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Die Welt der Finanzen
 


Archiv: Arbeitsmarkt

Schweiz flickr ©marfis75

Die Schweiz ist nicht nur interessant für Geldanleger und Touristen, sondern gewinnt zunehmend qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland für sich. Dabei sind Controller, Führungs- und Fachkräfte genauso gefragt, wie Arbeitskräfte aus dem sozialen Bereich. Immer mehr Potentials finden ihren Weg zum kleinen Nachbarn.

Für die Bewilligung der Arbeitserlaubnis reicht für Bürger der 15 ursprünglichen EU-Staaten der Arbeitsvertrag.
Doch nicht nur der einfache Zugang, auch andere Faktoren sind für den zunehmenden Zuwanderungsstrom verantwortlich: Die Schweiz genießt einen sehr guten Ruf bezüglich der Professionalität. Ein Aufenthalt in der Schweiz kann für die eigene Vita somit nur förderlich sein. Die geringe Wechselwilligkeit der Schweizer im Vergleich zu den Deutschen (laut EMAA-Studie 15,5 Prozent versus 62 Prozent) spricht für eine hohe Zufriedenheit und Verbundenheit der Arbeitnehmer mit Ihrem Unternehmen. Die Sprachbarriere ist gering und der Umzug in die Schweiz einfach zu realisieren.

Vor einer Entscheidung für einen Ortswechsel sollte man sich auch mit den nackten Zahlen auseinandersetzen: Die Gehälter sind zwar selbst im internationalen Vergleich bei gleichzeitig geringer steuerlicher Belastung sehr hoch, jedoch liegen auch die Lebenshaltungskosten bis zu 50 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. Die Schweiz verfügt über 26 Kantone mit ganz unterschiedlichen Steuersätzen und Mietzinsen. Da auch das Lohnniveau schwankt, ist es äußerst wichtig im Vorfeld einer Entscheidung alle Faktoren zu kennen. Jedoch existieren zahlreiche offene Jobs in Zürich und anderen Orten.

Alles in allem ist der Karrierepfad Schweiz uneingeschränkt empfehlenswert. Viel Erfolg im kleinen Nachbarland!


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„Es kann nicht sein, dass wir nur bei den Arbeitern in der Fabrik Opfer einfordern. Es geht jetzt um die Lehmschicht – vor allem das obere und mittlere Management“ (Peter Löscher im Juni 2008)

Peter Löscher, der sein einjähriges Jubiläum feiert, bekam heute kräftig Gegenwind für seine Pläne, bis zu 17.000 Stellen Weltweit abzubauen. Davon seien alleine 6.450 Stellen in Deutschland betroffen. weiterlesen »


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Immer mehr Freiberufler

Autor: Rainer
abgelegt in: Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt: Immer mehr Deutsche wagen den Schritt in die Selbstständigkeit

Rund 954.000 Bundesbürger sind im wahrsten Sinne des Wortes ihr eigener Herr. Die Zahl der Freiberufler hat sich seit 1992 verdoppelt und wächst beständig. Experten begründen das einerseits mit der Angst vor Arbeitslosigkeit. Andererseits gibt es viele Berufe, in denen eine Angestellten-Beschäftigung klare Nachteile birgt.

Zwar sind Selbstständige finanziell kaum abgesichert - eine Arbeitslosenversicherung gibt es nicht, Krankenversicherungen müssen selbst getragen werden, ebenso die Altersvorsorge. Andererseits kontrollieren sie den gesamten Arbeits- und Verkaufsprozess. Viele empfinden dieses “Mehr” an Verantwortlichkeit als geradezu erleichternd. Frei nach dem Motto “Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott” stürzen sie sich regelrecht in ihre Arbeit. Überstunden, geregelte Arbeitszeiten oder Wochenenden sind für die meisten Freiberufler nicht relevant. Gearbeitet wird, wenn Arbeit da ist; notfalls rund um die Uhr.

Daneben nimmt die Zahl derer, die in “klassischen” freien Berufen arbeiten - also Journalisten, Musiker, Dozenten, Kuratoren, Lektoren etc. - etwas zu. Daraus sollte man aber nicht folgern, dass immer mehr junge Menschen diese Berufe lernen. Vielmehr ermöglichen neue Technologien, allen voran das Internet, es beispielsweise Journalisten, ortsunabhängig für verschiedene Zeitungen zu arbeiten. Früher war das zwar grundsätzlich möglich, viele zogen aber eine Festeinstellung vor.


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Manager-Gehälter

Autor: Rainer
abgelegt in: Arbeitsmarkt, Finanzmarkt

Unter Kapitän Beck flicken die Sozialdemokraten einen kruden Mix aus Sozialismus und Populismus zusammen.

Mit diesem Netz, dessen Maschen teilweise ins vorvergangene Jahrhundert zurückreichen, möchten sie in den kommenden Landtagswahlen auf Wählerfang gehen. Das Scheitern des Angelausflugs ist vorprogrammiert. Wirtschaftsleute kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. War diese Koalition mal angetreten, um Reformen durchzusetzen?

Die SPD erlaubt sich gefährliche Nostalgie.

Aus irgendeinem Grund hat der Menschenfischer aus Mainz sich vorgenommen, den, im Übrigen erfolgreichen, Pragmatismus des Duos Schröder/Müntefering gegen einen weltfremden Idealismus einzutauschen. Den leisten sich momentan zwar auch die Linken und die Grünen. Aber die sind auch nicht an der Regierung beteiligt. Opposition ist Theorie, Regierung Praxis - diesen Unterschied sollte man Kurt Beck mal klarmachen.

Mindestlohn? Schon vergessen. Lohnobergrenzen - das ist mal ein Thema!

Was war los in den letzten zwei Wochen, dass diverse Politiker meinten, das beliebte Manager-Gehälter-Kanninchen aus dem Hut zaubern zu müssen? War Flaute? Gab es nicht genug andere Themen, die ihrer Aufmerksamkeit bedurft hätten? Oder wollten sie ihr eigenes Konterfei einfach mal wieder in der Zeitung sehen? Fakt ist: Nachdem der Bundespräsident das Thema angesprochen hatte, nahm die Bundeskanzlerin es für sich ein, zuletzt sprang die SPD auf den Zug auf. Und plötzlich ziert der ikonische Victory-Ackermann wieder die Titelblätter der Zeitungen.

Oder ging es womöglich einfach um Schadensbegrenzung? Nachdem der Mindestlohn beschlossen worden war, hatte die PIN AG notwendigerweise Entlassungen im vierstelligen Bereich angekündigt. Ich bin für den Mindestlohn, ich werde ihn nicht kritisieren. Unangebracht finde ich aber die Mentalität mancher Regierungspolitiker, die, auf die Umfragen schielend, den Mindestlohn auf einmal vergessen zu haben scheinen - jetzt gibt’s nur noch ein Thema: Die Lohnobergrenze! Gerade die große Koalition sollte geschlossen zu den Entscheidungen stehen, die sie getroffen hat - auch den unangenehmen. Und nicht von einem unpopulären Thema gleich zum Manager-Pranger wechseln, um die eigenen Umfragewerte im grünen Bereich zu halten. Das Vertrauen der Wirtschaft in eine Regierung, deren Mitglieder öffentlich über dergleichen räsonieren, sinkt ganz schnell.


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