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Die Welt der Finanzen
 


Die eidgenössische UBS AG ist eine der größten Vermögensverwalter weltweit. Mit 83.000 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 2,2 Billionen Schweizer Franken ist sie ein ähnliches Schwergewicht wie die Deutsche Bank. Gemeinsam mit ihrem Partner, der Banco Santander S.A., (129.000 Mitarbeiter, und 913 Milliarden Euro Bilanzsumme), haben sich 2 Schwergewichte des Bankensektors zusammengetan, um den deutschen Rentenmarkt aufzurollen. weiterlesen »


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Schaeffler Gruppe Logo

VS.

Continental AG Logo

Die Schaeffler KG, die im Maschinenbau traditionell tätig ist, greift nach der Continental AG. Wie bekannt wurde, hat sich der Scheffler-Konzern über ein Banken-Konsortium mit Optionsscheinen und Aktien einen Dreißig prozentigen Anteil an Continental gesichert. weiterlesen »


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Die US-Amerikanische Behörde für Hypothekenaufsicht (OTS) hat die Kalifornische Hypothekenbank „Indymac“ vom Markt genommen und das Bankgeschäft mit sofortiger Wirkung der staatlichen Behörde für Bundeseinlagensicherung (FDIC) übergeben.

Siegel der FDIC © zieakDie FDIC soll die Abwicklung betreiben. Der Einlagensicherungsfond wird wahrscheinlich mit 4 bis 8 Milliarden Dollar belastet, rechnet die FDIC vor, da sie für Einlagen mit bis zu 100.000 Dollar pro Person einsteht.

Hintergrund der Aktion war ein Kapitalabfluss von 1,3 bis 1,6 Milliarden Dollar innerhalb von 10 Tagen durch Privatkunden, die einen Zusammenbruch des Unternehmens fürchteten, und Ihr Geld in Sicherheit bringen wollten. Das führte zur Insolvenz des Unternehmens. weiterlesen »


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Laut einem Artikel im Online-Magazin Telepolis steht den Global Playern im Finanzmarkt noch einiges bevor. Auf rund 1,6 Billionen Dollar werden die gesamten Verluste in Folge der Immobilienkrise geschätzt.

Allein eine Offenlegung der Abschreibungen in den Bilanzen der beteiligten Unternehmen könnte eine genaue Schätzung ermöglichen. Dagegen wehren sich die Banken, fürchten sie doch einen massiven Vertrauensverlust und eine erneute Abwertungswelle an den Aktienmärkten, sollten die Banken gezwungen werden, ihre Bilanzen neu aufzulegen. Ein großer Schritt in Richtung Krisen-Bewältigung wäre es auf jeden Fall, da hier endlich einmal die Verluste klar benannt werden würden. weiterlesen »


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„Es kann nicht sein, dass wir nur bei den Arbeitern in der Fabrik Opfer einfordern. Es geht jetzt um die Lehmschicht – vor allem das obere und mittlere Management“ (Peter Löscher im Juni 2008)

Peter Löscher, der sein einjähriges Jubiläum feiert, bekam heute kräftig Gegenwind für seine Pläne, bis zu 17.000 Stellen Weltweit abzubauen. Davon seien alleine 6.450 Stellen in Deutschland betroffen. weiterlesen »


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In der Regel verlangen alle Bausparkassen bei einem Abschluss eines Bausparvertrages eine Gebühr, die ja nach Bauspartarif zwischen 1 % und 1,6 % der Bausparsumme schwanken kann. In der Regel wird die Abschlussgebühr bei Vertragsabschluss fällig und mit der ersten Sparrate verrechnet. Man hat aber auch die Möglichkeit, die Gebühr in einer Summe zu zahlen. weiterlesen »


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Es ist jetzt das dritte Jubiläum innerhalb von vier Wochen, das hier begangen wird: Der Deutsche Aktien-Index DAX wird 20.

Vor einigen Tagen war es die Einführung der Deutschen Mark, die 1948 ihren Siegeszug antrat und als ein Symbol des Wirtschaftswunders in den 1950ern galt. Anfang Juni kam dann das zehnjährige Jubiläum um die Europäische Zentralbank, die heute einen schweren Stand hat, aufgrund hoher Inflation und allgemeiner Finanzkrise. weiterlesen »


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Der Bundestag hat am Freitag das „Gesetz zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken“ verabschiedet.

Das Gesetz beinhaltet unter anderem den besseren Schutz von Hausbesitzern, die durch den gebündelten Verkauf von Hypotheken ihrer Hausbanken an andere Investment-Gesellschaften gezwungen werden konnten, Ihre Hypotheken und Kredite mit sofortiger Wirkung an den neuen Gläubiger zu tilgen. Das Finanzinstrument, sogenannte Asset-Backed Securities (ABS) und Collateralized Debt Obligations (CDO`s) das in den Vereinigten Staaten zur Hypotheken- und dann zur Finanzkrise führte, sollte unter anderen Vorzeichen auch in Deutschland angewandt werden.

Die Hausbanken versuchten durch die Kredit-Bündelung und den freien Handel auf den Derivate-Märkten an Kapital zu kommen, das sie vorher im Poker mit Forderungsbesicherten Wertpapieren verspielt hatten.

Durch die praktische Entmündigung des Hausbesitzers durch den neuen Gläubiger wurde er vielfach in eine bedrohliche Zwangslage gesetzt, die den Verlust des Hauses und oftmals auch des Vermögens des Betroffenen zur Folge hatte.

Dem schob nun der Gesetzgeber einen Riegel vor. Die Hypothekenbanken können zwar immer noch mit solchen gebündelten Krediten handeln, jedoch können Hausbesitzer nicht mehr gezwungen werden, ihre Kredite komplett zu tilgen. Erst, wenn ein Säumniss des Schuldners eintritt, kann der neue Gläubiger die komplette Tilgung verlangen.

Im neuen Risikobegrenzungsgesetz werden zudem Investoren und Kapitalgesellschaften verpflichtet, ihre Ziele beim Erwerb von Anteilen an Unternehmen bekannt zu geben. Es soll eine erhöhte Transparenz und Sicherheit erreicht werden, da alle Unternehmen, die mehr als 10 % der Stimmanteile eines Unternehmens erwerben, offen legen müssen, welche Strategie sie verfolgen und wer ihre Kapitalgeber sind.

Die Bundesregierung hofft, damit zumindest Klarheit in der Wirtschaft über die Ziele bei Firmenübernahmen durch Hedge-Fonds, Private-Equity-Gesellschaften und anderen Investoren zu schaffen.

Zum Dritten soll der rechtliche Rahmen des Abstimmungsverhaltens von Anteilseignern („acting in concert“) bei Beteiligungsgesellschaften neu geregelt werden.

Was das Gesetz bringen wird, bleibt abzuwarten.


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Die Sparkassen-Finanzgruppe, der größte Anbieter im Universalbank-Geschäft in Deutschland mit 640 angeschlossenen Unternehmen, 371.000 Mitarbeitern und einer kumulierten Bilanzsumme von 3,4 Billionen Euro (zum Vergleich, die größte Privatbank Deutschlands, die Deutsche Bank bilanziert 2 Billionen Euro), könnte Privatisiert werden.

So zumindest berichtet “Die Welt” in Ihrer heutigen Ausgabe.

Sparkasse © DustpuppyDie Sparkassen sind mit wenigen Ausnahmen („freie Sparkassen“) Anstalten des öffentlichen Rechts und werden von den Kommunen getragen. Ihre Aufgabe war im Anfang ihrer Entstehung die Versorgung derjenigen Bevölkerungsschichten im Bankwesen, die für Privatbanken nicht von Interesse waren, also die nicht Vermögenden. Mit der Sparkasse, die im 19. Jahrhundert zur Gründerzeit das Licht der Welt erblickte, konnten viele gering Verdienende erstmals die Möglichkeiten einer Bank nutzen.

Durch ihre öffentliche Ausrichtung, ihren nicht ausschliesslich kommerziellen Charakter, und der Unterstützung der Kommunen trugen diese auch zur Finanzierung im öffentlichen Sektor bei.

Das soll nach den Plänen einiger hochrangiger Politiker und Landesfürsten anders werden. Das Problem sei die abgeschlossene Struktur der Sparkassenverbände, die nicht Rechenschaftspflichtig gegenüber den Kommunen seien, monierten „etliche“ Stadt-und Kreiskämmerer. Die Kassen seien “nicht transparent”.

Zudem sind die Kassen durch Land und Kommune verbürgt. Das hat die Sparkassen wiederum mit günstigen Konditionen auf den Finanzmärkten ausgestattet. Andererseits treten viele Sparkassen in ihren Regionen als Förderer auf und unterstützen den jeweiligen Landkreis in verschiedener Form.

Zum guten letzten sorgen sie für günstige Konditionen und einen breit gefächerten Wettbewerb im Privatkunden- und Mittelstands-Segment des Bankenwesens.

Meiner Meinung nach soll die derzeit anlaufende Debatte wieder einmal die alte Mär von der „Effizienz-Steigerung durch Privatisierung“ predigen, die lediglich den Global Playern nützt, und nicht den einfachen Menschen. Mit Sicherheit dient sie nicht den Kommunen und Städten, die durch die Sparkassen ein unabhängiges Finanzierungsinstrument zu günstigen Konditionen zur Verfügung haben.

Sollte dieses Modell der Finanzierungsmöglichkeiten kippen, wäre der Raffgier der privaten Investoren im öffentlichen Sektor nur schwer beizukommen. Die Erfahrungen mit Privatisierungen im öffentlichen Sektor sprechen für sich.


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Da ich mich doch mehr und mehr mit dem Thema beschäftige, kommen mir immer wieder Kuriositäten unter, von denen ich dachte, das könne gar nicht sein.

Wer hätte vor gut einem Jahr gedacht, das ein paar Häuslebauer in den USA die größte Krise der Finanzwirtschaft seit dem schwarzen Freitag in den 1930er Jahren verursachen könnten.

Die Hochspekulative Blase mit forderungsbesicherten Wertpapieren (CDOs) ging nicht auf und führte zu einer der größten Wertvernichtungen der neueren Finanzgeschichte.

Jetzt zeichnet sich die nächste Baisse auf den Rohstoffmärkten ab, insbesondere der Ölmarkt ist in das Visier der Öffentlichkeit gerückt. Einige Analysten gehen derzeit davon aus, das die Rallye langsam zum Erliegen kommt und in der nächsten Zeit die Werte korrigiert werden.

Da die großen Indizes (blue Chips) derzeit im tiefen Fall sind und es nicht abzusehen ist, wann die Wertkorrekturen abgeschlossen sein werden laden auch Aktien nicht wirklich zum Verzehr.

Was bleibt da noch übrig? Der Handel mit Rohstoffen explodiert derzeit und könnte beim Einstieg nicht mehr die beste Rendite bringen. Fonds sind oft breiter gestreut und wären einen Blick wert.

Im Agrarmarkt steht man dem Hunger gegenüber, da die Verteuerung im Agrarsektor viele Menschen in den Entwicklungsländern nicht bezahlen können. Man hat ein moralisches, ethisches Problem.

Eine Möglichkeit der Geldanlage wären zum Beispiel Tagesgeldkonten, Festgelder, Sparbriefe, Sparpläne und Staatsanleihen. Staatsanleihen haben den Vorteil, dass sie so gut wie ausfallsicher sind, einen guten Zinssatz haben (Frankreich zum Beispiel) und jederzeit gut gehandelt werden können, Zinssätze liegen im Euro-Raum bei bis zu 8,50 % p.a. (Frankreich).

Man sollte sich aber unbedingt über die Konditionen beim Erwerb der Anleihe informieren.

Kein schlechtes Geschäft, ist der Staat doch die sicherste Bank in Zeiten der Bankenkrise.


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