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Finanzkrise belastet auch die Steuereinnahmen

Autor: Rainer
abgelegt in: Finanzmarkt

Wie Focus Online berichtet, droht dem Bundeshaushalt in diesem Jahr eine weitere empfindliche Schlappe. Durch die Finanzkrise müssten die Prognosen für Steuereinnahmen 2008 um 10 Milliarden Euro nach unten korrigiert werden.

Der deutsche Adler leidet unter der Finanzkrise © flickr / griseiDamit ist Peer Steinbrück ein großer Stein in den Weg gelegt worden. Er wollte 2011 einen ausgeglichenen Bundeshaushalt präsentieren.

So haben die zur Zeit andauernden Turbulenzen an den Finanzmärkten eine weitere gravierende “Nebenwirkung” ausgelöst, sicherlich wird das nicht die letzte Meldung sein, die wir diesbezüglich in diesem Jahr zu verzeichnen haben.

Nachdem die Probleme an der Börse härtere Zeiten für den Immobilienmarkt heraufbeschworen, ist die Krise jetzt auch für den Staat empfindlich zu spüren. Mal abgesehen davon, dass es für die betroffenen Branchen massive Verluste bedeutet, sieht man am aktuellen Beispiel sehr schön, wie die verschiedenen Mechanismen in Deutschland verknüpft sind.

Die Börse ist der Dreh- und Angelpunkt aller wichtigen Instititutionen geworden, auch heutzutage hat eine Krise noch mehr oder weniger verheerende Auswirkungen auf alle Bereiche des Marktes. In diesem Zusammenhang ist ein Kommentar von Rudolf Hickl in der Frankfurter Rundschau interessant. Er interpretiert die Theorie von John Maynard Keynes neu: “Die Agenda staatlichen Handelns ist – am besten international koordiniert – auf die ‘Reparatur des Kapitalismus’ auszurichten.”

Es ist tatsächlich fraglich, ob die Krise sich durch die Gesetze des freien Marktes selbst wieder regulieren wird.


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