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Die Welt der Finanzen
 


Die Deutsche Bahn will in schweren Zeiten an die Börse. Aus den USA hagelt es Horrormeldungen und auch die deutsche Börse ist längst nicht so stabil, wie sich das ein Unternehmen für sein Debüt in der Aktienwelt wünschen würde.

Vor allem aber sind die zu erwartenden Einnahmen der Aktion höchstens halb so hoch wie bei einem Börsengang der deutschen Bahn in “ruhigen” Zeiten.

Hartmut Mehdorn ist die treibende Kraft hinter dem Börsengang der DB © flickr / BigBug21Warum will Mehdorn also unbedingt jetzt an die Börse? Schließlich sind gerade für Großinvestoren die prognostizierten 4 Milliarden Einnahmen gegenüber den möglichen 8 Milliarden in gemäßigteren Zeiten ein wichtiger Punkt, der gegen die DB-Aktie spricht. Die wird nach Schätzungen der deutschen Wirtschaftsinstitute und der Schweizer UBS maximal 20 bis 21 Euro kosten. Ein vielversprechender Start sieht anders aus.

Mehdorn hat Angst vor politischen Veränderungen im nächsten Jahr. 2009 wird neu gewählt und wenn er Pech hat, ist danach das Thema Börsengang der Deutschen Bahn erstmal vom Tisch. Er riskiert also eine Menge, aber für ihn ist es der einzig realistische Ausweg. Ist natürlich die Frage, ob es für das Unternehmen nicht gesünder wäre, die Wahl abzuwarten, um eventuell danach an die Börse zu gehen, wenn diese sich wieder beruhigt hat.


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Wie am Montag bekannt gegeben wurde, haben die letzten beiden großen Investmentbanken Goldmann Sachs und Morgan Stanley sich von ihrem Geschäftsmodell verabschiedet und wollen wieder normale Geschäftsbanken sein.

Der sonst so oft gescholtene normale Bürger soll also wieder Rendite bringen und wird großzügig mit den Erfahrenen Beratern beider Banken bedacht. Mal ehrlich: Ich soll jemandem vertrauen, der mit an der größten Finanzkrise der Welt beteiligt war? Hallo?

Mit der Umwandlung in Geschäftsbanken mit Filialnetz, Girokonto und Privatkredit erhoffen sich beide Häuser einen besseren Zugriff auf den Interbankenmarkt und kurzfristige Kreditvergaben bei der FED. Die Kontrolle soll natürlich verstärkt werden, da beide Häuser nun der Bankenaufsicht unterliegen. Das beide Unternehmen aus ihrem Kerngeschäft aussteigen werden, ist nicht anzunehmen.

Lehman Hauptsitz © conorwithonenAch ja, noch was zum Nachdenken: Nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers und der Übernahme des Investmentbankings und dem Brokergeschäft in den USA gab Barclays bekannt, das sie wichtigen Managern von Lehman ihre normalen Gehälter und Boni auszahlen wolle, und zwar in Höhe von 2,5 Milliarden USD. Wenn man bedenkt, das Lehman Bros. einer der zentralen Akteure im Handel mit Asset-backet Securities und ihren Derivaten war, kann man schon verstehen, warum das Know-How erhalten bleiben soll.

Wer sonst als der Meister des Kredits auf Kredit auf Besicherung eines Kredits auf der Sicherheit eines Kredits, das irgendwo mal mit einem Kredit unterlegt war, zu dem ein Kredit gehörte, kann besser Geld und „Innovative“ Finanzprodukte generieren als der Meister selbst?

Da machen sich die 350 Millionen Euro von der KfW für Lehman nach der Insolvenz als Peanuts aus. War wohl ein Geschenk für besondere Freundschaften… Das Europageschäft von Lehman will übrigens der japanische Konkurrent Nomura Holdings übernehmen.


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Wenn es nach den Plänen von US-Finanzminister Henry Paulson und George W. Bush, geht, soll der Kongress in der nächsten Woche die größte finanzpolitische Rettungsaktion in der Geschichte des Landes abnicken: Die Gründung einer Auffanggesellschaft für den Handel mit Asset-backet Securities (ABS), so genannte „Forderungsbesicherte Wertpapiere“.

Die Idee beim Handel mit ABS ist eigentlich ganz einfach: Ein Investor verkauft Kredite, die er anderen Markteilnehmern zur Verfügung stellt (zum Beispiel in Form von Hypotheken) an bestimmte Gesellschaften. Diese bündeln dann diese Kredite und verbriefen sie, um sie weiter veräußern zu können. So wurde verbrieftes Kapital immer weitergereicht, und ein riesiger, unüberschaubarer Markt entstand. weiterlesen »


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In der Zwischenzeit dürfte jedem aufgefallen sein, dass die Banken momentan tief in der Krise stehen. Ausgelöst von dem Immobilien-Skandal in den USA gehen immer mehr Banken Pleite.

Zunächst standen die direkt betroffenen Immobilienbanken “Fannie Mae” und “Freddie Mac”vor dem Bankrott und wurde von der US-Regierung verstaatlicht. Kurz darauf wurde in Deutschland die Dresdner Bank von der Commerzbank aufgekauft, und das für 9,8 Milliarden Euro.

Wall Street New York © Flickr /ralphunden

Kurz darauf kam wieder eine Schreckensmeldung über die Finanzkrise aus den USA. Lehmann Brothers, ein Traditionsunternehmen und eines der größeren Bankhäuser meldet ebenfalls Konkurs an. Die Bank Barclays kauft hier ein und rettet 9.000 von den 25.000 Arbeitsplätzen. Der Preis: 250 Millionen US-Dollar. weiterlesen »


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Wie der US-Amerikanische Finanzminister Henry Paulson verlauten ließ, sollen die beiden größten Hypotheken-Banken Fannie Mae und Freddie Mac unter staatliche Kontrolle gestellt werden. Die Aktien wurden aus dem Markt genommen.

Dies sei das Ergebnis eines Krisengespräches von Vorstand und Regierung, das am Wochenende stattfand. Die zuständige Behörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) soll die Geschäfte bis auf weiteres führen. Dies solle zur Stabilisierung der Finanz- und Immbilienmärkte beitragen, wie Paulson betonte. weiterlesen »


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Ölfässer © flickr / XcBiker

Zeitgleich zum Beginn der USA Wahlen gibt es interessante Neuerungen auf dem globalen Wirtschaftsmarkt. Der Ölpreis ist zur Zeit im Sinken begriffen, und zwar stetig. Wo vor ein paar Monaten ein Barrel noch 145 Dollar kostete, bewegten sich die Preise am Freitag bei ca. 107 Dollar. weiterlesen »


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Die Woche fängt ja gut an. Während der Ölpreis erneut um 6,68 Dollar nachgab, schossen die Indizes der wichtigsten Unternehmen nach oben. Schön ist zu beobachten, wie so mancher Auftrags-Schreiber sich bemüht, bestimmte Zusammenhänge zu verschleiern. So zum Beispiel der Zusammenhang zwischen Öl und Dollar, oder Öl und Kapital.

Während der Öl-Hausse fiel niemandem auf, das der Preisboom eventuell unter bestimmten Umständen vielleicht doch mit gewissen Spekulationen am Markt hätte zu tun haben können. Aber genaues weiß man nicht. Der Dollar wurde massiv abgewertet, die Aktienkurse brachen ein, das Kapital lag bei den Rohstoffen, oder besser, was nach dem Milliarden-Grab ABS im Zuge der Subprime- und Hypotheken-Krise noch übrig war. weiterlesen »


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Gestern endlich wurde es bestätigt. Die Allianz SA veräußert ihre Tochter Dresdner Bank für 9,8 Milliarden Euro an die Commerzbank AG. Der Verkauf wurde am Sonntag Abend von beiden Unternehmen beschlossen.

Dabei überschlagen sich die Meldungen: Analysen, Meinungen, Kommentare, Mitteilungen, etc. Es scheint ein wahrer Hype zu sein. weiterlesen »


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Wie Hartmut Mehdorn zum Wochenende verkündete, wolle die Deutsche Bahn AG (DB AG) ihre Tochter DB Mobility ende Oktober an die Börse bringen.

DB AG Logo

Das Bankenkonsortium für den Börsengang sei vollständig, um die geplanten 24,9 % der Tochter weltweit zu vermarkten. Insbesondere sollen auch Investoren aus dem nahen Osten, Asien und Übersee angesprochen werden. weiterlesen »


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UBS Logo

Die Schlechten Nachrichten um die schweizerischen Eidgenossen von der UBS wollen einfach nicht zum erliegen kommen. Nach einem Quartals-Verlust von 358 Millionen Schweizer Franken (CHF), der nicht höher ausfiel, da es eine Steuer-Rückerstattung von gut 3 Milliarden CHF gab, dem Rückkauf von Wandelanleihen in Höhe von 18 Milliarden Dollar, Verlusten im Zweistelligen Milliarden-Bereich in den letzten 12 Monaten und der geplanten Neustrukturierung des Unternehmens kommen jetzt verunsicherte Anleger zum Zuge, die gut 27 Milliarden CHF aus dem Unternehmen gezogen haben.

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