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Archiv: Finanzmarkt

Gestern endlich wurde es bestätigt. Die Allianz SA veräußert ihre Tochter Dresdner Bank für 9,8 Milliarden Euro an die Commerzbank AG. Der Verkauf wurde am Sonntag Abend von beiden Unternehmen beschlossen.

Dabei überschlagen sich die Meldungen: Analysen, Meinungen, Kommentare, Mitteilungen, etc. Es scheint ein wahrer Hype zu sein. weiterlesen »


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Die Firma BBDO Consulting arbeitet mit vielen Bluechip-Unternehmen und Marktführern aus ihrem Bereich zusammen. Ihre Partner kommen aus der ganzen Welt.

Der Consulting-Bereich gehört zu BBDO Worldwide, einem der führenden internationalen Agenturnetzwerke. Lokale Kenntnisse der Märkte und globale Perspektiven werden somit perfekt miteinander verbunden.

Teil ihres Jobs ist es, Strategien zur Marktbearbeitung zu entwickeln und in konkrete, handlungsleitende Grundsätze und Systeme umzusetzen, die der Ausrichtung und Steuerung von marktrelevanten Aktivitäten dienen sollen.
Zielgruppenbedürfnisse werden konsequent in den Mittelpunkt des Unternehmens und des täglichen Handelns gestellt.

Nur eine nachhaltige Verankerung von Markt-und Kundenperspektive entscheidet, ob ein Unternehmen Erfolg in seinem Job hat oder nicht.
Alles in allem also eine super Beratung für marktorientierte Unternehmenführung.


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Der Bundestag hat am Freitag das „Gesetz zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken“ verabschiedet.

Das Gesetz beinhaltet unter anderem den besseren Schutz von Hausbesitzern, die durch den gebündelten Verkauf von Hypotheken ihrer Hausbanken an andere Investment-Gesellschaften gezwungen werden konnten, Ihre Hypotheken und Kredite mit sofortiger Wirkung an den neuen Gläubiger zu tilgen. Das Finanzinstrument, sogenannte Asset-Backed Securities (ABS) und Collateralized Debt Obligations (CDO`s) das in den Vereinigten Staaten zur Hypotheken- und dann zur Finanzkrise führte, sollte unter anderen Vorzeichen auch in Deutschland angewandt werden.

Die Hausbanken versuchten durch die Kredit-Bündelung und den freien Handel auf den Derivate-Märkten an Kapital zu kommen, das sie vorher im Poker mit Forderungsbesicherten Wertpapieren verspielt hatten.

Durch die praktische Entmündigung des Hausbesitzers durch den neuen Gläubiger wurde er vielfach in eine bedrohliche Zwangslage gesetzt, die den Verlust des Hauses und oftmals auch des Vermögens des Betroffenen zur Folge hatte.

Dem schob nun der Gesetzgeber einen Riegel vor. Die Hypothekenbanken können zwar immer noch mit solchen gebündelten Krediten handeln, jedoch können Hausbesitzer nicht mehr gezwungen werden, ihre Kredite komplett zu tilgen. Erst, wenn ein Säumniss des Schuldners eintritt, kann der neue Gläubiger die komplette Tilgung verlangen.

Im neuen Risikobegrenzungsgesetz werden zudem Investoren und Kapitalgesellschaften verpflichtet, ihre Ziele beim Erwerb von Anteilen an Unternehmen bekannt zu geben. Es soll eine erhöhte Transparenz und Sicherheit erreicht werden, da alle Unternehmen, die mehr als 10 % der Stimmanteile eines Unternehmens erwerben, offen legen müssen, welche Strategie sie verfolgen und wer ihre Kapitalgeber sind.

Die Bundesregierung hofft, damit zumindest Klarheit in der Wirtschaft über die Ziele bei Firmenübernahmen durch Hedge-Fonds, Private-Equity-Gesellschaften und anderen Investoren zu schaffen.

Zum Dritten soll der rechtliche Rahmen des Abstimmungsverhaltens von Anteilseignern („acting in concert“) bei Beteiligungsgesellschaften neu geregelt werden.

Was das Gesetz bringen wird, bleibt abzuwarten.


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Da ich mich doch mehr und mehr mit dem Thema beschäftige, kommen mir immer wieder Kuriositäten unter, von denen ich dachte, das könne gar nicht sein.

Wer hätte vor gut einem Jahr gedacht, das ein paar Häuslebauer in den USA die größte Krise der Finanzwirtschaft seit dem schwarzen Freitag in den 1930er Jahren verursachen könnten.

Die Hochspekulative Blase mit forderungsbesicherten Wertpapieren (CDOs) ging nicht auf und führte zu einer der größten Wertvernichtungen der neueren Finanzgeschichte.

Jetzt zeichnet sich die nächste Baisse auf den Rohstoffmärkten ab, insbesondere der Ölmarkt ist in das Visier der Öffentlichkeit gerückt. Einige Analysten gehen derzeit davon aus, das die Rallye langsam zum Erliegen kommt und in der nächsten Zeit die Werte korrigiert werden.

Da die großen Indizes (blue Chips) derzeit im tiefen Fall sind und es nicht abzusehen ist, wann die Wertkorrekturen abgeschlossen sein werden laden auch Aktien nicht wirklich zum Verzehr.

Was bleibt da noch übrig? Der Handel mit Rohstoffen explodiert derzeit und könnte beim Einstieg nicht mehr die beste Rendite bringen. Fonds sind oft breiter gestreut und wären einen Blick wert.

Im Agrarmarkt steht man dem Hunger gegenüber, da die Verteuerung im Agrarsektor viele Menschen in den Entwicklungsländern nicht bezahlen können. Man hat ein moralisches, ethisches Problem.

Eine Möglichkeit der Geldanlage wären zum Beispiel Tagesgeldkonten, Festgelder, Sparbriefe, Sparpläne und Staatsanleihen. Staatsanleihen haben den Vorteil, dass sie so gut wie ausfallsicher sind, einen guten Zinssatz haben (Frankreich zum Beispiel) und jederzeit gut gehandelt werden können, Zinssätze liegen im Euro-Raum bei bis zu 8,50 % p.a. (Frankreich).

Man sollte sich aber unbedingt über die Konditionen beim Erwerb der Anleihe informieren.

Kein schlechtes Geschäft, ist der Staat doch die sicherste Bank in Zeiten der Bankenkrise.


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Das lässt sich so leicht gar nicht beantworten, denn beide Anlage-Formen haben ihre Vor- und Nachteile. In der Regel sind Festgelder höher verzinst und sehr ausfallsicher, bei Tagesgeld spricht natürlich die tägliche Verfügbarkeit für sich. Zudem gehen die Banken mehr und mehr dazu über Tagesgeldkonten mit dem Girokonto zu koppeln und teilweise dabei recht interessante Angebote zu machen.

Gerade als Neukunde findet man hier und dort gute Konditionen.

Der Nachteil beim Tagesgeld ist die Variabilität der Zinssätze. Die sind oft an den Leitzins angelehnt, mit dem Banken ihre Kreditgeschäfte untereinander regeln und von der Europäischen Zentralbank festgelegt werden.

Dazu kommt, dass viele Banken über Neukunden versuchen ihre Liquidität zu steigern, da die internationale Finanzkrise vielerorts zu realen Wertverlusten führten. Es wird und wurde viel Geld verbrannt durch die hochspekulativen Geschäfte an den Finanzmärkten. Die Banken sind also knapp bei Kasse.

Das kann den Kunden nur freuen, denn dadurch haben wir einige verbesserte Konditionen, die man ausnützen kann. weiterlesen »


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Zinsen im Plus

Autor: Marco
abgelegt in: Finanzmarkt

Euro © =)

Die Finanzkrise macht es möglich: Die heutigen Angebote locken mit Attraktiven Zinsen und einer vermeintlich problemlosen Kontoführung. Und es sind viele Neukunden-Angebote dabei.

Das heißt, wer bis jetzt noch keine Anlage hat, oder ein weiteres Konto/Depot eröffnen möchte, wer also ein paar Tausender auf der Kante hat, und sie rentabel anlegen will, der sollte schon einen sehr kritischen Blick auf die derzeitigen Angebote der Banken riskieren.

Das Klein-gedruckte sollte sehr genau gelesen werden. Denn so manches Angebot hat seine Tücken. Hat man die umschifft, stehen hohe Zinsen an.

Bei der Postbank zum Beispiel wird für ein neues Quartalssparkonto bis zu 5,25 % Zinsen ( ab 50.000 € Einlage) für den Zeitraum vom 1.7.08.- 31.12.08 garantiert. Allerdings gibt es hier einige Fallstricke, eine gute Bewertung findet man bei Finanztest.de. Nimmt man eine Einlage unter 10.000 Euro vor, sieht es gleich ganz anders aus. Denn der Qurtalszinssatz liegt 1 % niedriger als die beworbenen 5,25 %. Einige wertvolle Tipps gibt es ebenfalls auf Test.de.

Bei den Tagesgeldkonten sieht es ähnlich aus, obwohl hier die Angebote insgesamt etwas transparenter gestaltet sind.

Derzeitiger Spitzenreiter ist das Angebot „Tagesgeld PLUS“ der Comdirect-Bank, das ein spezielles Angebot für Neukunden ist. Es bietet satte 4,75 % Zinsen (bis zu 30.000 €) auf Neueröffnung eines Tagesgeldkontos im ersten Halbjahr. Hiernach fallen die Zinsen dann auf das normale variable Niveau, das derzeit bei 3.80 % liegt.

Eine weitere Möglichkeit sind Festgeldkonten, wie sie zum Beispiel der Tchibo-Konzern für seine Kunden vorhält. Hier kann man bis zu 6000 € ein halbes Jahr parken, und wird mit 6 % Zinsen belohnt. Man muss jedoch Tchibo-Kunde oder Neukunde bei der Comdirect-Bank sein, um in den Genuss des Angebots zu kommen. Die Zeichnungsfrist endet am 23.06.2008.


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Es könnte so schön sein: Nach heftigen Kurseinbrüchen zu Beginn des Jahres um bis zu 20 Prozent Wertverlust erholt sich der DAX langsam, aber stetig. Heute könnte er zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen die 7.000er Indexmarke halten. So weit so gut. Doch woher kommt das Geld für die im Vergleich stetigen Kursgewinne?

Zum einen sind da natürlich die Unternehmen, die derzeit lieber Rücklagen schaffen, also in Aktien und Rücklagen des eigenen Unternehmens anlegen, als zu investieren. Das steigert natürlich den Wert des eigenen Unternehmens.

Die Marktentwicklung hängt auch mit den massiven Finanzspritzen der EZB, der Fed und anderer Notenbanken zusammen, die zusammen weit über eine halbe Billion US-Dollar in angeschlagene Unternehmen steckten, um sie vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Die Notenbanken haben ein weiteres dazu gegeben, Banken und Investoren liquide zu halten, die wiederum die Finanzlinien zur Spekulation nutzen.

Hinzu kommen Spekulationen an den Rohstoff- und Agrar-Märkten, deren Gewinnmitnahmen in die Börse Eingang finden. Sehr schön zu beobachten ist dieses Auf und Ab an den einzelnen Indizes der jeweiligen Märkte. Derzeit sinkt zum Beispiel der Ölpreis auf 127 Dollar für Brent Oil nach seinem Peak von 135 Dollar pro Barrel vergangener Woche.

Interessanterweise steigen die wichtigsten Indizes börsennotierter Unternehmen. Es zählt natürlich das gute Gespür der Broker, wer wann wie ein- oder aussteigt bei den einzelnen Titeln. Allerdings sind es weniger private Investoren, die die Märkte treiben, sondern große Fonds und institutionelle Anleger.

Bei den derzeitigen Nachrichten ist es allerdings schwierig, korrekte Schlüsse zu ziehen. Niemand kann absehen, ob die Märkte mit der jetzigen Taktik des Kleinen-Brötchen-Backens in der Lage sein werden, die noch vor ihnen liegenden Herausforderungen zu bewältigen.

In dieser Hinsicht bleiben die Märkte weiterhin spannend.


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Geldverdienen mit Dachfonds

Autor: Rainer
abgelegt in: Finanzmarkt

Wer sich die Börsenentwicklung der letzten Monate anschaut, dem fällt ins Auge, dass die Schwankungen in den letzten Monaten ganz extrem waren und zu vielen Kursverlusten geführt haben.

Aktienbesitzer hatten daher mit großen Kursverlusten zu rechnen und mit zum Teil schweren finanziellen Verlusten. Besitzer von Dachfonds hatten es in dem Sektor wesentlich einfacher, sind die Dachfonds doch breiter gestreut und ihre Entwicklung ganz anders geartet. Dachfonds investieren in verschiedene Bereiche und zielgerichteter als Aktien.

Im Gegensatz zu den Aktien ist der Bereich der Dachfonds oftmals ein lukrativer, zumal hier auf lange Sicht große Gewinne erzielt werden können. Dachfonds sind strategisch so geplant, dass sie in Kursgewinne investieren und dort versuchen, die Gewinne für den Kunden zu steigern. Dachfonds sind strategische Fonds, die zu einer Gewinnoptimierung führen sollen. Sie versprechen dem Kunden eine dynamische Wertentwicklung sofern gewollt und bieten daher die Möglichkeit, Gewinne zu maximieren.

Doch wer einen Dachfond auswählt, sollte sich nicht so sehr auf das Rating konzentrieren, sondern sich die Wertentwicklung der letzten fünf Jahre anschauen. Anhand dieser Kurve sowie der prozentualen Gewinnaufteilung sieht der Kunde genau, in welches Produkt er investiert.

So kann mit einem gut gewählten Dachfonds eine Bereicherung der finanziellen Situation erzielt werden.


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Ein Unternehmen, das - aufgrund steigender Umsätze und sehr guter Auftragslage - seine Marktstellung behaupten und ausbauen möchte, muss expandieren. Um das benötigte Kapital zu beschaffen, ohne die wichtigen privaten Rücklagen anzutasten, bietet eine so genannte Wachstumsfinanzierung viele verschiedene Möglichkeiten.
Diese Finanzierung kann durch Bankdarlehen, staatliche Förderungen oder externe Kapitalgeber erfolgen.
Um eine Übersicht über die Arten und Kosten der Wachstumsfinanzierung zu erhalten, sollte immer professioneller Rat eingeholt werden. Dazu können auch die unabhängigen „Business Angels“ befragt werden. Diese erfahrenen Unternehmer begleiten Firmengründer in den ersten Jahren und stehen teilweise auch als Investoren zur Verfügung.
Die effektivste Form der Wachstumsfinanzierung kann ein langfristiger, gesunder Mix aus verschiedenen Darlehensformen - u.a. staatliche Förderung und Bankdarlehen - und von Fremdkapital sein. Dieses kann u.a. durch Beteiligungen (Gesellschafter, stiller Teilhaber), Geschäfts- und Firmenpartnerschaften oder auch die Beschaffung privater Gelder (Familie, Freunde) erfolgen.
Die stattliche Förderung ist eine gute Möglichkeit, freie Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen mit langen Laufzeiten und Schonfristen zu erhalten. Im Gegensatz zu vielen Bankdarlehen, müssen nicht die privaten Rücklagen als Sicherheit angegeben werden.


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Umweltfonds und Energiefonds gibt es viele. Doch wer sein Geld wirklich ökologisch und nachhaltig investieren möchte, der muss schon etwas genauer hinsehen. Denn nicht überall wo “Öko” draufsteht ist auch Ökologie drin.

Sehr interessante Produkte bietet hier beispielsweise die Fondsgesellschaft Ökoworld LUX S.A.. Sie bietet ein breites Portfolio an professionell gemanagten Umweltfonds, deren Investment nach sehr strengen positiv und negativ Kriterien kontrolliert wird. Wer sein Geld also mit Sinn für Umwelt und Klimaschutz investieren möchte, wird hier sehr schnell fündig. Auch andere Gesellschaften wie Julius Baer, Swisscanto, DWS Invest und Fortis Investment bieten ähnliche Produkte an. Insgesamt muss man allerdings die sehr hohen Nebenkosten in Kauf nehmen. In den meisten Fällen wird ein Ausgabeaufschlag von 5% erhoben. Die Verwaltungs- und Managementgebühren liegen zwischen 1,76% und 2%.

Energiefonds versprechen gute Renditen mit Nachhaltigkeit © flickr / Nicholas_T

Da lohnt sich im Zweifel der Blick ins Internet, denn zahllose Anbieter offerieren diese Fonds auch ohne Ausgabeaufschlag. Allerdings sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass man über diese Aufschläge die Auflegung solcher Fonds fördert und gerade in der heutigen Zeit sollte das Investment in nachhaltige Industrien und erneuerbare Energien ein stärkeres Gewicht erhalten als es dies bisher genossen hat, denn schließlich lassen sich auch mit Ökologie und Nachhaltigkeit gute Renditen erwirtschaften.

Die Vorzeigefonds erreichen im Durchschnitt Werte von 8-10% Rendite p.a. Damit ist ein umweltorientiertes Investment also durchaus keine langweilige Geldanlage, sondern ebenso lukrativ wie eine herkömmliche Anlage. Zudem fördert man Forschung und Entwicklung im Umweltbereich.


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