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Die Welt der Finanzen
 


Archiv: Aktienmarkt

Nach dem bereits erfolgreichen ersten Quartal 2009 verkündetet die Deutsche Bank einen erneuten Milliardengewinn auch für das zweite Quartal, April bis Juni. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann rät dennoch zu Vorsicht, und zwar aus gutem Grund.

Deutsche Bank, Milliardengewinn, Josef Ackermann, Investmentbanking, Finanzkrise, Privatkunden, zweites Quartal

Denn auch Milliardengewinne wie jetzt bei der größten Privatbank in Deutschland sind immer im wirtschaftlichen Kontext zu sehen, das heißt im Vergleich zu den Zahlen der vorherigen Quartale, aber auch in Hinblick auf die kommenden.

Gerade bei einem Geldinstitut wie der Deutschen Bank, die als Universalbank auf sehr vielfältige Weise mit Geld in Kontakt ist, müssen ausserdem die verschiedenen Sparten auch getrennt voneinander analysiert werden, bevor von einem generellen wirtschaftlichen Erfolg gesprochen werden kann.

Während die Deutsche Bank auf dem Gebiet des Investmentbankings im zweiten Quartal besonders erfolgreich war, also beim Handel mit Währungen und Anleihen oder auch Optionsscheinen, liefen andere Gebiete alles andere als gut.

Vor allem das Geschäft mit weiterlesen »


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Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt die erste Hälfte des Geschäftsjahres mit einem Fehlbetrag ab. Ein Rückgang von 0,91 Euro steht dem Plus von 0,21 Euro des letzten Halbjahres gegenüber.

Das Frankfurter Unternehmen beteiligt sich an nationalen und internationalen Firmen. Nach eigener Aussage investierte es 500 Millionen Euro seit 1996. Der Kauf und Verkauf von mittelständischen Unternehmen war 40 Jahre lang ein lukratives Geschäft.

DBAG Rezession © Flickr/artemuestra

Deutsche Beteiligungs AG schreibt rote Zahlen

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Sicher sind auch sie schon mal beim stöbern der Kursteile im Wirtschaftsteil ihrer Tageszeitung oder Börsenzeitschrift auf das Thema Optionsscheine gestoßen.

Wer die aktuellen Börsennachrichten verfolgt und mit dem  Börsen- und Aktienmarkt vertraut ist, wird sich bei dem Thema der Optionsscheine dennoch schon mal gefragt haben, wofür es Optionsscheine gibt. Es ist eigentlich recht einfach zu erklären, wofür sie da sind.

Der Anleger eines Optionsscheins erwirbt das Recht, eine festgelegte Menge eines Basiswertes zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Nicht nur Aktien können Basiswerte sein, sondern auch Anleihen, Währungen, Indizes und Rohstoffe. Zeitung © flickr by Hunterrrr

Der Basispreis ist dann der Preis, zu dem der Anleger den Basiswert kaufen oder verkaufen kann, wenn er die Option ausübt.

Je nach Optionsscheintyp bestehen ganz unterschiedliche Möglichkeiten zur Ausübung des Optionsrecht.

Während das Optionsrecht von Optionsscheinen des amerikanischen Typs börsentäglich ausgeübt werden kann, ist der Optionsschein des europäischen Typs mit einem festen Ausübungstermin am Ende der Laufzeit belegt.

Optionsscheine: auch Beratung ist wichtig.

Die Anzahl der Einheiten des Basiswertes, die der Inhaber eines einzelnen Optionsscheins kaufen oder verkaufen kann, ist das Optionsverhältnis.

Doch jeder Anleger, der sich mit Optionsscheinen befassen möchte, sollte sich mit dieser Materie im Vorfeld umfassend beschäftigen. Es ist sehr ratsam, sich bei einem in Optionen erfahrenen Anlageberater zu informieren. Dort wird der geneigte Anleger auch erfahren, welche Optionspreise bei welchen Basispreisen realistisch sind und welche nicht.
Im allgemeinen wird der Optionspreis um so höher sein, je weiter die Fälligkeit der Option in der Zukunft liegt.

Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass sich der vereinbarte Basispreis um eine eventuelle Dividendenausschüttung bzw. Bruttoausschüttung während der Laufzeit der Option vermindert.


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Milliarden-Dividenden versus Arbeitsplätze

Die deutsche Wirtschaft wird tiefer und tiefer in den Strudel der Finanzkrise gerissen. Wie ernst die wirtschaftliche Situation ist, bestätigt vor allem die aktuell schlechte Auftragslage im Maschinenbau - Deutschlands Vorzeigebranche.

Doch trotz aller täglich auf uns einströmenden Krisenmeldungen, scheint es vor allem einigen DAX- Unternehmen noch nicht schlecht genug zu gehen- warum sonst gibt es gerade jetzt Milliarden-Dividenden für deutsche Anteilsbesitzer?

Die Antwort dazu ist einfach: Vor der Finanzkrise haben die Unternehmen hervorragend Gewinne einfahren können. Der Shareholder Value wurde also brav maximiert, so dass sich nun die Anteilseigner an diesem erfreuen dürfen.

Arbeitslosigkeit©flickr/DIE LINKE.Klingentha/Zwota

Dabei kümmert es anscheinend wenig, dass gleichzeitig Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Dabei sollten doch Maßnahmen wie Kurzarbeit, Lohnkürzungen etc. die Arbeitsplätze sichern, oder? Und warum wollte eigentlich der Staat die Wirtschaft mit  100 € Kindergeldbonus und diversen Konjunkturpaketen ankurbeln?

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Zukunftsinvestition Wasser

Die Ressourcen unseres blauen Planeten Erde werden zunehmend knapper.

In den Wirtschaftssendungen wird immer häufiger, neben dem Öl, das Gut Wasser thematisiert. Der Blick richtet sich auf neue renditestarke Zukunftsinvestitionen.

Die Weltbevölkerung wächst dramatisch, wie die ‚, Uno-Prognose für 2050 ‘‘ zeigt. Im Jahr 2050 werden 2,5 Milliarden mehr Menschen auf der Welt leben als heute.

Renditejäger in Aufruhr©flickr/artemuestra

Das bedeutet für jeden Rohstoff ganz einfach: die Nachfrage wird steigen, das Angebot sinken, und der Preis steigen. Dies sind scheinbar traumhafte Aussichten für einen Markt mit exzellenten Renditechancen.

Während die Forschungslabore angestrengt an innovativen Alternativen zum Öl basteln, um die für unsere moderne Gesellschaft existentiell notwendige Energieversorgung zu sichern, scheint es diese ,für das lebensnotwendigste Gut des Menschen, nicht zu geben. Daher stufen Rohstoff -Analysten langfristig das Investitionsobjekt Wasser lukrativer als den innovativen Energiemarkt ein.
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Kaufempfehlung Finanzkrise

Autor: Thorsten
abgelegt in: Aktienmarkt, Finanzmarkt

Kaufempfehlung Finanzkrise

Die richtige Zeit, um sich mit Aktien einzudecken, scheint es bei der aktuellen Lage auf den ersten Blick nicht gerade zu sein.

Denn omnipräsente Schlagwörter mit der Endung ,,-krise‘‘, und die darauf folgenden, möglichen‘ zukünftigen negativen Konsequenzen sind alles andere als überzeugend, um sein angespartes Kapital in Aktien zu investieren.

Finanzkrise©flicks/artemuestra

Doch wen hilft es schon negative Aussichten für die Zukunft zu hegen- Kopf und Magen bestimmt nicht!?

Ein Engagement in Aktien, gerade zu dieser Zeit, sollten triftige, vernünftige Gründe zugrunde legen. Dabei  nützt ein Blick auf vergangene ,,Finanzkrisen‘‘ und ein Vergleich von aktuellen und historischen Unternehmenswerten z.B. mittels dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).
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DAX in Frühlingslaune

Autor: Marco
abgelegt in: Aktienmarkt, Finanzmarkt

Wer hätte gedacht, dass die Börse noch die Kurve kriegt, nach all den Horrormeldungen in den letzten Wochen und Monaten. Aber seit Anfang April scheint ein leichter Optimismus aufzukommen.

Es gibt wieder Bewegung in den Märkten und das sei den Konjunkturprogrammen, der „Abwrackprämie“ und anderen kleinen „Hilfen“ der Steuerzahler und der Regierungen gedankt. Als eine der größten Stützen der angeschlagenen Branchen kann eindeutig die US-Administration gelten, die ein Billionen Dollar schweres Programm auflegte um den einzigen Branchen, die den Amerikanern neben dem extrem erfolgreichen Militärisch-Industriellen-Komplex und der Energie- sowie dem IT-Sektor, noch bleibt, der Finanzwirtschaft und der Automobil-Industrie, auf die Sprünge zu helfen. Ebenso China, das mit fast 1,2 Billionen Euro einen „New.Deal“ auflegt.

Dagegen sehen die Bemühungen der Europäischen Union eher wie Peanuts aus. Sicher, der „Bankenrettungsschirm“, wie das Gesetz zur Stabilisierung der Finanzmärkte in Deutschland genannt wird, ist mit 480 Milliarden Euro sicherlich nicht ohne, man sollte aber nicht vergessen, dass von dieser Summe 400 Milliarden lediglich als Bürgschaften vergeben werden. 80 Milliarden können direkt in die Finanzkreisläufe eingebracht werden.

Was unbestritten als „Erfolg“ der Regierung gesehen wird, ist die „Abwrackprämie“. Die hat tatsächlich geholfen, einem wichtigen Standbein der Deutschen Wirtschaft, der Automobilindustrie über die Runden zu helfen. Immerhin 5 Milliarden Euro sollen so den Konzernen zugute kommen, die sich nun ihre eigenen Prämiensysteme sparen können, die sie vor der Krise im laufenden Wettbewerb selbst aufgelegt hatten. Das hat nun der Staat übernommen und der kleine Angestellte, Arbeiter, Beschäftigte profitiert zumindest von der Wahlfreiheit des Produktes, das er sich ohne Einschränkung kaufen kann.

Und die Global Player freut es auch, dass der Staat, respektive Bürger und seine Volksvertretung einspringt, wenn ein Zocker mal in Not geraten ist. Denn all den Schrott, den die Finanzbranche mit ihren „Innovativen Produkten“ auf ein vielfaches der Wirtschaftsleistung anschwellen ließ, wird nun in die negative Bilanz der Volkswirtschaften eingebettet. Das abzubauen, wird noch einige Zeit kosten.

Das Motto bleibt: Weiter so, wie bisher.


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Managervergütung

Autor: Thorsten
abgelegt in: Aktienmarkt, Arbeitsmarkt, Finanzmarkt

Managervergütung

Das alles und jeden erregende Thema ,,Managervergütung‘‘, scheint nun mehr und mehr die deutschen Gemüter einzunehmen.

Bisher fand die Diskussion um die gerechte Vergütung von Managern über Jahrzehnte unbemerkt in den USA statt.

Es ist wohl zutreffend zu sagen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis auch dieses amerikanische Phänomen zu uns rüber schwappen würde- Stichwort ,,Finanzkrise‘‘. Die ungewöhnlich lange Verzögerung bis dieses Thema Deutschland erreicht hat, ist wohl darin begründet, dass hierzulande über das Thema Gehalt eine innergesellschaftliche Verschwiegenheit herrscht, während in den USA eine Gehaltserhöhung mit den Kollegen im Pub gefeiert wird.

Manager Salary©flickr/artemuestra

Die Diskussion um die adäquate Managervergütung ist ein besonders beliebtes Stammtischthema; anders als beispielsweise Bilanzierungsdivergenzen zwischen den USA und Europa, oder die Regulierung der Finanzmarktakteure durch Corporate Governance Regeln; führte doch deren nachhaltiges Versagen unmittelbar zur Finanzkrise. Die bunte Lohntüte der Manager bietet eben genug Zündstoff für die eine oder andere konventionelle Meinung- jeder kann hierzu etwas sagen!

Und wie ich finde zurecht!

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Börsenspiele

Autor: Thorsten
abgelegt in: Aktienmarkt

,,Börsenspiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit‘‘.

Dabei wächst vor allem das Angebot an Börsenspielanbietern, scheint mir …

Es juckt mich der Mündige in mir:  ,, Seit  wann, vor allem warum interessiert es die Jungs und Mädels von der Sparkasse u.v.a uns das Thema Börse mittels sogenannter ,,Online Börsenspiele‘‘  näher zu bringen ? Letztens als ich schnell einfach nur ein neues Girokonto eröffnen wollte,  hat man 2/3 der Zeit genutzt, um mir als angehender Student die Notwendigkeit von mehreren Versicherungen zu erklären- es war ihnen wichtig,- mein Wohlergehen. Wirklich !

Also, was hat der Mündige in mir zum Thema Börsenspiele zu sagen:

Wie bei vielen Spielen macht es erst so richtig Fun, wenn man es erst mal raushat, und das erlebe ich auch bei den meisten Börsenspielen so. Gerade hatte ich eine spitzen Performance; schade nur das es 100.000 € Spielgeld sind, und kein echtes- mein eigenes  Kapital !   Zugegeben, was ich da gemacht habe, ist nicht ohne gewesen…ich habe mein Portfolio nicht gerade mit stabilen Bluechips eingedeckt. Meine Wahl hat sich eher auf Optionsscheine und  volatile Aktientitel beschränkt. Trotzdem, Spaß hat es allemal gemacht.

Um überhaupt  die ernsthaft Teilnahme an einem Börsenspiel in Erwägung zu ziehen, braucht es  Hintergrundinformationen rund um alles was mit dem Thema Wertpapiere etc. zu tun hat. Wenn man mit den Standardbegriffen, wie Bluechips oder den Funktionsweisen von Optionsscheinen noch nicht  vertraut ist, dann sind Börsenspiele sicherlich ein gute Motivation, um diese kennenzulernen.

Allerdings: wenn man diese nun aus dem FF beherrscht,  gelangt man schnell zu der Erkenntnis, dass Börsenspiele nur sehr bedingt eine gewisse Nähe zur Realität aufweisen.  Zeitverzögerungen bei den Kursdaten und viele weitere technische Einschränkungen sind der Grund. Vor allem das Verhalten der Börsenspielteilnehmer -die börsenpsychologische Komponente- ist eine gänzlich andere, als wenn mit dem echten, dem eigenen Geld in  der sehr komplexen Börsenwelt spekuliert wird.

Online Aktien handelnⓒflickr/ping ping

Wenn  man  mal von diesen Beschränkungen absieht, und weitere Überlegungen zum Thema Spielen an der Börse einbezieht, wie etwa  die stark vertretene ‚,Random Walk Theorie‘‘-Aktienkurse verlaufen so, dass ihre Änderungen nicht prognostiziert werden können-,gelangt man neben dem fehlenden Know How Argument, zu einer für das Börsen- Verständnis sehr bedeutenden Erkenntnis .Mein Prof. wäre bestimmt schon Millionär, wenn das Know How der Grund für den Erfolg an der Börse wäre.

Woher kommt die Euphorie, die uns alle mitreißt selbst an der Börse sein Glück  finden zu wollen? Im Fernsehen sieht und hört  man  täglich Persönlichkeiten, die ihre Millionen an der Börse gemacht haben. Allerdings waren diese ‚Leute‘ bereits in der Position , oder hatten das notwendige Kapital schon von Geburt an, oder es sind  Finanzgenies, wie George Sorros oder Warren Buffet. Also nur eine bedeutend geringe Anzahl von Leuten im Verhältnis zu uns ,Normalos‘.

Für die ganz normalen Menschen, wie uns, bleibt wohl nur die Illusion von heute auf morgen an der Börse Reich zu werden ,oder man hat dies gar nicht vor, sondern ist auf der Suche nach einer  langfristigen Anlagemöglichkeit mit einer besseren Rendite als mit  anderen  Anlageformen, um evtl. für die Kinder oder im Alter vorzusorgen. Dann sollte man auch die Finger vom Börsenspiel lassen, sonst lässt man sich noch dazu verführen es zum neuen Millionär schaffen zu können.

Letztendlich sind kommerzielle Börsenspiele neue Marketingentwicklungen der Finanzindustrie, die mehr Menschen das fadenscheinige Gefühl vermitteln sollen, an der Börse erfolgreich sein zu können. Denn woran es ja nur fehle, sei das Know How-klar ?! (-;

Random-Walk ⓒflickr/ping ping

Doch selbst die Handvoll besten Wertpapier- bzw. Fondmanager schlagen den Markt auf Dauer nicht mittels aktiv geführten Wertpapierhandel, wie alte und neue empirische Studien belegen. Doch gerade Börsenspiele sind auf das aktive Handeln mit Wertpapieren angelegt- verdienen doch gerade hier die Finanzdienstleister vor allem ihr Geld mit. Passive Investmentstrategien stehen hier deutlich abseits der Rummels um Börsenspiele.

Mit einem bestimmten Maß an Unwissenheit wird der potenzielle Börsenspielteilnehmer natürlich allein gelassen; schließlich sind die Financiers der Börsenspiele keine Altruisten. Die Jungs und Mädels bei den Finanzdienstleistern, die dieses Marketing mitfinanzieren, leben schließlich von den Gebühren und Transaktionskosten, und die steigen mit der zunehmenden Anzahl an Börsenteilnehmern.


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Nebenwerte sind mehr als Nebenwerte, auch wenn zu Ihnen nur die Aktiengesellschaften zählen, deren Aktien nicht zum DAX oder eben einem anderen Index gehören.

Hochhaus © Flickr by Jun AculladorDabei kann es sowohl um Aktiengesellschaften mit einem recht geringen Börsenwert handeln, als wie auch um Aktiengesellschaften mit geringeren Börsenumsätzen. Die Aktienkurse schwanken dort aber zumeist genauso.

Nebenwerte

nennt man der Börse auch die gehandelten Werke von kleineren Unternehmen, die sogenannten Small-Caps Aktien. Sie werden neben den Standardwerten an der Börse gehandelt, logisch.

An der Börse haben die Nebenwerte ihre eigenen Aktienindizes. Dabei handelt es sich um die Bezeichnungen SDAX, MDAX sowie SMAX-All-Share-Index.

Als SDAX werden die Small Caps bezeichnet, die in Deutschland einen geringeren Börsenwert haben. MDAX sind demnach die Mid Caps, sie haben einen mittelhohen Börsenwert. Micro Caps sind Kleinstwerte, sie sind ebenfalls in keinem Index auf dem Aktienmarkt.

Die Grenzen der Nebenwerte gehen allgemeine ineinander über, weil es bis Dato keine allgemein-gültige und vor allem klare Definition der Nebenwerte gibt. das kann eine Finanzierung erschweren, aber unter Umständen auch erleichtern.

Man kann es sich eigentlich kaum vorstellen, aber es gibt über 95%  börsennotierte Aktiengesellschaften, bei denen es sich nur um Nebenwerte handelt. Das hat aber den Vorteil, dass es potenziellen Anlegern leicht gemacht wird, sie haben eine größre und vielfältigere Auswahl an Aktienkursen, als bei den Standardwerten.
Zudem sind in den Nebenwerten meist höhere Gewinne möglich.


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