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Beamtenkredit - Beamtendarlehen für Angestellte des öffentlichen Dienstes

Autor: Rainer
abgelegt in: Schulden

Beamtenkredite oder auch Beamtendarlehen werden an Beamte, Berufssoldaten, Polizisten, Richter und Angestellte des öffentlichen Dienstes vergeben. Ein geringes Kreditrisiko aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes ermöglicht es Banken und Versicherungsgesellschaften Darlehen zu marktunüblichen Konditionen an die Antragssteller zu vergeben.

Die sichere Versorgungssituation ermöglich es, relativ niedrige Festzinssätze sowie Laufzeiten von zwölf bis zwanzig Jahren anzubieten. Die Darlehenshöhe kann das bis zu 24fache des monatlichen Nettoeinkommens betragen.

Die effektiven Zinssätze eines Beamtenkredits liegen unter den normalen für Ratenkredite, des weiteren wird nur eine geringe monatliche Belastung gefordert und keine Tilgungsraten.

Beamtenkredit im Detail

Die speziellen Darlehen für Beamte sind Kombinationsprodukte. Auf der einen Seite ein tilgungsfreihes Darlehen, auf der anderen eine Kapitallebensversicherung oder eine Rentenversicherung. Beide Produkte erhalten dieselbe Laufzeit.

Der Kreditnehmer zahlt währed der Laufzeit nur die fälligen Zinsen und die Versicherungsprämie. Die Tilgung des Baemtendarlehens erfolgt am ende der Laufzeit durch die abgeschlossene Kapitallebensversicherung bzw. Rentenversicherung. In der Regel entsteht durch die Gewinnbeteiligung noch ein Überschuss, der an den Kreditnehmer ausgezahlt wird.

Der Beamtenkredit muss die Tilgung bzw. Finanzierung bestehender - mit Ausnahme von Immobilienfinanzierungen - Verpflichtungen bedienen. Ein Beamtendarlehen ist daher, für diese Berufsgruppe, eine günstige Variante laufende Ratenkredite abzubezahlen.


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