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Die Welt der Finanzen
 


Archiv: Aktienmarkt

Nach dem merkwürdigen Kursverhalten der Volkswagen-Aktie in den letzten Tagen, die sogar dazu führte, den Deutschen Aktienindex DAX zeitweilig sehr positiv dastehen zu lassen, hat der Betreiber des DAX, die Deutsche Börse AG, beschlossen, die Gewichtung der VW-Aktie im DAX auf 10 % zu begrenzen.

Außerdem behalte sich die Deutsche Börse den Ausschluss eines Indizes aus dem Index bei zu gravierenden Abweichungen des Kurses vor. Die Gewichtung war zeitweilig auf bis zu 27 % durch die hohen Schwankungen von bis zu 500 % des Wertes der VW-Stammaktie vom 24.10. gestiegen und hatte zu einigen Verzerrungen der Abbildung des DAX geführt. weiterlesen »


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Der Markt spielt heute nur bedingt verrückt: während alle Indizes heute moderat nachgaben, gab es die Überraschung im Deutschen Aktienindex (DAX).

Volkswagen Aktiengesellschaft

Die Volkswagen-Aktie machte heute einen unglaublichen Sprung auf über 624 Euro und verdoppelte sich im Preis geradezu. Ausgelöst wurde die Hausse von Großaktionär Porsche, die gestern verkündete, ihr Aktienpaket von VW im nächsten Jahr auf über 75 % der Anteile zu erhöhen. Anleger, die die fallenden Kurse an den Märkten überwiegend für Short-Positionen nutzten, wurden total überrumpelt und versuchten sich überstürzt mit Volkswagen-Aktien einzudecken. Um 17 Uhr kam es dann zum Peak-off mit einer Spitze bei 624 Euro, der dann bis Börsenschluss bei 520 Euro notierte. weiterlesen »


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Wie Hartmut Mehdorn zum Wochenende verkündete, wolle die Deutsche Bahn AG (DB AG) ihre Tochter DB Mobility ende Oktober an die Börse bringen.

DB AG Logo

Das Bankenkonsortium für den Börsengang sei vollständig, um die geplanten 24,9 % der Tochter weltweit zu vermarkten. Insbesondere sollen auch Investoren aus dem nahen Osten, Asien und Übersee angesprochen werden. weiterlesen »


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Lindt-Schokolade, das heißt für viele zwar teure, aber dafür exzellente Produkte. Und so ist es auch kein Wunder, dass in den letzten Monaten eine Erfolgsmeldung nach der anderen kam. Ihre Aktien knacken eine Rekordmarke nach der nächsten.

Logo Lindt

Und auch die Preiserhöhung, die Anfang des Jahres erboben wurde um die Preissteigerung bei Kakaobohnen, Kakaobutter und Milchpilver (!) auszugleichen, hat dem Image und den Werten des Unternehmens in keinster Weise geschadet.

Die Geschichte des Unternehmens geht bis ins Jahr 1845 zurück, wo sich der Konditor David Sprüngli in Zürich zum ersten Mal entschließt Schokolade in fester Form herzustellen. weiterlesen »


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Jeder kennt sie, die großen Symbole der Börse, Bulle und Bär. Sowieso hat die Börse so ihre Sprache für sich. Doch woher kommen eigentlich diese Begriffe und Bezeichnungen, die man so selbstverständlich benutzt? Hier also der Anfang eines kleinen Namens-Herkunfts-Lexikon der Börse. ;-)

Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse © Streiter

Was Bulle und Bär bedeuten, weiß wohl fast jeder. Der Bulle steht für steigende Kurse, der Bär für fallende. Im 19. Jahrhundert hatten sich die Begriffe, Baisse und Hausse, für gesunkene und angestiegenen Kurse durchgesetzt. Diese sind zwar heut noch geläufig, werden aber eher in Insider-Kreisen oder im Wirtschaftsjournalismus gebraucht.

Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben die amerikanischen Begriffe, bear und bull, in die Börsenfachwelt Einzug gehalten. Diese sind auf einen fast schon barbarischen Brauch zurückzuführen… weiterlesen »


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Die Börse begeleitet uns jeden Tag und bestimmt zum großen Teil unser Zeitgeschehen. Doch woher kommt eigentlich der Name und seit wann gibt es sie?

Die Börse ist nicht nur eine Erfindung des 19. und 20. Jahrhunderts. Nein, sie ist eigentlich fast schon so alt wie der organisierte Handel. Bereits bei den alten Römern und Griechen finden sich Berichte spekulative Finanzgeschäfte und auch über Finanzkrisen. Im Italien des 12. Jahrhunderts gab es bereist Versammlungen von Kaufleuten, Wechslern und Maklern, die unseren heutiegn Börsenversammlungen relativ ähnlich waren. weiterlesen »


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Schaeffler Gruppe Logo

VS.

Continental AG Logo

Die Schaeffler KG, die im Maschinenbau traditionell tätig ist, greift nach der Continental AG. Wie bekannt wurde, hat sich der Scheffler-Konzern über ein Banken-Konsortium mit Optionsscheinen und Aktien einen Dreißig prozentigen Anteil an Continental gesichert. weiterlesen »


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Es ist jetzt das dritte Jubiläum innerhalb von vier Wochen, das hier begangen wird: Der Deutsche Aktien-Index DAX wird 20.

Vor einigen Tagen war es die Einführung der Deutschen Mark, die 1948 ihren Siegeszug antrat und als ein Symbol des Wirtschaftswunders in den 1950ern galt. Anfang Juni kam dann das zehnjährige Jubiläum um die Europäische Zentralbank, die heute einen schweren Stand hat, aufgrund hoher Inflation und allgemeiner Finanzkrise. weiterlesen »


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Der Bundestag hat am Freitag das „Gesetz zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken“ verabschiedet.

Das Gesetz beinhaltet unter anderem den besseren Schutz von Hausbesitzern, die durch den gebündelten Verkauf von Hypotheken ihrer Hausbanken an andere Investment-Gesellschaften gezwungen werden konnten, Ihre Hypotheken und Kredite mit sofortiger Wirkung an den neuen Gläubiger zu tilgen. Das Finanzinstrument, sogenannte Asset-Backed Securities (ABS) und Collateralized Debt Obligations (CDO`s) das in den Vereinigten Staaten zur Hypotheken- und dann zur Finanzkrise führte, sollte unter anderen Vorzeichen auch in Deutschland angewandt werden.

Die Hausbanken versuchten durch die Kredit-Bündelung und den freien Handel auf den Derivate-Märkten an Kapital zu kommen, das sie vorher im Poker mit Forderungsbesicherten Wertpapieren verspielt hatten.

Durch die praktische Entmündigung des Hausbesitzers durch den neuen Gläubiger wurde er vielfach in eine bedrohliche Zwangslage gesetzt, die den Verlust des Hauses und oftmals auch des Vermögens des Betroffenen zur Folge hatte.

Dem schob nun der Gesetzgeber einen Riegel vor. Die Hypothekenbanken können zwar immer noch mit solchen gebündelten Krediten handeln, jedoch können Hausbesitzer nicht mehr gezwungen werden, ihre Kredite komplett zu tilgen. Erst, wenn ein Säumniss des Schuldners eintritt, kann der neue Gläubiger die komplette Tilgung verlangen.

Im neuen Risikobegrenzungsgesetz werden zudem Investoren und Kapitalgesellschaften verpflichtet, ihre Ziele beim Erwerb von Anteilen an Unternehmen bekannt zu geben. Es soll eine erhöhte Transparenz und Sicherheit erreicht werden, da alle Unternehmen, die mehr als 10 % der Stimmanteile eines Unternehmens erwerben, offen legen müssen, welche Strategie sie verfolgen und wer ihre Kapitalgeber sind.

Die Bundesregierung hofft, damit zumindest Klarheit in der Wirtschaft über die Ziele bei Firmenübernahmen durch Hedge-Fonds, Private-Equity-Gesellschaften und anderen Investoren zu schaffen.

Zum Dritten soll der rechtliche Rahmen des Abstimmungsverhaltens von Anteilseignern („acting in concert“) bei Beteiligungsgesellschaften neu geregelt werden.

Was das Gesetz bringen wird, bleibt abzuwarten.


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Die AIG, weltgrößter Versicherer, bleibt ebenfalls nicht von der Kreditkrise verschont. Milliarden-Abschreibungen lassen den Branchenriesen den höchsten Quartalsverlust seit Gründung verbuchen.

AIG

Das Minus lag im Schlussquartal 2007 bei 5,3 Mrd. US-Dollar ( 3,5 Mrd. Euro) und riss die American International Group (AIG) weit in die roten Zahlen. Damit waren die Zahlen weit aus schlechter als von den Analysten erwartet und ließen Wertberichtigungen von über elf Mrd. Dollar notwendig werden. Erstaunlich war dies für die Branche schon, da Versicherer als weniger von der Kreditkrise betroffen galten als die Banken. Die europäischen Versicherungs-Konzerne sind daher mit einem blauen Auge davon gekommen, so die Allianz oder Münchner Rück. Die hohen Summen machen die AIG zum größten Verlierer der Krise und ließen auch die Wettbewerber aufhorchen, da diese ebenfalls immer noch der Meinung sind, von der Krise nicht betroffen zu sein.

Folge der Abschreibungen ist ein Verlust von circa drei Prozent des Aktienwertes, was bis heute zu einem Verlust von gut einem Viertel des Börsenwertes führte. Die Aktie ging vor zwei Wochen auf Talfahrt, als die Warnung vor massiven Abschreibungen bei Tauschgeschäften im Kreditbereich bekannt wurde. Normalerweise gelten diese Transaktionen als sicher.

Für den Konzern gelten diese Turbulenzen erneut als schwerer Rückschlag, da er schon in der Vergangenheit immer wieder mit Skandalen, wie zum Beispiel den Rücktritt des legendären AIG-Chef Maurice Greenberg, konfrontiert war. Greenberg, immer noch beteiligt an AIG, sorgt nach seinem Abgang durch seine andauernde Kritik an Strategie und Führung von AIG weiterhin für Unruhe.


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