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Opel AG braucht Investoren- die Kandidaten!

Autor: Thorsten
abgelegt in: Finanzmarkt, Neuigkeiten

Opel AG- Einsamkeit tut weh!

… ,, das Gefühl wieder zu jemandem zu gehören, sich geliebt und geborgen zu fühlen, wieder Schmetterlinge im Bauch haben und sich auf ein glückliches, vertrauensvolles morgen freuen- wie sehr ich das vermisse! ‘‘

So - oder so ähnlich, könnte derzeit eine Singleanzeige der Adam Opel AG heißen.

Opel©flickr/FaceMePLS

Eine Trennung vom noch Partner General Motors will Opel lieber heute als morgen, so dass die Suche nach einer neuen aussichtsreichen Beziehung schon voll im Gange ist.

Interessenten haben sich auch schon gemeldet!

So etwa der italienische Automobil-Konzern Fiat, oder der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna.

Des weiteren gibt es mehrere Finanzinvestoren mit großem Interesse; die haben jedoch seit Beginn der Krise keine ernsthaften Investitionen mehr durchgeführt.

Der Opel-Gesamtbetriebsratschef, Klaus Franz, hat das Interesse von Fiat bereits bestätigt.

Dabei haben Fiat und Opel schon miteinander Bekanntschaft machen dürfen!

Denn Fiat war seit 2002 Teil des Opel Mutterkonzerns GM- allerdings hielt diese Liaison nur bis 2005. GMs Kooperation mit Fiat war dabei alles andere als fruchtbar, so dass Fiat wieder in die Selbstständigkeit entlassen wurde.

Gleich und gleich gesellt sich anscheinend wirklich gern !

GeneralMotorsTowers©flickr/sascha.franck

Fiat und Opel sind beide hoch verschuldete Automobilunternehmungen, die an Überkapazitäten leiden. Dabei beschränkt sich ihr Absatzmarkt vor allem auf Europa, und dessen Nachfrage bedienen beide Unternehmen überwiegend mit kleinen, kompakten Modellen.

Insofern würde ein Zusammenschluss vor allem eines bedeuten: Die Rationalisierung von Arbeitsplätzen. Der europäische Automarkt ist eng umkämpft- Werke werden geschlossen, weil die Auto-Bänder des Partners  genauso gut genutzt werden können.

Es herrscht die Meinung, dass Fiat nur an den Bürgschaften der Bundesregierung interessiert sei, um aus eigener Liquiditätsnot zu fliehen. Allerdings gibt es noch kein Konzept seitens Fiat, das dieses Gerücht belegen könnte- zumindest kein öffentliches !

FiatLogo©flickr/*Tom [luckytom]

Ein weiterer Interessent ist der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna- zuletzt durch den hessischen Ministerpräsident Roland Koch in Erscheinung getreten.

Dieser befindet sich in Kooperation mit dem größten Nutzfahrzeughersteller Russlands, GAZ, und der größten Bank Osteuropas, die Sberbank.

Dabei wird gemunkelt, dass GAZ, wie auch Fiat, besonders an der von deutschen Opelanern entwickelten zukunftsreichen Technologie interessiert seien. Dabei hat sich General Motors dieser bereits bemächtigt.

Weiterhin sollen diverse Finanzinvestoren ihr Interesse für eine Beteiligung bei Opel geäußert haben. Allerdings wird es Opel schwer haben deren Forderungen nachzukommen.

Denn im Allgemeinen versprechen sich Finanzinvestoren eine satte Rendite aus ihrer Investition. Zuerst würden sich die Machtverhältnisse zu Gunsten der Finanzinvestoren dramatisch verschieben; anschließend wären drastische Einschnitte bei den Opelanern abzusehen.

Finanzinvestoren, wie Private Equity Unternehmungen, behaupten zwar durch ihre radikalen Maßnahmen, das bisher ungenutzte Potenzial eines Unternehmens zu fördern, und so das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähiger zu machen.

Die Vergangenheit jedoch zeigt, dass ihre Investitionen mittels Überschuldung kurzfristig ihre Eigenkapitalrendite explodieren lies, um dann zu verkaufen , und anschließend das Unternehmen den Bach runter gehen zu lassen.


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  1. Georg Kasper schreibt:

    Hallo liebe Damen und Herren

    bin vor c.a 4 Wochen mit meinem reslichen Geld Kunde geworden bin kein Spekulant halte fiel von Opel möchte das alles zu eurer Zufriedenheit auch für mich,eine guten Infestor finden

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