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Aussenhandel in Deutschland wieder auf Erfolgskurs

Autor: Rainer
abgelegt in: Finanzmarkt

Der deutsche Aussenhandel ist auf dem besten Weg aus der Finanzkrise. Im Juni wurden Waren im Wert von 86,5 Milliarden Euro exportiert, was dem höchsten Stand seit Oktober 2008 entspricht. Die Prognosen für die kommenden Jahre sind positiv, besonders die Sparte Umwelttechnik wird in naher Zukunft enorm expandieren. 

Deutschland scheint einen Weg aus der Finanzkrise gefunden zu haben, denn zumindest der Aussenhandel floriert seit Anfang des Jahres wieder. Auch die Importe stiegen gleichzeitig auf den höchsten Wert seit Einführung der Statistik im Jahr 1950, so teilt das statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Aussenhandel in Deutschland auf Rekordhoch

Die Zahlen lesen sich besonders beeindruckend im Vergleich zur wirtschaftlichen Situation im Vorjahr: Es konnte ein Exportwachstum von 3,8 Prozent im Vergleich zu Juni 2009 erwirtschaftet werden. Auch die Prognosen sprechen eine deutliche Sprache. Demnach wird der deutsche Aussenhandel in den nächsten Jahren stetig weiter wachsen.  

Laut einer Erhebung von Experten der deutschen Aussenhandelskammer wird das Aussenhandelsvolumen in diesem Jahr um elf Prozent, und im nächsten Jahr um acht Prozent steigen. Demnach könnte man schon 2011 an den Rekordwert aus dem Jahr 2008 anknüpfen. Damals wurden deutsche Waren im Wert von 984 Milliarden Euro exportiert.

FotoLoads of Cars ready for shipping in Incheon harbor.©flickr.com/nicorien

Aussenhandel in Deutschland - Die neuen Absatzmärkte

Deutschland war über Jahrzehnte Exportweltmeister, bis sich China vor wenigen Jahren den Titel holte. Nun erschliessen sich mit den neuen Technologien neue Absatzmärkte für Technik Made in Germany. Nicht nur deutsche Autos und Kosmetika sind in Südamerika sehr beliebt, auch moderne Umwelttechnik findet hier mehr und mehr Absatz.

Neben China sind es die sogenannten Tigerstaaten im Indochinesischen Bereich, die auf hoch spezialisierte Mechanik und Anlagen aus Deutschland angewiesen sind. Der wirtschaftliche Aufbau und die Entwicklung einer industriellen Infrastruktur wird hier mit Hilfe von deutschen Hightech-Produkten möglich.

Die Einfuhr von Waren im Wert von 72,4 Milliarden Euro ist ebenfalls ein positives Indiz für die Revitalisierung der deutschen Wirtschaftskraft. Der direkte Vergleich zu Juni 2009 zeigt eine Steigerung um 31,7 Prozent. Die Zahlen machen Mut, und es bleibt zu hoffen, das sich diese erfreuliche Entwicklung auf dem Finanzmarkt auch durch Beständigkeit auszeichnen wird.


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