Hälfte des Geschäftsjahres mit einem Fehlbetrag ab. Ein Rückgang von 0,91 Euro steht dem Plus von 0,21 Euro des letzten Halbjahres gegenüber.
Das Frankfurter Unternehmen beteiligt sich an nationalen und internationalen Firmen. Nach eigener Aussage investierte es 500 Millionen Euro seit 1996. Der Kauf und Verkauf von mittelständischen Unternehmen war 40 Jahre lang ein lukratives Geschäft.

Deutsche Beteiligungs AG schreibt rote Zahlen
Premiere hat sein online-Sportportal Spox.com verkauft und die Holding CRESCES stieg in das Geschäft ein. Bisher ist das Unternehmen nicht sehr bekannt, verspricht aber einiges.
Eine weitere Tochter ist allerdings das Gesundheitsportal TOXAVIS, das durch eine Partnerschaft mit dem Biopharma Unternehmen CYTAVIS zustande kam, das nach Mitteln zur Heilung von Krebs forscht.
CRESCES steigt in Internet-Sportportal ein
Die Sportlergemeinde, die spox.com hauptsächlich frequentierte, fragt sich was Sport mit Biopharma zu tun hat. Viel erfährt man von dem Unternehmen zwar nicht, aber CRESCES heißt „du wirst wachsen“. Das wird vor allem die Anleger freuen, falls dies mit spox.com tatsächlich geschieht. Eine breite Segmentierung scheint hierbei von Vorteil.
Der Fokus des Unternehmens liegt nach eigenen Angaben auf der Webseite in „Life Science, Energy und Engineering“, ein Fortschrittsunternehmen wie es scheint. Dabei überprüft das Unternehmen als Mutterkonzern alle geschäftlichen Kontrakte und Verpflichtungen, sowie Leistungen der Töchter.
PREMIERE steigt aus spox.com aus
PREMIERE hielt seit 2007, 44 Prozent der Anteile für spox.com, die nun auf CRESCES übergegangen sind wie es scheint. In der Pressemitteilung des Senders heißt es, dass PREMIERE versuche, seine Internetauftritte zu bündeln, kündigte aber gleichzeitig eine weitere Repräsentanz ab dem Sommer an. Die restlichen Anteile gehören zu der Media Ventures GmbH, einer Firma aus Köln, die auch schon an den Internetbörsen neu.de oder partner.de beteiligt waren.
Spox.com ist ein recht erfolgreiches Internet-Sportportal, das neben den interessanten Beiträgen auch noch viele Foren beinhaltet. Nach dem Wegbruch der PREMIERE-Beteiligung fürchtete man um den Erhalt der Firma, mit immerhin 37 Mitarbeitern.
Sicher sind auch sie schon mal beim stöbern der Kursteile im Wirtschaftsteil ihrer Tageszeitung oder Börsenzeitschrift auf das Thema Optionsscheine gestoßen.
Wer die aktuellen Börsennachrichten verfolgt und mit dem Börsen- und Aktienmarkt vertraut ist, wird sich bei dem Thema der Optionsscheine dennoch schon mal gefragt haben, wofür es Optionsscheine gibt. Es ist eigentlich recht einfach zu erklären, wofür sie da sind.
Der Anleger eines Optionsscheins erwirbt das Recht, eine festgelegte Menge eines Basiswertes zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Nicht nur Aktien können Basiswerte sein, sondern auch Anleihen, Währungen, Indizes und Rohstoffe. 
Der Basispreis ist dann der Preis, zu dem der Anleger den Basiswert kaufen oder verkaufen kann, wenn er die Option ausübt.
Je nach Optionsscheintyp bestehen ganz unterschiedliche Möglichkeiten zur Ausübung des Optionsrecht.
Während das Optionsrecht von Optionsscheinen des amerikanischen Typs börsentäglich ausgeübt werden kann, ist der Optionsschein des europäischen Typs mit einem festen Ausübungstermin am Ende der Laufzeit belegt.
Die Anzahl der Einheiten des Basiswertes, die der Inhaber eines einzelnen Optionsscheins kaufen oder verkaufen kann, ist das Optionsverhältnis.
Doch jeder Anleger, der sich mit Optionsscheinen befassen möchte, sollte sich mit dieser Materie im Vorfeld umfassend beschäftigen. Es ist sehr ratsam, sich bei einem in Optionen erfahrenen Anlageberater zu informieren. Dort wird der geneigte Anleger auch erfahren, welche Optionspreise bei welchen Basispreisen realistisch sind und welche nicht.
Im allgemeinen wird der Optionspreis um so höher sein, je weiter die Fälligkeit der Option in der Zukunft liegt.
Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass sich der vereinbarte Basispreis um eine eventuelle Dividendenausschüttung bzw. Bruttoausschüttung während der Laufzeit der Option vermindert.
Schmiergeldaffäre bei MAN
Die Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg AG, kurz MAN, ist eines der größten Fahrzeug- und Maschinenbauunternehmen in Europa mit Sitz in München; und zugleich eines der ältesten Industrieunternehmen der Welt.
Mit der Zeit wird das Ausmaß der Schmiergeldaffäre um den MAN-Konzern immer klarer. Die Anzahl der Wisseneden und Beteiligten steigt !
Dabei beschränkt sich der Schmiergeldskandal vor allem auf den Bereich Vertrieb.
Eines wissen die erfahrenen Fahnder schon mit Sicherheit, dass die Schmiergeldzahlungen einem ausgeklügelten System unterliegen.
Denn vergangene Delikte, wie etwa bei der Siemens AG, der VW AG etc., führten zu einem steilen Anstieg der Lernkurve bei den Fahndern.
Dabei ist insbesondere im Vertrieb eines jeden Unternehmens das Risiko bezüglich Vorteilsannahmen hoch!
Diese Vorteilsannahmen(Schmiergeldzahlungen) können dabei in zwei Richtungen zu Stande kommen: Entweder nimmt der Vertriebsmitarbeiter das Geld an, oder der Vertriebsmitarbeiter schmiert den Kunden.
Das Gesetz zur Entsorgung toxischer Wertpapiere in so genannte Bad Banks wurde von der Bundesregierung beschlossen. Bad Banks sollen die Kreditvergabe ankurbeln und die Wirtschaft in Schwung bringen.
Die Ausgliederung fauler Kredite in die Bad Bank, einer Zweckgesellschaft, soll in erster Linie Zeit bringen und die aktuelle Wirtschaft kurzfristig ankurbeln. Der Wertverlust der giftigen Wertpapiere zwingt die Geldinstitute zu einer Wertberichtigung in der Bilanz, die zu einer Schmälerung des Eigenkapitals führt. Liegt die Eigenkapitalquote unter einem bestimmten Niveau, muss die Bank geschlossen werden. weiterlesen »
FIATs Traum von OPEL !
Fiat will Opel anscheinend unbedingt übernehmen, doch will Opel nicht so sehr Fiat an seiner Seite.
Opels Aversion gegenüber Fiat macht insbesondere die Arbeitnehmerseite deutlich; so erfährt man vom Opel-Betriebsratchef Franz, dass die Konzepte seitens Fiat konkrete Fragen für die gemeinsame Zukunft offen lassen.
Die Finanzierung der Übernahme soll angeblich vor allem aus den Taschen der Steuerzahler stattfinden.
Fiat-Chef Sergio Marchionne scheint dabei die Philosophie, lieber Nehmen als zu Geben, vollkommen verinnerlicht zu haben.
Bis auf Fragen der Finanzierung, sind alle anderen strategischen Entscheidungen noch unterm Tisch.
Opel AG- Einsamkeit tut weh!
… ,, das Gefühl wieder zu jemandem zu gehören, sich geliebt und geborgen zu fühlen, wieder Schmetterlinge im Bauch haben und sich auf ein glückliches, vertrauensvolles morgen freuen- wie sehr ich das vermisse! ‘‘
So - oder so ähnlich, könnte derzeit eine Singleanzeige der Adam Opel AG heißen.
Eine Trennung vom noch Partner General Motors will Opel lieber heute als morgen, so dass die Suche nach einer neuen aussichtsreichen Beziehung schon voll im Gange ist.
Interessenten haben sich auch schon gemeldet!
So etwa der italienische Automobil-Konzern Fiat, oder der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna.
Des weiteren gibt es mehrere Finanzinvestoren mit großem Interesse; die haben jedoch seit Beginn der Krise keine ernsthaften Investitionen mehr durchgeführt.
Der Opel-Gesamtbetriebsratschef, Klaus Franz, hat das Interesse von Fiat bereits bestätigt.
Dabei haben Fiat und Opel schon miteinander Bekanntschaft machen dürfen!
Denn Fiat war seit 2002 Teil des Opel Mutterkonzerns GM- allerdings hielt diese Liaison nur bis 2005. GMs Kooperation mit Fiat war dabei alles andere als fruchtbar, so dass Fiat wieder in die Selbstständigkeit entlassen wurde.
Milliarden-Dividenden versus Arbeitsplätze
Die deutsche Wirtschaft wird tiefer und tiefer in den Strudel der Finanzkrise gerissen. Wie ernst die wirtschaftliche Situation ist, bestätigt vor allem die aktuell schlechte Auftragslage im Maschinenbau - Deutschlands Vorzeigebranche.
Doch trotz aller täglich auf uns einströmenden Krisenmeldungen, scheint es vor allem einigen DAX- Unternehmen noch nicht schlecht genug zu gehen- warum sonst gibt es gerade jetzt Milliarden-Dividenden für deutsche Anteilsbesitzer?
Die Antwort dazu ist einfach: Vor der Finanzkrise haben die Unternehmen hervorragend Gewinne einfahren können. Der Shareholder Value wurde also brav maximiert, so dass sich nun die Anteilseigner an diesem erfreuen dürfen.
Dabei kümmert es anscheinend wenig, dass gleichzeitig Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Dabei sollten doch Maßnahmen wie Kurzarbeit, Lohnkürzungen etc. die Arbeitsplätze sichern, oder? Und warum wollte eigentlich der Staat die Wirtschaft mit 100 € Kindergeldbonus und diversen Konjunkturpaketen ankurbeln?
Zukunftsinvestition Wasser
Die Ressourcen unseres blauen Planeten Erde werden zunehmend knapper.
In den Wirtschaftssendungen wird immer häufiger, neben dem Öl, das Gut Wasser thematisiert. Der Blick richtet sich auf neue renditestarke Zukunftsinvestitionen.
Die Weltbevölkerung wächst dramatisch, wie die ‚, Uno-Prognose für 2050 ‘‘ zeigt. Im Jahr 2050 werden 2,5 Milliarden mehr Menschen auf der Welt leben als heute.
Das bedeutet für jeden Rohstoff ganz einfach: die Nachfrage wird steigen, das Angebot sinken, und der Preis steigen. Dies sind scheinbar traumhafte Aussichten für einen Markt mit exzellenten Renditechancen.
Während die Forschungslabore angestrengt an innovativen Alternativen zum Öl basteln, um die für unsere moderne Gesellschaft existentiell notwendige Energieversorgung zu sichern, scheint es diese ,für das lebensnotwendigste Gut des Menschen, nicht zu geben. Daher stufen Rohstoff -Analysten langfristig das Investitionsobjekt Wasser lukrativer als den innovativen Energiemarkt ein.
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