Lindt-Schokolade, das heißt für viele zwar teure, aber dafür exzellente Produkte. Und so ist es auch kein Wunder, dass in den letzten Monaten eine Erfolgsmeldung nach der anderen kam. Ihre Aktien knacken eine Rekordmarke nach der nächsten.
Und auch die Preiserhöhung, die Anfang des Jahres erboben wurde um die Preissteigerung bei Kakaobohnen, Kakaobutter und Milchpilver (!) auszugleichen, hat dem Image und den Werten des Unternehmens in keinster Weise geschadet.
Die Geschichte des Unternehmens geht bis ins Jahr 1845 zurück, wo sich der Konditor David Sprüngli in Zürich zum ersten Mal entschließt Schokolade in fester Form herzustellen.
1899 zeiht das Unternehmen in eine große Fabrik im nahegelegenend Kilchberg und wird zur Aktiengesellschaft, der Chocolat Sprüngli AG. Kurz darauf wird die Schokoladenmanufaktur von Rodolphe Lindt übernommen un die Aktiengesellschaft Vereinigte Berner und Züricher Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli entsteht.
Auch die Kriege und so manche Krisen konnten dem Unternehmen bis heute nichts anhaben. Sie haben mittlerweile zahlreiche Ableger in aller Welt, von China über Dubai, Australien und Kanada bis zur USA.
Der Hauptsitz ist immer noch in Kilchberg im Kanton Zürich in der Schweiz, von wo aus sie jährlich über 500 Mio. Dollar mit Schokolade umsetzen. Vor allem das Geschäft in Nordamerika boom, aber auch China ist ein stetig wachsender Markt.
So wird die Lindt-Schokolade nicht nur Schokoholics in nächster Zeit wohl zu Höhenflügen verhelfen, sondern auch diverse Anleger. Obwohl sie natürlich auch unter der aktuellen Finanzkrise zu leiden haben.