Kinder müssen ebenso Unterhalt für ihre Eltern zahlen wie umgekehrt. Gerade wenn Menschen ständiger Pflege bedürfen und die Kosten hierfür nicht mit der eigenen Rente oder Pflegeversicherung abdecken können, sind ihre Kinder in der Pflicht.
Der Unterhalt für die Eltern muss auch dann gezahlt werden, wenn kein regelmäßiger Kontakt besteht oder das familiäre Verhältnis sehr angespannt ist. Nur im Ausnahmefall, beispielsweise wenn die Kinder von ihren Eltern grob vernachlässigt oder misshandelt worden sind oder selbst im Notfall keinen Unterhalt von ihnen bekommen haben, kann die Pflichtleistung Elternunterhalt erlöschen. Meist übernehmen zunächst die Sozialämter die Kosten für Pflegebedürftige, doch da die Zahlen der älteren Menschen und damit die Kosten steigen, holen sich die Ämter das Geld immer häufiger von deren Angehörigen zurück.
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EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso fordert eine EU-Steuer, um die EU-Eigenmittel zu stärken und eine Einheit unter de EU-Mitgliedstaaten zu schaffen.
Um Mitglied der Europäischen Union zu werden, müssen die Beitrittskandidaten einige Voraussetzungen erfüllen. So müssen sie eine rechtsstaatliche und demokratische Ordnung, eine stabile Marktwirtschaft, um dem Wettbewerbsdruck gewachsen zu sein und, besitzen und das Regelwerk der EU annehmen.
Das Konsumklima in Deutschland steht unter Einfluss des aktuellen Wirtschaftsaufschwungs, und hat sich positiv gewandelt. Die Verbraucher im ganzen Land lassen sich von der allgemeinen Aufbruchstimmung anstecken.
Nach der über 2 Jahre anhaltenden Wirtschaftskrise scheint es nun wieder bergauf zu gehen: Nach den positiven Berichten über den Aussenhandel lassen die aktuellen Meldungen über das Konsumklima in Deutschland aufhorchen. Der allgemeine Aufwärtstrend macht auch vor der Kaufkraft der Bürger nicht halt.
Konsumklima in Deutschland wieder auf grünem Zweig
Nach der am Mittwoch veröffentlichten monatlichen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat sich die Kaufkraft der deutschen Verbraucher nicht nur erholt, sondern befindet sich in einem weiterlesen »
Mit einer Ticketsteuer auf Flugreisen will die Bundesregierung das klaffende Loch im Haushaltsetat ein klein wenig kitten. Im Zuge des allgemeinen Sparpakets müssen Flugreisende auf deutschen Flughäfen wohl künftig etwas tiefer in die Tasche greifen.
Bei der Erhebung von neuen Steuern war die Bundesregierung ja schon immer kreativ, und jetzt soll eine universale Ticketsteuer auf Flugreisen jährlich eine zusätzliche Milliarde einbringen. Bis 2014 hat sich die Regierung das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Bundeshaushalt mit 14 Milliarden zu entlasten. Die Reaktionen auf die geplante Steuererhebung fällt erwartungsgemäss negativ aus. Die Flughafenbetreiber werden wohl die zusätzlichen Kosten für den Abbau der Schulden direkt an die Verbraucher weiterleiten. Somit müssen für Langstreckenflüge bis zu 26 Euro auf den regulären Preis aufgeschlagen werden.
Ticketsteuer für Flugreisen - Wer muss zahlen?
Nach der bisherigen Planung soll die Besteuerung der Flugtickets für Kurzstrecken innerhalb Deutschlands, und auch für Langstreckenflüge gelten. Kurzflieger werden demnach mit 13 Euro zur Kasse gebeten, und weiterlesen »
Die Bundesregierung will den steuerlichen Bonus für Hotels beibehalten. Die FDP sprach sich gegen die steuerlichen Vorteile für Hoteliers aus, doch der Vorschlag wurde abgelehnt. Es bleibt demnach bei einem Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für alle Hotels in Deutschland.
Die konfuse Besteuerungspolitik hat in Deutschland bekanntlich eine lange Tradition. So werden Tomaten in Dosen, als Ketchup oder konzentriertes Tomatenmark mit jeweils einem anderen Steuersatz versehen. Seit Januar gibt es einen neuen Aufreger: Die Bundesregierung führte eine Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent für Hotels in Deutschland ein. Otto Gricke, Haushaltsexperte der FDP, hatte sich gegen die Vergünstigungen ausgesprochen, doch die Bundesregierung liess sich nicht von ihrem Kurs in einen weiteren Paragraphendschungel abbringen.
Steuerbonus für Hotels - Ein kontroverser Aufreger
Von Seiten der FDP kommen deutliche Töne, wenn es um Zweifel an der neu kreierten steuerlichen Sonderregel kommt: “Völlig abwegig sind Vorschläge weiterlesen »
Eine EU-Finanzhilfe für Griechenland ist soeben beschlossen worden. Trotz Unsicherheiten und Kritik wird nun dem Gesuch aus Athen entsprochen - nicht zuletzt, um auch den Fortbestand der gesamten europäischen Wirtschaft zu gewährleisten.
Die EU-Finanzhilfe für Griechenland wurde lange Zeit als letzte Möglichkeit gesehen, um dem vorm Staatsbankrott stehenden Euro-Partner zu retten. Doch was bislang noch als WorstS-Case-Scenario galt, wurde im April zur bitteren Wahrheit: George Papaconstantinou, Finanzminister und Regierungschef, musste per Fernsehansprache die EU-Staaten um Hilfe bitten. Nun wurde dem Antrag entsprochen.
30 Milliarden Euro werden nun den angeschlagenen Griechen zur Verfügung gestellt - ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn die Schulden Griechenlands, sowie ausstehende Verbindlichkeiten, übertreffen die Summe um ein Vielfaches. Es wird damit gerechnet, dass 120 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren benötigt werden, um die Finanzierung des Landes und die Rettung der Wirtschaft des Landes zu gewährleisten.
Hinter der nun beschlosesenen EU-Finanzhilfe für Griechenland steht aber nicht nur Nachbarschaftshilfe, sondern der ganz konkrete Versuch, die Währungsunion und somit auch das Gefüge der EU zu stabilisieren und beizubehalten: Sollte ein großer Mitspieler wie Griechenland Staatsbankrott anmelden, so könnte auch die Wirtschaft der restlichen EU-Mitglieder gefährdet sein. So zumindest sehen es einige Experten.
Auch andere Länder, um die es derzeit nicht gut steht, wie Irland, Spanien oder Portugal, könnten im Zuge eines Bankrotts Griechenlands umkippen - und die europäische Wirtschaft mit sich reißen. Denn viele Banken in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern sind tief mit dem jeweiligen Finanzmarkt verbandelt.
Eine EU-Finanzhilfe für Griechenland ist also nicht nur der Versuch, das Mittelmeerland vor dem Ruin, vor unkontrollierbarer Arbeitslosigkeit und damit verbundenen sozialen Unruhen zu retten, sondern auch die heimische Wirtschaft nicht weiter zu schädigen.
Über die Höchstgrenze der Geldautomatengebühr verhandeln derzeit die Sparkassen und Volksbanken mit den privaten Banken. Die Sparkassen wollen von Fremdkunden bis zu fünf Euro verlangen, private Banken plädieren für eine deutlich niedrigere Gebühr von maximal zwei Euro.
Wie hoch sollte die Geldautomatengebühr maximal sein für Kunden fremder Banken? Über diese Frage verhandeln derzeit Sparkassen und private Banken.
An Geldautomaten zahlen Fremdkunden bei Geldabholungen Gebühren von bis zu zehn Euro. Einer Untersuchung der Frankfurter Finanzberatung FMH zufolge sind es im Schnitt 5,64 Euro. Diese Gebühren sind der Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner eindeutig zu hoch, sie will eine Senkung der Gebühren erreichen. weiterlesen »
Klaus Hubert Görg, Insolvensverwalter der traditionsreichen Warenhauskette Karstadt, hat gestern Nachmittag beim Essener Amtgericht einen Insolvenzplan eingereicht. Er sieht vor, den Konzern mit seinen 120 Häusern sowie rund 25 000 Mitarbeitern komplett zu erhalten.
Klaus Hubert Görg teilte mit, dass der Insolvenzplan ein ausgereiftes Konzept beinhalte, in welches viel Zeit und Mühe investiert wurde. Es sei ihm gelungen, dass Gläubiger - Mitarbeiter/Innen, Vermieter, Lieferanten und weitere Dienstleister - auf einen dreistelligen Millionenbetrag verzichten würden.
Die Billigflieger konnten 2009 ihre Marktanteile in Deutschland steigern. Zwar haben sie 2009 in Deutschland Einbußen hinnehmen müssen. Das Verkehrsaufkommen war aber nur um 1,7 Prozent zurückgegangen. Die klassischen Fluggesellschaften mussten einen Rückgang ihres Flugverkehrs von 8,8 Prozent hinnehmen müssen, so dass die Billigflieger an Boden gutmachen und ihren Marktanteil steigern konnten.
2009 stieg der Marktanteil der Billigflieger in Deutschland auf mehr als ein Viertel. Hatte man 2008 mit 24,1 Prozent noch knapp darunter gelegen, wurde der Marktanteil letztes Jahr auf 25,5 Prozent weiterlesen »
Der Internet-Gigant Google möchte den Foto-Editor Picnik übernehmen, mit dem man größtenteils kostenlos und unkompliziert Bilder online bearbeiten kann. Picnik war erst 2005 gegründet worden und beschäftigt 20 Mitarbeiter. Über die Kaufsumme ist nichts bekannt.
Es gibt Neuigkeiten aus der Internet-Welt: Google möchte Picnik übernehmen und so seine Produktpalette webbasierter Anwendungen um eine Online-Bildbearbeitung erweitern. Picnik ist ein webbasiertes Programm, das es erlaubt, ohne eigenes Bildbearbeitungsprogramm weiterlesen »