Größere Anschaffungen sind oft ohne die Aufnahme eines Ratenkredites nicht durchführbar. Im Bereich der Ratenkredite haben in den letzten Jahren viele Änderungen stattgefunden und erschienen zahlreiche neue Anbieter auf den Markt, so gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede in Bezug auf den Zinssatz.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich immer einen genauen Ratenkredit Vergleich zu machen. Unter einem Ratenkredit versteht man eine Kreditart, bei der der Kreditbetrag zzgl. Zinsen und anderer Gebühren in monatlichen Raten zurückerstattet wird. Je nach Kredithöhe ist ein festes Einkommen als Sicherheit in der Regel genügend. Aus diesem Grund wird bei Kreditabschluss vom Kreditinstitut eine Lohn- und Gehaltsabrechnung gefordert. Bei geringer Bonität und sehr hohen Summen kann es jedoch sein, dass das Kreditinstitut eine zusätzliche Bürgschaft verlangt. Zur Überprüfung der Bonität holt sich fast jede Bank eine Schufa-Abfrage ein. Falls der Kunde einen negativen Schufa-Eintrag hat, wird diesem ein Ratenkredit aufgrund dessen meistens verwert.
Die monatlichen Raten eines Ratenkredits bleiben ständig, die zurückzuzahlenden Zinsen sinken jedoch während der Kreditlaufzeit, deshalb wird der Tilgungsbetrag immer höher. Neben den Zinsen müssen in der Regel auch Bearbeitungsgebühren zurückerstattet werden. Die Rückzahlung der Raten kann zum Beispiel durch den Abschluss einer Restschuldversicherung abgesichert werden. Diese Versicherung übernimmt in den bestimmten Fällen, beispielweise bei Arbeitslosigkeit, die Zahlung der Raten. weiterlesen »
Seit dem ersten Januar 2009 wurde die Gesundheitsreform zum Gesetz. Hervorstechend: Die Krankenkassen haben nun alle denselben Beitragssatz von 15,5 Prozent.
Erinnert Euch: Der ursprünglich Plan war, wir bezahlen die Praxisgebühr und die Zuzahlung bei Medikamenten, dafür versprach uns die liebe Ulla, dass die Beiträge nicht mehr steigen werden.
Hat ja gut geklappt! Seit fünf Tagen sind alle Krankenkassen auf dem gleichen Satz. Sicherlich, ein paar Krankenkassen sind billiger geworden, aber wer dort war, hat sich bisher auch nicht drumgekümmert.
Aber das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Einzelne Versicherer haben angekündigt zusätzliche Aufwendungen ebenfalls per “Zusatzbeiträge” zu erheben.
Allein der Verwaltungsaufwand der Arbeitgeber hat sich verringert, der Rest bleibt wiedermal beim ‘kleinen Mann’ hängen. Von den 15,5 Prozent übernimmt nur bis 14,6 Prozent der Arbeitgeber seinen Teil. Ich bin ja mal aufgewachsen mit der Idee, dass es nur gerecht sei, wenn der Arbeitgeber die Hälfte zahlt - aber das ist auch schon Jahre her. Ob das dem Arbeitsmarkt wirklich hilft ist auch fraglich.
Das Bundesministerium für Gesundheit hält es für fair, wenn alle - gleich ihres Geldes und Ansehen - eine medizinische Versorgung bekommen - das ist Richtig! Aber dass dies die Versicherten alleine schultern, ist doch nicht fair. Dass Milliarden an die teuren Ärzte und die blühende Pharmaindustrie dabei “verloren gehen”, scheint die Ulla nicht wirklich zu interessieren. Eine zwei Klassen -Medizin gibt es ja auch schon, obwohl das offiziell nicht anerkannt wird.
Es ist die Fortsetzung der Politik über den Köpfen der Betreffenden und zu Gunsten der Wirtschaftszweige, die ohnehin keine Probleme haben. Ich warte noch darauf, dass herauskommt, dass Ulla’s Berater von diesen Industrie-Bereichen zu schönen Urlauben eingeladen wurden.
Das ganze Geld ist ja eh wegen der Finanzkrise schon an die banken geflossen.
Was war es doch schön mit anzusehen und zu hören, als vor einigen Tagen unser aller geliebte Kanzlerin Angela Merkel in verschiedenen Statements die „Gier“ einiger Banker ausmachte und damit die bösen bösen Broker identifizierte, die das Schneeballsystem „Innovative Finanzprodukte“ anpriesen und sich dann verspekulierten.
Ok, okay, wer kennt das nicht von seiner Versicherung, dass wenn es tatsächlich mal einen Schadensfall gibt, der Versicherer nicht bereit ist, einfach mal so zu zahlen und man sich erst mal auf einen langwierigen Prozess einstellen muss, um an seine Kohle zu kommen. Dumm nur, wenn so ein Schadensfall in grossem Maßstab passiert und die „verbrieften Sicherheiten“ eigentlich nur dazu gedacht waren, Cash zu generieren. Auf jeden Fall hat niemand der „Versicherer“ damit gerechnet, tatsächlich irgendwann mal in Forderung genommen zu werden.
Zurück zu Mama Angelika, die also feststellte, dass die „Gier“ einiger Damen und Herren „Investoren“ einfach zuviel für das fragile und „hochkomplizierte“ System des Cash-Cow-Melkens auf den Finanz-Derivate-Märkten war.
Als erste Bank geht die IKB gegen ihre Manager in die Offensive. Die Mittelstandsbank hat gegen den ehemaligen Vorstandschef Stefan Ortseifen Klage eingereicht und fordert Prämien in Höhe von 800.000 Euro zurück.
Einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge, greift die Mittelstandsbank IKB nun hart gegen Manager durch. Die Fehlspekulationen im Rahmen der weltweiten Finanzkrise müssten härtere Folgen für den Verantwortlichen haben, weshalb das Geldinstitut gegen den ehemaligen Vorstandschef Stefan Ortseifen Klage eingereicht hat und Prämien in Höhe von 805.000 Euro zurück fordert. Zudem gehe die Bank gegen drei weitere Ex-Manager gerichtlich vor, nachdem bereits ein Vorstandsmitglied auf Nachdruck eine Rückzahlung veranlasst hat. Als erster Bankmanager überhaupt in Deutschland habe Claus Momburg 558.000 Euro zurückerstattet.
Eine letzte Frist bis zum 31. Oktober habe die IKB den betroffenen Manager gesetzt, unter anderem sollen die Ex-Vorständen Volker Doberanzke und Markus Guthoff 583.000 Euro beziehungsweise 600.000 Euro zurück überweisen. Zudem geht eine Forderung in Höhe von 451.000 Euro an Ex-Vorstand Joachim Neupel.
Gestern endlich wurde es bestätigt. Die Allianz SA veräußert ihre Tochter Dresdner Bank für 9,8 Milliarden Euro an die Commerzbank AG. Der Verkauf wurde am Sonntag Abend von beiden Unternehmen beschlossen.
Dabei überschlagen sich die Meldungen: Analysen, Meinungen, Kommentare, Mitteilungen, etc. Es scheint ein wahrer Hype zu sein. weiterlesen »
Nach verschiedenen Quartalsberichten dieser Woche bei einigen großen Versicherern wie Allianz, AXA, AIG, AMB Generali, aber auch von den Rückversicherern Münchner und Hannover Rück mußten Wertberichtigungen im Dreistelligen Millionenbereich vorgenommen werden.
Grund waren die anhaltend schlechten Kursentwicklungen im internationalen Aktienmarkt und die damit verbundenen Korrekturen im Portfolio der Unternehmen. Bis zu vierzig Prozent seien die Gewinnüberschüsse eingebrochen, meldete die AMB Generali und war nicht einmal Spitzenreiter. weiterlesen »
Die eidgenössische UBS AG ist eine der größten Vermögensverwalter weltweit. Mit 83.000 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 2,2 Billionen Schweizer Franken ist sie ein ähnliches Schwergewicht wie die Deutsche Bank. Gemeinsam mit ihrem Partner, der Banco Santander S.A., (129.000 Mitarbeiter, und 913 Milliarden Euro Bilanzsumme), haben sich 2 Schwergewichte des Bankensektors zusammengetan, um den deutschen Rentenmarkt aufzurollen. weiterlesen »
Seit April ist es publik: Der Versicherungskonzern mit einem Umsatz von über 100 Milliarden Euro hat ein Problem. Nach einem Berater-Test der Verbraucherzentrale Bremen im Auftrag der Wirtschaftswoche schnitt der „Branchenprimus“ extrem schlecht ab.
Tester sollten die Beratungsleistung von Versicherungsvertretern des Konzerns einholen. Dafür erhielten die Testpersonen eine fiktive Vita, und sollten auf dieser Grundlage ein Versicherungsangebot einholen. Herauskam, dass von den getesteten Beratern praktisch niemand auf Grundlage der vorgelegten Vita die tatsächlich benötigten Versicherungen vorschlugen, während die Versicherungs-Vertreter Versicherungen abschließen wollten, die zu einer hohen Provision der Berater und des Konzerns führen würden, jedoch nicht dem Kunden dienlich gewesen wären.
Die Testpersonen wurden falsch beraten. Ergebnis des Tests: Mangelhaft. weiterlesen »
Die SCHUFA ist schon ein Thema für sich und für die meisten ein Buch mit sieben Siegel. Wann bekommt man einen SCHUFA-Eintrag, wie kann man ich meine SCHUFA-Daten einsehen, wer kann wann den SCHUFA-Eintrag löschen - Fragen über Fragen. Und jetzt noch die SCHUFA-Score-Werte. What the f*** is that???.
Ich versuch mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
Die SCHUFA Holding AG bietet ihren Geschäftspartnern wie Banken einen sogenannten Score-Wert an, der jedem Verbraucher zugeordnet ist. Der Score-Wert liegt zwischen 1 und 1.000. Dieser Wert soll die Wahrscheinlichkeit angeben, mit der ein Verlust des Kredites möglich ist. Ist er besonders hoch, so ist die Ausfallwahrscheinlichkeit gering, der Kredit sollte also besonders sicher sein. Der Score-Wert berechnet sich auch in Abhängigkeit von dem Zweck, für den er von den Geschäftspartnern der Schufa angefragt wird. So können Kreditinstitute einen anderen Score-Wert über den gleichen Verbraucher erhalten, als Mobilfunkanbieter. Die Berechnung des Wertes ist sehr undurchsichtig und komplex. So gehen die Anzahl der Konten und die Zahl der Wohnungswechsel auch in den Score-Wert mit ein.
Man kann zwei verschiedene Score-Arten unterscheiden- den Basisscore und den Branchenscore. Der Basisscore wird in der Eigenauskunft in Prozentpunkten angegeben. Im Gegensatz zum Branchenscore wird dieser nicht täglich neu berechnet.
Das gesamte Verfahren baut auf dem statistischen Analyseverfahren auf, einem Regressionsmodell. Dabei wird die Wahrscheinlichkeit eines Zufallsereignisses mit zwei möglichen Ausgängen dargestellt.
Kritisch zu bewerten ist die Undurchsichtigkeit des Verfahrens, denn die SCHUFA die Grundlagen der Berechnung nicht offenlegt. In das Scoring floss bis 2001 zum Beispiel als Negativmerkmal das Einholen einer Eigenauskunft ein, was zu Protesten und schließlich zum Einstellen dieser Praxis führte. Bis heute verschlechtern jedoch mehrfache Score-Anfragen durch SCHUFA-Kunden, wie sie sich zum Beispiel beim Konditionsvergleich für Kredite schnell ergeben, ebenfalls den Scorewert und damit schließlich den möglichen Darlehenszins negativ! Der Kunde der also vor Abschluss sinnvollerweise Kredite vergleicht, muss dafür in Kauf nehmen, dass sich seine Bonität zunehmend verschlechtert, ohne das er darauf einen Einfluss hat.
Immerhin kann jeder Verbraucher, vorausgesetzt, er kennt das Instrument, bei der Schufa die Scoreübermittlung untersagen kann. Allerdings ist dann unklar, ob diese Untersagung eine Negativentscheidung bei einem Kreditinstitut beeinflusst.
Die AIG, weltgrößter Versicherer, bleibt ebenfalls nicht von der Kreditkrise verschont. Milliarden-Abschreibungen lassen den Branchenriesen den höchsten Quartalsverlust seit Gründung verbuchen.
Das Minus lag im Schlussquartal 2007 bei 5,3 Mrd. US-Dollar ( 3,5 Mrd. Euro) und riss die American International Group (AIG) weit in die roten Zahlen. Damit waren die Zahlen weit aus schlechter als von den Analysten erwartet und ließen Wertberichtigungen von über elf Mrd. Dollar notwendig werden. Erstaunlich war dies für die Branche schon, da Versicherer als weniger von der Kreditkrise betroffen galten als die Banken. Die europäischen Versicherungs-Konzerne sind daher mit einem blauen Auge davon gekommen, so die Allianz oder Münchner Rück. Die hohen Summen machen die AIG zum größten Verlierer der Krise und ließen auch die Wettbewerber aufhorchen, da diese ebenfalls immer noch der Meinung sind, von der Krise nicht betroffen zu sein.
Folge der Abschreibungen ist ein Verlust von circa drei Prozent des Aktienwertes, was bis heute zu einem Verlust von gut einem Viertel des Börsenwertes führte. Die Aktie ging vor zwei Wochen auf Talfahrt, als die Warnung vor massiven Abschreibungen bei Tauschgeschäften im Kreditbereich bekannt wurde. Normalerweise gelten diese Transaktionen als sicher.
Für den Konzern gelten diese Turbulenzen erneut als schwerer Rückschlag, da er schon in der Vergangenheit immer wieder mit Skandalen, wie zum Beispiel den Rücktritt des legendären AIG-Chef Maurice Greenberg, konfrontiert war. Greenberg, immer noch beteiligt an AIG, sorgt nach seinem Abgang durch seine andauernde Kritik an Strategie und Führung von AIG weiterhin für Unruhe.