Der Post-Mindestlohn ist rechtswidrig. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag entschieden. Dem Bundesarbeitsministerium seien bei der Verordnung zum Mindestlohn vor zwei Jahren gravierende Verfahrensfehler unterlaufen, so die Begründung.
2008 hatte das Bundesarbeitsministerium einen Post-Mindestlohn zwischen 8 und 9,80 Euro pro Stunde für allgemein verbindlich erklärt. Dieser war vom Arbeitgeberverband Postdienste, der von der Deutschen Post dominiert wird, und der Gewerkschaft Verdi ausgehandelt worden. Bevor er nun weiterlesen »
Laut einer Studie macht die Schwarzarbeit in Deutschland 14,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Im Jahr 2009 ist sie um fünf Milliarden Euro gewachsen.
Der Wirtschaftsexperte Friedrich Schneider von der Universität Linz errechnete, dass durch den Anstieg um fünf Milliarden Euro knapp 352 Milliarden Euro im Jahr 2009 mit Schwarzarbeit erwirtschaftet wurde. Möglicherweise muss er die Zahl jedoch noch höher ansetzen: „Ich bin in meiner Prognose von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 2,5 Prozent ausgegangen, was mittlerweile optimistisch erscheint“, so Schneider.
Dem Staat entstehen durch Schwarzarbeit jährlich Steuerausfälle in Milliardenhöhe. Den Grund für den Boom illegaler Beschäftigung im Jahr 2009 sieht der Experte in der Wirtschaftskrise: „Je stärker die Länder von der Wirtschaftskrise betroffen sind, desto stärker legt die Schwarzarbeit zu“, gibt Schneider zu Bedenken. Besonders Kurzarbeiter hätten mehr Zeit, und bräuchten aufgrund geringer Gehälter alternative Einnahmequellen. weiterlesen »
Die Reform der Sozialleistungen ist ein strittiger Punkt in den Koalitionsverhandlungen. Der FDP-Vorschlag eines Bürgergeldes trifft bei CDU und Sozialverbänden auf wenig Gegenliebe.
Der große Koalitionspartner setzt stattdessen auf eine Überarbeitung des Hartz 4 Modells.
Abschaffung von Hartz 4 - Was eine Kernforderung der Linken im Wahlkampf war, könnte nur in der schwarz-gelben Koalition Wirklichkeit werden, zumindest wenn es nach dem Willen der FDP geht. Der FDP-Vorschlag eines einheitlichen Bürgergeldes sieht vor, alle Sozialtransfers, wie etwa Wohngeld und Sozialhilfe, in einer Zahlung zu bündeln.
662 Euro sollen dann bei Bedürftigkeit pauschal pro Kopf und Monat gezahlt werden. Damit liegt die Summe des Bürgergeldes zwar über dem Hatz 4-Satz, da aber keine Extrazahlungen bei individuellem Mehrbedarf mehr möglich wären, handele es sich nach Kritikermeinung faktisch um eine Senkung. Das liberale Bürgergeld, das bereits auf dem Bundesparteitag 2005 ins Parteiprogramm aufgenommen wurde, will den Anreiz für die Aufnahme auch von Minijobs durch die Bezieher von Sozialleistungen erhöhen. Das zusätzliche Einkommen soll in geringerem Umfang als bisher auf die erhaltenen Leistungen angerechnet werden. In der Praxis, so die Kritik an dem Modell, werde dadurch allerdings der Sektor der gering entlohnten Tätigkeiten staatlich subventioniert. Die Abhängigkeit von Sozialleistungen werde so eher noch größer. weiterlesen »
Im Vergleich zur gesamten EU steigen die deutschen Löhne nur sehr langsam an. Die Entwicklung der Einkommen in Deutschland, insgesamt betrachtet, fällt ganz schön weit nach hinten ab. Spärlich wachsende Löhne, zu große Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern und eine Einkommens-Wachstumsrate von nur 0,1% im letzten Jahr sprechen nicht wirklich für eine rosige Zukunft.
Deutsche Löhne im EU Vergleich zeigten eine schlechte Tendenz. Deutschland gehört sogar zu den Schlusslichtern. Es scheint als wäre es überall lukrativer zu arbeiten als hier. Die sich langsam aber stetig verbreitende Perspektivlosigkeit der Menschen kann ich nur all zu gut nachvollziehen. Denn die Chancen auf Verbesserung der Situation sinken weiter.

Milliarden-Dividenden versus Arbeitsplätze
Die deutsche Wirtschaft wird tiefer und tiefer in den Strudel der Finanzkrise gerissen. Wie ernst die wirtschaftliche Situation ist, bestätigt vor allem die aktuell schlechte Auftragslage im Maschinenbau - Deutschlands Vorzeigebranche.
Doch trotz aller täglich auf uns einströmenden Krisenmeldungen, scheint es vor allem einigen DAX- Unternehmen noch nicht schlecht genug zu gehen- warum sonst gibt es gerade jetzt Milliarden-Dividenden für deutsche Anteilsbesitzer?
Die Antwort dazu ist einfach: Vor der Finanzkrise haben die Unternehmen hervorragend Gewinne einfahren können. Der Shareholder Value wurde also brav maximiert, so dass sich nun die Anteilseigner an diesem erfreuen dürfen.
Dabei kümmert es anscheinend wenig, dass gleichzeitig Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Dabei sollten doch Maßnahmen wie Kurzarbeit, Lohnkürzungen etc. die Arbeitsplätze sichern, oder? Und warum wollte eigentlich der Staat die Wirtschaft mit 100 € Kindergeldbonus und diversen Konjunkturpaketen ankurbeln?
Managervergütung
Das alles und jeden erregende Thema ,,Managervergütung‘‘, scheint nun mehr und mehr die deutschen Gemüter einzunehmen.
Bisher fand die Diskussion um die gerechte Vergütung von Managern über Jahrzehnte unbemerkt in den USA statt.
Es ist wohl zutreffend zu sagen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis auch dieses amerikanische Phänomen zu uns rüber schwappen würde- Stichwort ,,Finanzkrise‘‘. Die ungewöhnlich lange Verzögerung bis dieses Thema Deutschland erreicht hat, ist wohl darin begründet, dass hierzulande über das Thema Gehalt eine innergesellschaftliche Verschwiegenheit herrscht, während in den USA eine Gehaltserhöhung mit den Kollegen im Pub gefeiert wird.
Die Diskussion um die adäquate Managervergütung ist ein besonders beliebtes Stammtischthema; anders als beispielsweise Bilanzierungsdivergenzen zwischen den USA und Europa, oder die Regulierung der Finanzmarktakteure durch Corporate Governance Regeln; führte doch deren nachhaltiges Versagen unmittelbar zur Finanzkrise. Die bunte Lohntüte der Manager bietet eben genug Zündstoff für die eine oder andere konventionelle Meinung- jeder kann hierzu etwas sagen!
Und wie ich finde zurecht!
Das Konjunkturpaket, oder auch “Pakt für Beschäftigung und Stabilität” hat einen großen Nutzen, nämlich den für die Wirtschaft, die hier mal wieder sehr großzügig bedacht werden.
Kommen wir zum Investitionsprogramm mit 18 Milliarden Euro, das Infrastruktur- und Sanierungsmaßnahmen vorsieht. Auch hier liegt der Witz im Detail. Die Städte und Kommunen erhalten nämlich erst Geld, wenn sie einen Teil der Investitionen selbst Schultern können, sie erhalten also Zuschüsse.
Außerdem müssen alle Maßnahmen ausgeschrieben werden, und so etwas dauert. Also nichts mit sofortiger Hilfe, Verbesserung oder Instandhaltung von Schulen oder öffentlichen Gebäuden. Vielleicht dann im nächsten Jahr. Und wer kein Geld hat, der geht halt leer aus, oder muss Schulden machen. Das ist gut für die Finanzwirtschaft und schlecht für den Bürger.
A propos Wirtschaft. Für die Wirtschaft ist nichts zu teuer. Da wird auch gerne mal geklotzt. Zum Beispiel mit der Erweiterung der Bürgschaften für Unternehmen über die Staatseigene KfW- Bank von derzeit 25 auf 100 Milliarden Euro, schließlich kriegen die Unternehmer kaum noch Kredit, weil die Banken sich verzockt haben. Die wichtigste Neuerung ist allerdings der Umbau der Kurzarbeiterzuschüsse. Wer jetzt seine Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt und ihren Lohn kürzt, kann sich nun darauf verlassen, dass der Bund einspringt, um die Lohnnebenkosten zu übernehmen. Die Regierung erhofft sich, dass so weniger Unternehmen Mitarbeiter entlassen. Zudem werden Qualifizierungsmassnahmen verstärkt ausgebaut, um die Beschäftigten fit für die Zukunft zu halten. Das Motto könnte also lauten: Nicht feuern, sondern Bilden, jetzt ist ja die Zeit da!
Ach und zum Schluss noch die „Abwrackprämie“. Wer sein 9 Jahre altes Auto zugunsten eines Neuwagens abgibt, soll 2.500 Euro vom Staat erhalten. Das spart den Autobauern so manches Bonus- und Prämienprogramm, das sie vorher selbst aufgelegt hatten. Der Bürger zahlt die Zeche.
Und welchen ökologischen Nutzen das haben soll, das wissen die Damen und Herren Koalitionspartner offensichtlich nicht.
ich bin nicht prinzipiell gegen Maßnahmen der Regierung, ich finde nur, daß man sie sinnvoller anlegen kann, und eben nicht in ein bischen Schönrechnerei und Makulatur verfällt, um zu verschleiern, wem dieses Paket dienen soll.
Man kann es drehen und wenden wie man will. Mit dem zweiten Konjunkturpaket, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat wird mit Sicherheit nichts weltbewegendes geschehen.
Allein die Unternehmen werden hieraus wie so oft ihren Vorteil ziehen, für den Normalbürger wird sich nicht viel ändern. Daran ändern auch Großspurige Formulierungen nichts, so oft dieses Paket auch schön geredet wird.
Zu erst einmal richten wir den Blick auf die Steuer- und Abgabensenkung. Der Eingangssteuersatz wird von 15 auf 14 Prozent gesenkt. Das ist löblich, aber nicht wirklich hilfreich. Wenn ich 1000 Euro Brutto verdiene, würden mir also 10 Euro im Monat mehr verbleiben. Damit lässt sich die Wirtschaft ankurbeln!
Immerhin werden die Grundfreibeträge in der Einkommenssteuer bis 2010 auf 8004 Euro pro Jahr angehoben, die Ecksteuersätze um insgesamt 700 Euro nach oben verschoben. Dazu kommt die Senkung der Krankenkassenbeiträge von 15,5 auf 14,9 Prozent.
Aha.
Dumm nur, dass die Kassenbeiträge für viele zum Jahreswechsel erst ordentlich gestiegen sind. Eine Bekannte zum Beispiel hatte einen Beitragssatz von 12,5 %, bevor der Gesundheitsfonds kam, jetzt zahlt sie 15,5 %, also 3 (!) Prozent mehr als noch 2008. Senkt sich der Beitragssatz um 0,6 %, zahlt sie also 2,4 % mehr ein, als noch vor ein paar Wochen. Das ist eine echte Beitragssenkung!
Aber der Kinderbonus von 100 Euro! Der ist ja auch tatsächlich einmalig. Den bekommt jede Familie, die nicht über 60.000 Euro verdient, oder Hartz IV empfängt, dann nämlich wird dieser Bonus im Steuerfreibetrag oder den Zuwendungen im ALG II verrechnet. Dann erhalten Familien, die Transferleistungen beziehen einen erhöhten Betrag für Kinder bis 13 Jahren. Der Bedarfssatz wird angehoben.
Interessant ist auch der Zeitpunkt des Inkrafttretens. Stichtag soll der 1.7.2009 sein. Das heißt, das Steuersenkungen dann erst im nächsten Jahr spürbar sein werden. Dieses Jahr wird es nichts geben. Dafür halt im nächsten Jahr.
Der Lebenshaltungskostenindex ist ein Indiz, wie es um den Wohlstand der Bevölkerung bestellt ist, und nebenbei ist es auch der Maßstab zur Berechnung der Durchschnittspreise von Waren und Dienstleistungen. Doch sind das die Durschnittsausgaben aller Menschen hier?
Dieser Lebenshaltungskostensindex spiegelt die Preise aller Waren im gesamten Bundesgebiet wieder und wird vom statistischen Bundesamt erhoben. Dort holt man die Preise ein, errechnet einen Durchschnitt und dies jedes Jahr.
Zur Erhebung berechnet man die Preise typischer Produkte, die in diesen Warenkorb fallen. Diese sollen repräsentativ für die Bevölkerung sein. Von den Berechnungen des Jahres kann man die Preise der Vergangenheit mit den momentanen Preisen vergleichen.
Mit diesem Index kann man also sehen, wieviel die Bürgerinnen und Bürger von ihrem hart-verdienten Geld für was ausgeben. Fast gänzlich ausgespart bleiben diejenigen, die in der auf der “falschen” Seite der Armutsschere bzw. des Arbeitsmarktes stehen, denn von diesen Ausgaben träumen manche Hartz IV - Empfänger eher.
Wer dem Index ganz entspricht hat schon ein gutes Gehalt, dabei wird diese Person vermutliche eher im Westen wohnen und wenn ich mal so nett sein darf, vermutlich auch schon mal Bekanntschaft mit einem Headhunter gemacht haben. Vermutlich ist er männlich und zwischen 25 Jahren und 45 Jahren. Ja, auch das ist Statistik.
Wer sich für die Statistik interessiert, der sollte sich auf deren Website mal umschauen oder vielleicht dort ein Stellenangebot wahrnehmen. Ich war nie ein Fan von Statistik, da sie nie den Menschen misst, sondern nur Ausschnitte seines Lebens, die anders gemessen meist ganz anders aussehen.
Hier die Website des statistischen Bundesamtes.
In der Unternehmensberatung ist es essentiell den Kunden korrekt und ausreichend zu coachen. Die Mitarbeiter sind das Kapital des Unternehmens. Ohne ein Coaching ist jede Kostenreduzierung und alle neuen Werbemaßnahmen für eine Firma nicht erfolgversprechend.
Die Schulung und Prüfung der Mitarbeiter durch einen Sachverständigen Dritten ist motivierend und führt Ihnen und Ihren Angestellten wieder vor Augen warum Sie für dieses Unternehmen arbeiten, was Sie leisten und, dass Sie für den Erfolg verantwortlich sind. Positiv und negativ. Sie dürfen sich auf die Schulter klopfen, wenn wieder schwarze Zahlen geschrieben werden, der Betrieb expandieren kann oder ein höherer Gewinn ausgeschüttet wird. Sie müssen sich aber auch im Klaren darüber sein, dass speziell eine schlechte Stimmung im Vertrieb immer mit in ein Kundengespräch getragen wird und darüber entscheiden kann ob er sich für Sie entscheidet oder nicht. Die persönliche Stimmung, Unsicherheit, Existenzangst, fehlende Überzeugung vom Produkt oder Druck und Stress wirken sich auf Ihre Kunden aus. Er kann spüren was Sie denken und wenn Sie im Kopf “Yeah, wir schaffen das” haben, dann wird der Kunde unbewusst positiv beeinflusst. Zu 80 %, und das ist bestätigt, passiert genau das was Sie erwarten.
Denken Sie mal drüber nach! Coaching oder ähnliches Consulting kann Ihr Unternehmen verändern.