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Die Welt der Finanzen
 


Archiv: Finanzmarkt

Nach dem bereits erfolgreichen ersten Quartal 2009 verkündetet die Deutsche Bank einen erneuten Milliardengewinn auch für das zweite Quartal, April bis Juni. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann rät dennoch zu Vorsicht, und zwar aus gutem Grund.

Deutsche Bank, Milliardengewinn, Josef Ackermann, Investmentbanking, Finanzkrise, Privatkunden, zweites Quartal

Denn auch Milliardengewinne wie jetzt bei der größten Privatbank in Deutschland sind immer im wirtschaftlichen Kontext zu sehen, das heißt im Vergleich zu den Zahlen der vorherigen Quartale, aber auch in Hinblick auf die kommenden.

Gerade bei einem Geldinstitut wie der Deutschen Bank, die als Universalbank auf sehr vielfältige Weise mit Geld in Kontakt ist, müssen ausserdem die verschiedenen Sparten auch getrennt voneinander analysiert werden, bevor von einem generellen wirtschaftlichen Erfolg gesprochen werden kann.

Während die Deutsche Bank auf dem Gebiet des Investmentbankings im zweiten Quartal besonders erfolgreich war, also beim Handel mit Währungen und Anleihen oder auch Optionsscheinen, liefen andere Gebiete alles andere als gut.

Vor allem das Geschäft mit weiterlesen »


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Die Suche nach einem Schuldigen

Autor: Nancy
abgelegt in: Finanzmarkt

 © RainerSturm / PixelioSicherlich ist diese Reaktion menschlich, doch eines sollte nicht vergessen werden, ganz gleich in welchem Land - es sind die Steuerzahler, die kleinen Bürger, die die riesigen Summen zurückzahlen müssen. Die Banken, ganz gleich ob Hypo Real Estate oder andere Banken, sind durch spekulative und vor allem undurchsichtige Geschäfte in die Schuldenfalle geraten. Die Verluste kamen für die breite Masse sicherlich überraschend, für die Banken hingegen kaum.

So lagen ihnen die derben Zahlen der dubiosen Geschäfte bereits im Jahr 2007 vor. Die Reaktion? weiterlesen »


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Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt die erste Hälfte des Geschäftsjahres mit einem Fehlbetrag ab. Ein Rückgang von 0,91 Euro steht dem Plus von 0,21 Euro des letzten Halbjahres gegenüber.

Das Frankfurter Unternehmen beteiligt sich an nationalen und internationalen Firmen. Nach eigener Aussage investierte es 500 Millionen Euro seit 1996. Der Kauf und Verkauf von mittelständischen Unternehmen war 40 Jahre lang ein lukratives Geschäft.

DBAG Rezession © Flickr/artemuestra

Deutsche Beteiligungs AG schreibt rote Zahlen

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Opel AG- Einsamkeit tut weh!

… ,, das Gefühl wieder zu jemandem zu gehören, sich geliebt und geborgen zu fühlen, wieder Schmetterlinge im Bauch haben und sich auf ein glückliches, vertrauensvolles morgen freuen- wie sehr ich das vermisse! ‘‘

So - oder so ähnlich, könnte derzeit eine Singleanzeige der Adam Opel AG heißen.

Opel©flickr/FaceMePLS

Eine Trennung vom noch Partner General Motors will Opel lieber heute als morgen, so dass die Suche nach einer neuen aussichtsreichen Beziehung schon voll im Gange ist.

Interessenten haben sich auch schon gemeldet!

So etwa der italienische Automobil-Konzern Fiat, oder der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna.

Des weiteren gibt es mehrere Finanzinvestoren mit großem Interesse; die haben jedoch seit Beginn der Krise keine ernsthaften Investitionen mehr durchgeführt.

Der Opel-Gesamtbetriebsratschef, Klaus Franz, hat das Interesse von Fiat bereits bestätigt.

Dabei haben Fiat und Opel schon miteinander Bekanntschaft machen dürfen!

Denn Fiat war seit 2002 Teil des Opel Mutterkonzerns GM- allerdings hielt diese Liaison nur bis 2005. GMs Kooperation mit Fiat war dabei alles andere als fruchtbar, so dass Fiat wieder in die Selbstständigkeit entlassen wurde.

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Milliarden-Dividenden versus Arbeitsplätze

Die deutsche Wirtschaft wird tiefer und tiefer in den Strudel der Finanzkrise gerissen. Wie ernst die wirtschaftliche Situation ist, bestätigt vor allem die aktuell schlechte Auftragslage im Maschinenbau - Deutschlands Vorzeigebranche.

Doch trotz aller täglich auf uns einströmenden Krisenmeldungen, scheint es vor allem einigen DAX- Unternehmen noch nicht schlecht genug zu gehen- warum sonst gibt es gerade jetzt Milliarden-Dividenden für deutsche Anteilsbesitzer?

Die Antwort dazu ist einfach: Vor der Finanzkrise haben die Unternehmen hervorragend Gewinne einfahren können. Der Shareholder Value wurde also brav maximiert, so dass sich nun die Anteilseigner an diesem erfreuen dürfen.

Arbeitslosigkeit©flickr/DIE LINKE.Klingentha/Zwota

Dabei kümmert es anscheinend wenig, dass gleichzeitig Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Dabei sollten doch Maßnahmen wie Kurzarbeit, Lohnkürzungen etc. die Arbeitsplätze sichern, oder? Und warum wollte eigentlich der Staat die Wirtschaft mit  100 € Kindergeldbonus und diversen Konjunkturpaketen ankurbeln?

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Zukunftsinvestition Wasser

Die Ressourcen unseres blauen Planeten Erde werden zunehmend knapper.

In den Wirtschaftssendungen wird immer häufiger, neben dem Öl, das Gut Wasser thematisiert. Der Blick richtet sich auf neue renditestarke Zukunftsinvestitionen.

Die Weltbevölkerung wächst dramatisch, wie die ‚, Uno-Prognose für 2050 ‘‘ zeigt. Im Jahr 2050 werden 2,5 Milliarden mehr Menschen auf der Welt leben als heute.

Renditejäger in Aufruhr©flickr/artemuestra

Das bedeutet für jeden Rohstoff ganz einfach: die Nachfrage wird steigen, das Angebot sinken, und der Preis steigen. Dies sind scheinbar traumhafte Aussichten für einen Markt mit exzellenten Renditechancen.

Während die Forschungslabore angestrengt an innovativen Alternativen zum Öl basteln, um die für unsere moderne Gesellschaft existentiell notwendige Energieversorgung zu sichern, scheint es diese ,für das lebensnotwendigste Gut des Menschen, nicht zu geben. Daher stufen Rohstoff -Analysten langfristig das Investitionsobjekt Wasser lukrativer als den innovativen Energiemarkt ein.
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Kaufempfehlung Finanzkrise

Autor: Thorsten
abgelegt in: Aktienmarkt, Finanzmarkt

Kaufempfehlung Finanzkrise

Die richtige Zeit, um sich mit Aktien einzudecken, scheint es bei der aktuellen Lage auf den ersten Blick nicht gerade zu sein.

Denn omnipräsente Schlagwörter mit der Endung ,,-krise‘‘, und die darauf folgenden, möglichen‘ zukünftigen negativen Konsequenzen sind alles andere als überzeugend, um sein angespartes Kapital in Aktien zu investieren.

Finanzkrise©flicks/artemuestra

Doch wen hilft es schon negative Aussichten für die Zukunft zu hegen- Kopf und Magen bestimmt nicht!?

Ein Engagement in Aktien, gerade zu dieser Zeit, sollten triftige, vernünftige Gründe zugrunde legen. Dabei  nützt ein Blick auf vergangene ,,Finanzkrisen‘‘ und ein Vergleich von aktuellen und historischen Unternehmenswerten z.B. mittels dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).
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DAX in Frühlingslaune

Autor: Marco
abgelegt in: Aktienmarkt, Finanzmarkt

Wer hätte gedacht, dass die Börse noch die Kurve kriegt, nach all den Horrormeldungen in den letzten Wochen und Monaten. Aber seit Anfang April scheint ein leichter Optimismus aufzukommen.

Es gibt wieder Bewegung in den Märkten und das sei den Konjunkturprogrammen, der „Abwrackprämie“ und anderen kleinen „Hilfen“ der Steuerzahler und der Regierungen gedankt. Als eine der größten Stützen der angeschlagenen Branchen kann eindeutig die US-Administration gelten, die ein Billionen Dollar schweres Programm auflegte um den einzigen Branchen, die den Amerikanern neben dem extrem erfolgreichen Militärisch-Industriellen-Komplex und der Energie- sowie dem IT-Sektor, noch bleibt, der Finanzwirtschaft und der Automobil-Industrie, auf die Sprünge zu helfen. Ebenso China, das mit fast 1,2 Billionen Euro einen „New.Deal“ auflegt.

Dagegen sehen die Bemühungen der Europäischen Union eher wie Peanuts aus. Sicher, der „Bankenrettungsschirm“, wie das Gesetz zur Stabilisierung der Finanzmärkte in Deutschland genannt wird, ist mit 480 Milliarden Euro sicherlich nicht ohne, man sollte aber nicht vergessen, dass von dieser Summe 400 Milliarden lediglich als Bürgschaften vergeben werden. 80 Milliarden können direkt in die Finanzkreisläufe eingebracht werden.

Was unbestritten als „Erfolg“ der Regierung gesehen wird, ist die „Abwrackprämie“. Die hat tatsächlich geholfen, einem wichtigen Standbein der Deutschen Wirtschaft, der Automobilindustrie über die Runden zu helfen. Immerhin 5 Milliarden Euro sollen so den Konzernen zugute kommen, die sich nun ihre eigenen Prämiensysteme sparen können, die sie vor der Krise im laufenden Wettbewerb selbst aufgelegt hatten. Das hat nun der Staat übernommen und der kleine Angestellte, Arbeiter, Beschäftigte profitiert zumindest von der Wahlfreiheit des Produktes, das er sich ohne Einschränkung kaufen kann.

Und die Global Player freut es auch, dass der Staat, respektive Bürger und seine Volksvertretung einspringt, wenn ein Zocker mal in Not geraten ist. Denn all den Schrott, den die Finanzbranche mit ihren „Innovativen Produkten“ auf ein vielfaches der Wirtschaftsleistung anschwellen ließ, wird nun in die negative Bilanz der Volkswirtschaften eingebettet. Das abzubauen, wird noch einige Zeit kosten.

Das Motto bleibt: Weiter so, wie bisher.


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Managervergütung

Autor: Thorsten
abgelegt in: Aktienmarkt, Arbeitsmarkt, Finanzmarkt

Managervergütung

Das alles und jeden erregende Thema ,,Managervergütung‘‘, scheint nun mehr und mehr die deutschen Gemüter einzunehmen.

Bisher fand die Diskussion um die gerechte Vergütung von Managern über Jahrzehnte unbemerkt in den USA statt.

Es ist wohl zutreffend zu sagen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis auch dieses amerikanische Phänomen zu uns rüber schwappen würde- Stichwort ,,Finanzkrise‘‘. Die ungewöhnlich lange Verzögerung bis dieses Thema Deutschland erreicht hat, ist wohl darin begründet, dass hierzulande über das Thema Gehalt eine innergesellschaftliche Verschwiegenheit herrscht, während in den USA eine Gehaltserhöhung mit den Kollegen im Pub gefeiert wird.

Manager Salary©flickr/artemuestra

Die Diskussion um die adäquate Managervergütung ist ein besonders beliebtes Stammtischthema; anders als beispielsweise Bilanzierungsdivergenzen zwischen den USA und Europa, oder die Regulierung der Finanzmarktakteure durch Corporate Governance Regeln; führte doch deren nachhaltiges Versagen unmittelbar zur Finanzkrise. Die bunte Lohntüte der Manager bietet eben genug Zündstoff für die eine oder andere konventionelle Meinung- jeder kann hierzu etwas sagen!

Und wie ich finde zurecht!

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Ökobanken - Geld oder Leben

Autor: Rainer
abgelegt in: Finanzmarkt, Schulden

Vor gut 15 Jahren wurde sie gegründet, die Ökobank und war mit dem Slogan “Geld und Leben ” statt “Geld oder Leben”, welches die Geschäftspolitik bestimme.

Die ersten Schritte machte die Ökobank  in Frankfurt am  2. Mai 1988 und nahm ihre Geschäfte auf.

Die Alternativstruktur der späten 70′ Jahre und der frühen 80′ Jahre passte gut in die damalige Welle der Friedens, - Frauen und Umweltbewegung. Die Menschen sollten selbst entscheiden können, was mit ihrem Geld passiere und die Idee fand viel Anklang. weiterlesen »


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