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Die Welt der Finanzen
 


Archiv: Finanzmarkt

Die Schweiz ist oftmals ein Synonym für Banken und auch Nummernkontos. Aber auch hier sind die Banken nicht von der Finanzkrise verschont geblieben.

Die Schweizer Banken haben ihre Hände immer im Spiel, sagen manche Wirtschaftsexperten und spielen auf die ungeheure finanzielle Macht des Alpenstaates an.

Schweizer Franken © Flickr/schoschie
Die Macht der Schweiz liegt in ihrem enormen Finanzkapital

Die bekanntesten und größten Geldinstitute der Schweiz sind die UBS und die Credit Suisse. Sie gehören zu den  führenden Banken weltweit. Eine Liste aller schweizer Banken findet man hier.

Das meiste Geschäft machen diese zwei Banken im Privatsektor, also mit Privatkonten. Sie erwirtschaften damit ein gutes Drittel ihrer gesamten Einkünfte. Das macht sie sicher unabhängiger vom weltweiten Markt.  Aber auch hier blieb die Finanzkrise nicht aus. Während sich manche dieser Bänker von keinem Headhunter Anfragen gefallen lassen müssen, sind andere stark auf Jobsuche.

Insgesamt arbeiten 128.000 Menschen auf dem schweizer Finanzmarkt. Wer hier einen Job sucht, könnte sich ja beispielsweise mal die Stellenangebote in Sankt Gallen anschauen. Arbeiten in der Schweiz lohnt sich auch, denn hier gibt es jede Menge Jobs und auch einen angenehmeren Steuersatz.

Aber viele arbeiten auch im Ausland für schweizer Banken. Vor allem in islamischen Ländern bauen die Schweizer ihre Lieblingsbranche aus. Diese Verbindung ist inzwischen zu einer Tradition geronnen und so gibt es in der Schweiz auch islamische Banken.


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Die Regierungschefs der G-20 genannten Staatenrunde trafen sich in Washington D.C., um über Möglichkeiten der Überwindung der Finanzkrise zu beraten.

White House © DC John Klein

Es gab dabei mehrere Vorbereitungen der Europäischen Union (EU) mit Treffen der Regierungschefs am 7. und der Konferenz der Finanzminister der G20 Staaten, die sich am 8. und 9. November in Sao Paolo trafen, und über die Situation der Märkte berieten. An der Konferenz nahmen auch Vertreter der Nationalbanken, der Weltbank, IWF und WTO teil. Unter anderem mahnten die Teilnehmer eine stärkere Beteiligung der Institutionen der Weltbank, der Welthandelsorganisation (WTO) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) an. weiterlesen »


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Egal, wie man es macht, man macht es falsch. Das wäre der Eindruck, den man gewinnen möchte, schaut man sich an, was derzeit an den Finanzplätzen passiert.

Obwohl die Staatengemeinschaft mit bis zu 2 Billionen Euro den Unternehmen der Finanzbranche Stützung anbietet, werden diese von den Unternehmen je nach Land doch sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die Französische Finanzbranche scheint keine Scheu zu haben, das Rettungspaket der Regierung Sarkozy anzunehmen, während hier in Deutschland die Banken sehr zurückhaltend zu sein scheinen.

Allerdings könnte ein guter Grund sein, dass die Unternehmen sich scheuen, Bürgschaften und Kredite vom Staat anzunehmen und dafür einen Obulus zu entrichten, der marktüblich sein soll. So steht es jedenfalls in der Verordnung zum Finanzmarktstabilisierungsgesetz (FMStG). weiterlesen »


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Nachdem der französische Präsident Nikolas Sarkozy sich so sehr darum bemühte, sich mit den großen europäischen Wirtschaftsnationen zu treffen, um eine gemeinsame Linie im Bezug zur derzeit herrschenden Strukturkrise im Finanzsektor zu finden, haben sich die Schlagzeilen auf ein anderes großes Thema eingeschossen:

Das Debakel um die Staatsgarantien Deutschlands für die angeschlagene Hypo Real Estate-Versicherung, weiterlesen »


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Am Freitag billigte das Abgeordnetenhaus der Vereinigten Staaten das Sicherheitsleistungsgesetz („Bailout Bill“) des Finanzministers Henry M. Paulsons, mit dem Zweck des Aufkaufs von Asset backed (ABS) und Mortgage backed (MBS) Securities und Einlage in eine Auffanggesellschaft.

Zudem sollen die Einlagensicherungen der Banken von privaten Vermögenshaltern auf 250.000 Dollar erhöht werden, Hausbesitzer, kleine Unternehmen und Bezieher mittlerer Einkommen sollen gestützt werden. Ebenso Investmentbanken, Fonds und Versicherer, die ABS, MBS, und Collateral Debt Obligations (CDO`s) handelten und jetzt auf den wertlosen Papieren sitzen blieben. Um die Wirtschaft weiter mit Krediten versorgen zu können, sollen diese Derivate vom Staat aufgekauft und die Banken so in die Lage versetzt werden, wieder zu Investieren und Kapital zur Verfügung zu stellen.

Einige Kenner der Szene gehen davon aus, dass die genannten verbrieften Kreditderivate das derzeit größte Problem in den Bilanzen vieler Banken seien, und sie keine Finanzierung mehr bekommen, weil sie als nicht Liquide gelten. Um das zu ändern, hat die US-Regierung beschlossen, diese Wertlosen Papiere aus den Büchern der Banker zu Kaufen, damit die ihrem vitalen Geschäft nachgehen zu können.

Laut New York Times werden führende Mitarbeiter der Investment-Bank Goldmann Sachs an der Umsetzung des Planes beteiligt sein.

Die geplanten Kosten werden auf 700 Millarden Dollar geschätzt.


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Die Deutsche Bahn will in schweren Zeiten an die Börse. Aus den USA hagelt es Horrormeldungen und auch die deutsche Börse ist längst nicht so stabil, wie sich das ein Unternehmen für sein Debüt in der Aktienwelt wünschen würde.

Vor allem aber sind die zu erwartenden Einnahmen der Aktion höchstens halb so hoch wie bei einem Börsengang der deutschen Bahn in “ruhigen” Zeiten.

Hartmut Mehdorn ist die treibende Kraft hinter dem Börsengang der DB © flickr / BigBug21Warum will Mehdorn also unbedingt jetzt an die Börse? Schließlich sind gerade für Großinvestoren die prognostizierten 4 Milliarden Einnahmen gegenüber den möglichen 8 Milliarden in gemäßigteren Zeiten ein wichtiger Punkt, der gegen die DB-Aktie spricht. Die wird nach Schätzungen der deutschen Wirtschaftsinstitute und der Schweizer UBS maximal 20 bis 21 Euro kosten. Ein vielversprechender Start sieht anders aus.

Mehdorn hat Angst vor politischen Veränderungen im nächsten Jahr. 2009 wird neu gewählt und wenn er Pech hat, ist danach das Thema Börsengang der Deutschen Bahn erstmal vom Tisch. Er riskiert also eine Menge, aber für ihn ist es der einzig realistische Ausweg. Ist natürlich die Frage, ob es für das Unternehmen nicht gesünder wäre, die Wahl abzuwarten, um eventuell danach an die Börse zu gehen, wenn diese sich wieder beruhigt hat.


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Die Wall Street im Umbruch

Autor: Marco
abgelegt in: Finanzmarkt, Schulden

Wie am Montag bekannt gegeben wurde, haben die letzten beiden großen Investmentbanken Goldmann Sachs und Morgan Stanley sich von ihrem Geschäftsmodell verabschiedet und wollen wieder normale Geschäftsbanken sein.

Der sonst so oft gescholtene normale Bürger soll also wieder Rendite bringen und wird großzügig mit den Erfahrenen Beratern beider Banken bedacht. Mal ehrlich: Ich soll jemandem vertrauen, der mit an der größten Finanzkrise der Welt beteiligt war? Hallo?

Mit der Umwandlung in Geschäftsbanken mit Filialnetz, Girokonto und Privatkredit erhoffen sich beide Häuser einen besseren Zugriff auf den Interbankenmarkt und kurzfristige Kreditvergaben bei der FED. Die Kontrolle soll natürlich verstärkt werden, da beide Häuser nun der Bankenaufsicht unterliegen. Das beide Unternehmen aus ihrem Kerngeschäft aussteigen werden, ist nicht anzunehmen.

Lehman Hauptsitz © conorwithonenAch ja, noch was zum Nachdenken: Nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers und der Übernahme des Investmentbankings und dem Brokergeschäft in den USA gab Barclays bekannt, das sie wichtigen Managern von Lehman ihre normalen Gehälter und Boni auszahlen wolle, und zwar in Höhe von 2,5 Milliarden USD. Wenn man bedenkt, das Lehman Bros. einer der zentralen Akteure im Handel mit Asset-backet Securities und ihren Derivaten war, kann man schon verstehen, warum das Know-How erhalten bleiben soll.

Wer sonst als der Meister des Kredits auf Kredit auf Besicherung eines Kredits auf der Sicherheit eines Kredits, das irgendwo mal mit einem Kredit unterlegt war, zu dem ein Kredit gehörte, kann besser Geld und „Innovative“ Finanzprodukte generieren als der Meister selbst?

Da machen sich die 350 Millionen Euro von der KfW für Lehman nach der Insolvenz als Peanuts aus. War wohl ein Geschenk für besondere Freundschaften… Das Europageschäft von Lehman will übrigens der japanische Konkurrent Nomura Holdings übernehmen.


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Wenn es nach den Plänen von US-Finanzminister Henry Paulson und George W. Bush, geht, soll der Kongress in der nächsten Woche die größte finanzpolitische Rettungsaktion in der Geschichte des Landes abnicken: Die Gründung einer Auffanggesellschaft für den Handel mit Asset-backet Securities (ABS), so genannte „Forderungsbesicherte Wertpapiere“.

Die Idee beim Handel mit ABS ist eigentlich ganz einfach: Ein Investor verkauft Kredite, die er anderen Markteilnehmern zur Verfügung stellt (zum Beispiel in Form von Hypotheken) an bestimmte Gesellschaften. Diese bündeln dann diese Kredite und verbriefen sie, um sie weiter veräußern zu können. So wurde verbrieftes Kapital immer weitergereicht, und ein riesiger, unüberschaubarer Markt entstand. weiterlesen »


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Bankenkrise: Aktuelle Finanzlage

Autor: Rainer
abgelegt in: Finanzmarkt

In der Zwischenzeit dürfte jedem aufgefallen sein, dass die Banken momentan tief in der Krise stehen. Ausgelöst von dem Immobilien-Skandal in den USA gehen immer mehr Banken Pleite.

Zunächst standen die direkt betroffenen Immobilienbanken “Fannie Mae” und “Freddie Mac”vor dem Bankrott und wurde von der US-Regierung verstaatlicht. Kurz darauf wurde in Deutschland die Dresdner Bank von der Commerzbank aufgekauft, und das für 9,8 Milliarden Euro.

Wall Street New York © Flickr /ralphunden

Kurz darauf kam wieder eine Schreckensmeldung über die Finanzkrise aus den USA. Lehmann Brothers, ein Traditionsunternehmen und eines der größeren Bankhäuser meldet ebenfalls Konkurs an. Die Bank Barclays kauft hier ein und rettet 9.000 von den 25.000 Arbeitsplätzen. Der Preis: 250 Millionen US-Dollar. weiterlesen »


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Wie der US-Amerikanische Finanzminister Henry Paulson verlauten ließ, sollen die beiden größten Hypotheken-Banken Fannie Mae und Freddie Mac unter staatliche Kontrolle gestellt werden. Die Aktien wurden aus dem Markt genommen.

Dies sei das Ergebnis eines Krisengespräches von Vorstand und Regierung, das am Wochenende stattfand. Die zuständige Behörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) soll die Geschäfte bis auf weiteres führen. Dies solle zur Stabilisierung der Finanz- und Immbilienmärkte beitragen, wie Paulson betonte. weiterlesen »


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