Seit dem 04.07.2009 heißt Premiere jetzt Sky. Pay-TV-Sender Premiere verschwindet von der Bildfläche und steigt wie Phönix aus der Asche wieder als Sky empor. Das neue Unterhaltungsprogramm läuft bereits. Wird Sky besser als Premiere?
Der verschuldete Pay-Tv Sender Premiere gab sein Einverständnis zur Namensänderung bei der Hauptversammlung. Sky ist eine internationale Senderfamilie. Der Sender ist ein Teil des Medienimperiums von Rupert Murdoch. Sky wird somit hoffentlich ein neues Unternehmen mit Perspektive.
Premiere hat sein online-Sportportal Spox.com verkauft und die Holding CRESCES stieg in das Geschäft ein. Bisher ist das Unternehmen nicht sehr bekannt, verspricht aber einiges.
Eine weitere Tochter ist allerdings das Gesundheitsportal TOXAVIS, das durch eine Partnerschaft mit dem Biopharma Unternehmen CYTAVIS zustande kam, das nach Mitteln zur Heilung von Krebs forscht.
CRESCES steigt in Internet-Sportportal ein
Die Sportlergemeinde, die spox.com hauptsächlich frequentierte, fragt sich was Sport mit Biopharma zu tun hat. Viel erfährt man von dem Unternehmen zwar nicht, aber CRESCES heißt „du wirst wachsen“. Das wird vor allem die Anleger freuen, falls dies mit spox.com tatsächlich geschieht. Eine breite Segmentierung scheint hierbei von Vorteil.
Der Fokus des Unternehmens liegt nach eigenen Angaben auf der Webseite in „Life Science, Energy und Engineering“, ein Fortschrittsunternehmen wie es scheint. Dabei überprüft das Unternehmen als Mutterkonzern alle geschäftlichen Kontrakte und Verpflichtungen, sowie Leistungen der Töchter.
PREMIERE steigt aus spox.com aus
PREMIERE hielt seit 2007, 44 Prozent der Anteile für spox.com, die nun auf CRESCES übergegangen sind wie es scheint. In der Pressemitteilung des Senders heißt es, dass PREMIERE versuche, seine Internetauftritte zu bündeln, kündigte aber gleichzeitig eine weitere Repräsentanz ab dem Sommer an. Die restlichen Anteile gehören zu der Media Ventures GmbH, einer Firma aus Köln, die auch schon an den Internetbörsen neu.de oder partner.de beteiligt waren.
Spox.com ist ein recht erfolgreiches Internet-Sportportal, das neben den interessanten Beiträgen auch noch viele Foren beinhaltet. Nach dem Wegbruch der PREMIERE-Beteiligung fürchtete man um den Erhalt der Firma, mit immerhin 37 Mitarbeitern.
Schmiergeldaffäre bei MAN
Die Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg AG, kurz MAN, ist eines der größten Fahrzeug- und Maschinenbauunternehmen in Europa mit Sitz in München; und zugleich eines der ältesten Industrieunternehmen der Welt.
Mit der Zeit wird das Ausmaß der Schmiergeldaffäre um den MAN-Konzern immer klarer. Die Anzahl der Wisseneden und Beteiligten steigt !
Dabei beschränkt sich der Schmiergeldskandal vor allem auf den Bereich Vertrieb.
Eines wissen die erfahrenen Fahnder schon mit Sicherheit, dass die Schmiergeldzahlungen einem ausgeklügelten System unterliegen.
Denn vergangene Delikte, wie etwa bei der Siemens AG, der VW AG etc., führten zu einem steilen Anstieg der Lernkurve bei den Fahndern.
Dabei ist insbesondere im Vertrieb eines jeden Unternehmens das Risiko bezüglich Vorteilsannahmen hoch!
Diese Vorteilsannahmen(Schmiergeldzahlungen) können dabei in zwei Richtungen zu Stande kommen: Entweder nimmt der Vertriebsmitarbeiter das Geld an, oder der Vertriebsmitarbeiter schmiert den Kunden.
FIATs Traum von OPEL !
Fiat will Opel anscheinend unbedingt übernehmen, doch will Opel nicht so sehr Fiat an seiner Seite.
Opels Aversion gegenüber Fiat macht insbesondere die Arbeitnehmerseite deutlich; so erfährt man vom Opel-Betriebsratchef Franz, dass die Konzepte seitens Fiat konkrete Fragen für die gemeinsame Zukunft offen lassen.
Die Finanzierung der Übernahme soll angeblich vor allem aus den Taschen der Steuerzahler stattfinden.
Fiat-Chef Sergio Marchionne scheint dabei die Philosophie, lieber Nehmen als zu Geben, vollkommen verinnerlicht zu haben.
Bis auf Fragen der Finanzierung, sind alle anderen strategischen Entscheidungen noch unterm Tisch.
Opel AG- Einsamkeit tut weh!
… ,, das Gefühl wieder zu jemandem zu gehören, sich geliebt und geborgen zu fühlen, wieder Schmetterlinge im Bauch haben und sich auf ein glückliches, vertrauensvolles morgen freuen- wie sehr ich das vermisse! ‘‘
So - oder so ähnlich, könnte derzeit eine Singleanzeige der Adam Opel AG heißen.
Eine Trennung vom noch Partner General Motors will Opel lieber heute als morgen, so dass die Suche nach einer neuen aussichtsreichen Beziehung schon voll im Gange ist.
Interessenten haben sich auch schon gemeldet!
So etwa der italienische Automobil-Konzern Fiat, oder der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna.
Des weiteren gibt es mehrere Finanzinvestoren mit großem Interesse; die haben jedoch seit Beginn der Krise keine ernsthaften Investitionen mehr durchgeführt.
Der Opel-Gesamtbetriebsratschef, Klaus Franz, hat das Interesse von Fiat bereits bestätigt.
Dabei haben Fiat und Opel schon miteinander Bekanntschaft machen dürfen!
Denn Fiat war seit 2002 Teil des Opel Mutterkonzerns GM- allerdings hielt diese Liaison nur bis 2005. GMs Kooperation mit Fiat war dabei alles andere als fruchtbar, so dass Fiat wieder in die Selbstständigkeit entlassen wurde.
Milliarden-Dividenden versus Arbeitsplätze
Die deutsche Wirtschaft wird tiefer und tiefer in den Strudel der Finanzkrise gerissen. Wie ernst die wirtschaftliche Situation ist, bestätigt vor allem die aktuell schlechte Auftragslage im Maschinenbau - Deutschlands Vorzeigebranche.
Doch trotz aller täglich auf uns einströmenden Krisenmeldungen, scheint es vor allem einigen DAX- Unternehmen noch nicht schlecht genug zu gehen- warum sonst gibt es gerade jetzt Milliarden-Dividenden für deutsche Anteilsbesitzer?
Die Antwort dazu ist einfach: Vor der Finanzkrise haben die Unternehmen hervorragend Gewinne einfahren können. Der Shareholder Value wurde also brav maximiert, so dass sich nun die Anteilseigner an diesem erfreuen dürfen.
Dabei kümmert es anscheinend wenig, dass gleichzeitig Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Dabei sollten doch Maßnahmen wie Kurzarbeit, Lohnkürzungen etc. die Arbeitsplätze sichern, oder? Und warum wollte eigentlich der Staat die Wirtschaft mit 100 € Kindergeldbonus und diversen Konjunkturpaketen ankurbeln?
Zukunftsinvestition Wasser
Die Ressourcen unseres blauen Planeten Erde werden zunehmend knapper.
In den Wirtschaftssendungen wird immer häufiger, neben dem Öl, das Gut Wasser thematisiert. Der Blick richtet sich auf neue renditestarke Zukunftsinvestitionen.
Die Weltbevölkerung wächst dramatisch, wie die ‚, Uno-Prognose für 2050 ‘‘ zeigt. Im Jahr 2050 werden 2,5 Milliarden mehr Menschen auf der Welt leben als heute.
Das bedeutet für jeden Rohstoff ganz einfach: die Nachfrage wird steigen, das Angebot sinken, und der Preis steigen. Dies sind scheinbar traumhafte Aussichten für einen Markt mit exzellenten Renditechancen.
Während die Forschungslabore angestrengt an innovativen Alternativen zum Öl basteln, um die für unsere moderne Gesellschaft existentiell notwendige Energieversorgung zu sichern, scheint es diese ,für das lebensnotwendigste Gut des Menschen, nicht zu geben. Daher stufen Rohstoff -Analysten langfristig das Investitionsobjekt Wasser lukrativer als den innovativen Energiemarkt ein.
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Es ist ein Auf und Ab mit der deutschen Konjunktur zur Zeit, mal ist der Tag schwärzer als die Nacht und mal sieht jemand den ersten Lichtstrahl des Morgengrauens. Auf jede Nacht folgt ein neuer Tag, heißt es sprichwörtlich. Laut der neuesten Konjunkturprognose des ZEW könnte der Morgen im Sommer grauen.
Offensichtlich ist der Optimismus zu den Börsenexperten Deutschlands zurück gekehrt. Am Dienstag (17.03.2009) hat Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim seine neueste Konjunkturprognose veröffentlicht.
So haben sich die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren für Deutschland im Monat März leicht verbessert. Das ZEW-Barometer, welches als wichtigster Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft gilt, verbesserte sich von minus 5,8 Punkte auf minus 3,5. Dies ist der höchste Stand seit August 2007. weiterlesen »
Das Jahr 2009 ist kaum drei zwei Monate alt und dennoch drehen Aldi und Lidl bereits zu vierten Mal an der Preisschraube. Der Preiskampf der deutschen Lebensmittelketten ist voll entbrannt. Dabei beschränkt sich das Roulette der Zahlen nicht mehr nur auf die beiden Discounter auch Branchenriese Edeka mischt kräftig mit.
Aldi gilt hierbei als Taktgeber für die gesamte Branche. Senkt die Kette ihre Preise, ziehen alle anderen nach.
Gut, den Verbraucher freut es, aber irgendwann ist doch mal das Ende der Fahnenstange erreicht. Ein Mindestmaß an Qualität kostet auch entsprechend Geld.
Und wer muss es ausbaden, wenn die Lebensmittelpreise die Grenze zwischen Gewinn und Verlust überschreiten?
Wenn es der Kunde nicht tut, dann bleiben ja nur die Mitarbeiter und die Zulieferer. Da ist es schon verständlich, wenn 1,30 Euro vermeintlicher Verlust ausreichen, um sich vom teuren Personal zu trennen.
Das Poker um die niedrigsten Zahlen am Regal geht munter weiter, aber solange dadurch mehr Geld in der Brieftasche bleibt, gibt es doch keinen Grund, sich zu beschweren, oder?… Schließlich sind die Lebenshaltungskosten ja schon hoch genug. weiterlesen »
Eigentlich stand Opel Ende 2008 relativ gut da und auch die neue Produktpalette war attraktiv, doch inzwischen steht Opel mit dem Rücken zur Wand und ohne staatliche Hilfen droht wohl unvermeidlich die Insolvenz.
Dabei ist Quelle der Misere nicht in Rüsselsheim zu suchen, sondern in Detroit. Nicht erst seit der Finanzkrise dümpelt die amerikanische Automobilbranche vor sich hin. Kritiker werfen den Konzernen vor, mit falscher Modellpolitik und gravierenden Managementfehlern die Zeichen der Zeit verschlafen zu haben.
Ende 2008 nun platzte die Bombe, gewissermaßen. GM kündigte an, ohne Staatshilfen nicht mehr überleben zu können und die Deutsche Bank setzte das Kursziel der GM-Aktie gen Null. Als dann auch noch ein erstes Rettungspaket für die angeschlagene Branche im US-Senat scheiterte, gingen Experten davon aus, dass einer der drei großen Automobilkonzerne in Detroit die aktuelle Krise nicht überstehen würde.
Neben GM ist nun auch Chrysler akut bedroht. So wie die Bild damals berichtete, stehen 2,5 Millionen Arbeitsplätze weltweit seit dem auf dem Spiel. Auch wenn beide Konzerne kurzfristig noch Milliardenhilfen erhalten haben, schwebt beinahe täglich das Gespenst der Insolvenz über den Konzernen.
Bricht GM zusammen, steht auch Opel vor dem aus. Die schwedische Konzerntochter Saab musste den Gang zum Insolvenzverwalter bereits antreten und auch die Insolvenz von Opel scheint nicht mehr abwendbar. weiterlesen »