Die Grundstückspreise in Deutschland sind günstig im Moment. Das liegt daran, dass der Leitzins einen neuen Tiefstand erreicht hat. Wer also das Vorhaben hat zu bauen sollte dies jetzt tun. Leerstehende Grundstücke gibt es vielerorts. Doch in welchem Bundesland ist das Bauland am günstigsten?
All diejenigen, die Häuslebauer werden wollen sollten ihr Vorhaben jetzt in die Tat umsetzen und sich ein Grundstück, in der Region ihrer Wahl kaufen. Wie man beim Institut für Städtebau und dem Statistischen Bundesamt erfährt ist der Quadratmeter Bauland zuletzt im Jahr 2001 so günstig gewesen. Die Finanzierung spielt immerhin die entscheidende Rolle bei der Kalkulation. Dennoch sind die Grundstückspreise beispielsweise in Sachsen-Anhalt günstiger als als in Hamburg oder Bayern.
In der Regel verlangen alle Bausparkassen bei einem Abschluss eines Bausparvertrages eine Gebühr, die ja nach Bauspartarif zwischen 1 % und 1,6 % der Bausparsumme schwanken kann. In der Regel wird die Abschlussgebühr bei Vertragsabschluss fällig und mit der ersten Sparrate verrechnet. Man hat aber auch die Möglichkeit, die Gebühr in einer Summe zu zahlen. weiterlesen »
Das Investitionszulagengesetz beeinhaltet Regelungen zur Förderung für Unternehmen durch die EU.
Insbesondere geht es um die Förderung von Erstinvestitionen für das verarbeitende Gewerbe sowie produktionsnaher Dienstleistungen. Ab 2007 beeinhaltet das Investitionszulagengesetz zusätzlich dazu die Förderung des Fördersätzen wurden Änderungen vorgenommen; namentlich die Kürzung der sog. Behaltefrist für kleine und mittelständige Unternehmen auf 3 Jahre. Gefördert werden Investitionen, die ab dem 21. Juli 2006 begonnen wurden und nach dem 31.12.2006 jedoch vor dem 1.1. 2010 beendet sein werden.
Als Problematisch könnte sich das Zeitfenster vor allem bei größeren Bauprojekten erweisen. Werden die Projekte nicht termingerecht abgeschlossen, erhält der Betrieb keine Fördermittel, sodass das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten kann. Eine weitere unliebsame Konsequenz des unflexiblen Zeitrahmens ist die Gefahr, dass Gelder in unnütze Bauvorhaben investiert werden statt in Gebäude oder Maschinen, deren Anschaffung zwar sinnvoller wäre, jedoch deren Planung und Umsetzung so viel Zeit in Anspruch nimmt, dass sie nicht mehr von der EU gefördert werden.
Positiv ist, dass kleineren Unternehmen eine Startgrundlage von EU-Ebene zukommt, was die europäische Wirtschaft fördern und stabilisieren soll.
Eigentlich versteht man unter einer “Immobilie” etwas recht schwerfälliges und eben “Unbewegliches”. Ähnlich ihrer Grundsubstanz schienen auch die Zinsen für Immobilien-Baudarlehen wie betoniert und bewegten sich über längere Jahre nur wenig zugunsten der Bauherren.
Seltsamerweise war es die Immobilienkrise in den USA, welche jetzt zur Zinssenkung auf dem deutschen Markt geführt hat. Die Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank und großzügige Finanzspritzen in den Markt haben zu einer zumindest momentanen Entspannung auf dem US-Markt geführt und zu einem Import jener Subprime-Kreditpraktiken nach Deutschland, die hier zwar nicht 1:1 anzuwenden sind. Doch auch wenn die Kreditwürdigkeit der Kunden in Deutschland nach strengen Kriterien untersucht wird, können viele Bauherren nicht einschätzen, dass auch Hypothekenkredite mit momentan und wohl auch langfristig unter 5% nur einen Teil der Problematik aufzeigen.
Sicher ist es zur Zeit günstiger denn je, sich langfristige Darlehensfestschreibungen zu nicht einmal 4,5% zu sichern und nach Ablauf einer zum Beispiel 10jährigen Zinsbindungsfrist auf noch niedrigere Zinsen und bessere Konditionen zu hoffen. Das Sinken der Zinsen kann je nach Summe einige Hundert oder auch Tausend Euro an Ersparnis ausmachen.
Trotzdem sollten alle zukünftigen Bauherren, egal, ob sie nun unter den Schlagworten Wohnungen in Leipzig, Berlin, München, oder Frankfurt ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück suchen, sich nicht nur von den niedrigen Zinsen blenden und locken lassen. Alle anderen Kosten, die rund um das Thema Immobilienerwerb existieren, sollten unbedingt beachtet werden. Schließlich handelt es sich dabei um nicht reduzierbare Kostenfaktoren wie Notare, Grunderwerbssteuer und nicht zuletzt auch die laufenden Kosten bei Fertigstellung beziehungsweise Vermietung, die auch trotz der niedrigen Zinsen anfallen.
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben die deutsche Realwirtschaft erreicht. Geplatzte Spekulationen auf Immobilienkredite sorgten für massiven Abschreibungsbedarf bei fast allen großen Instituten. War es vor der Offenlegung dieser harten Tatsachen noch möglich, für den Erwerb von Immobilien einen entsprechenden Kredit genehmigt zu bekommen, so brechen nun andere Zeiten an.
Der Grund für den fehlenden Erfolg besagter Finanzwetten liegt auf der Hand: Kreditnehmer sind wegen fehlender Bonität nicht in der Lage, die von ihnen geforderten Rückzahlungen zu leisten. Die Banken waren bei der im Vorfeld getätigten Prüfung zu großzügig und haben den finanziellen Spielraum ihrer Gläubiger überschätzt. Da in der Zwischenzeit jedoch Finanzinstrumente für die Kreditpakete geschaffen wurden, in die auch institutionelle Anleger investiert haben, rollte die Lawine der Zahlungsunfähigkeit durch die Bücher selbst namhafter Häuser.
Steigender Unwille zur Kreditvergabe führt dazu, dass weniger Immobilien verkauft werden können, wodurch die Wirtschaft abgeschwächt wird. Die Wertentwicklung der Grundstücke und Häuser wird weniger positiv ausfallen oder sogar rückläufig. Gerade auf Sektoren mit viel Potential, Immobilien in Gelsenkirchen stellen hier ein gutes Beispiel dar, kommt die Aufholjagd zu den sonst üblichen Durchschnittswerten eventuell nicht richtig in Fahrt. Verkäufer sind dann auf ausländische Investoren angewiesen, die wegen der anhaltenden Schwäche des US-Dollars wohl eher aus dem Vereinigten Königreich oder dem Mittleren Osten kommen dürften.
Anleger zeigen sich insgesamt jedoch vorsichtig, da ein Abgleiten in eine Rezession einen Wertverfall auf den Immobilienmärkten zur Folge haben könnte. Zwar befinden sich hochpreisige Luxus-Immobilien noch auf relativ sicherem Eis, gerade für die Mittelklasse erschwingliche Objekte könnten jedoch deutlich billiger werden. Bissige Kritiker werden wohl behaupten, dass dies in einigen Regionen wie München eine überfällige Abkühlung darstellt. Sobald sich die Banken aber wieder in Sicherheit wähnen, heißt es auch dort wieder: Geld kommt immer zu Geld.
Wie im Laufe des gestrigen Tages bekannt wurde, beteiligt sich der chinesische Staatsfond China Investment Corporation (CIC) mit rund fünf Milliarden Dollar an der zweitgrößten US-amerikanischen Investmentbank - und hält damit demnächst 9,9% des Institutes. Eine Rolle in der Führung von Morgan Stanley sei für die Chinesen aber nicht vorgesehen, heißt es. Verschiedene US-Geldinstitute lassen sich derzeit angesichts der Hypothekenkrise von ausländischen Investoren unter die Arme greifen. Erst Ende November verhalf das Emirat Abu Dhabi der schwächelnden Citigroup in einem spektakulären Handel zu einer Finanzspritze von 7,5 Milliarden Dollar. Die Abschreibungen von Investmentbanken aufgrund der Hypothekenkrise haben inzwischen weltweit mehr als 60 Milliarden Dollar erreicht.
Das Ereignis des Jahres 2007, auch wenn es noch nicht ganz beendet ist, war die Immobilien- und Kreditkrise in den USA. Wie konnte es zu einem derartigen Fiasko kommen, das die Finanzmärkte und Geldhäuser weltweit in eine Krise führte, dass sogar einige Landesbanken wie in Sachsen nur durch das Eingreifen der Bundesländer gerettet werden konnten?
Der amerikanische Immobilienmarkt war lange Zeit das Zugpferd der globalen Konjunktur. Nach dem Börsencrash 2001 und der damit verbunden Krise der „Dot-com-Firmen“ investierten zahlreiche Anleger vor allem in Immobilien, deren Wert natürlich erheblich stieg. Um einen totalen Niedergang an den Börsen zu vermeiden, die immer noch an den Nachwirkungen der Terroranschläge und der IT-Krise zu leiden hatten, senkte die US-Zentralbank den Leitzins bis auf einen Prozent. Für die amerikanischen Banken wurde es dadurch wesentlich einfach, sich Kapital zu beschaffen und sie unterboten sich gegenseitig bei Kundenkrediten und Darlehensofferten. Die Summe aus Wertsteigerung der Immobilien und den niedrigen Zinsen war ein Hypothekenboom in den USA. Zählt man die Jahre 2004 und 2005 zusammen, nahmen die Amerikaner Hypotheken im Wert des Bruttosozialproduktes von Deutschland und Großbritannien zusammen auf, um die 5.000 Milliarden Dollar. Die eigentliche Wertsteigerung existierte aber nur auf dem Papier und war nicht greifbar. Während deutsche „Häuslbauer“ versuchen, ihre Schulden recht schnell abzubauen, greifen Amerikaner zur Finanzierung von Flachbildfernseher, Autos oder neuen Häusern gern auf den
Hypothekenwert ihres Hauses zurück und reizen dabei die finanziellen Möglichkeiten voll aus. Nun aber, nach dem Platzen der Immobilienblase sind die Häuserwerte natürlich erheblich gesunken und die nicht realen Werte der Häuser ins Bodenlose gestürzt, womit viele Amerikaner jetzt hoffnungslos verschuldet sind. Die leichtfertige Kreditvergabe, ohne Prüfungen der realen Werte, bringen selbst große Finanzhäuser in arge Bedrängnis, so musste selbst die Citygroup dieses Jahr Milliarden schwere Abschreibungen vornehmen.
Noch ist die Krise nicht vollständig überwunden und erst die Jahreszahlen einiger Unternehmen werden zeigen, welche verheerenden Auswirkungen die Krise nun wirklich hatte.