In der Regel verlangen alle Bausparkassen bei einem Abschluss eines Bausparvertrages eine Gebühr, die ja nach Bauspartarif zwischen 1 % und 1,6 % der Bausparsumme schwanken kann. In der Regel wird die Abschlussgebühr bei Vertragsabschluss fällig und mit der ersten Sparrate verrechnet. Man hat aber auch die Möglichkeit, die Gebühr in einer Summe zu zahlen.
Diese Gebühr ist prämienbegünstigt und unter gewissen Umständen läßt sie sich von der Steuer absetzten.
So weit so gut, aber jetzt fängt es an, etwas konfus zu werden, denn in einigen Fällen und bei einigen Bauspartarifen wird die Abschlussgebühr erstattet.
WENN der Bausparer nach Vertragsablauf auf eine Zuteilung des Bauspardarlehens verzichtet. Dann sollte man bei einer Baufinanzierung eine Bausparkasse wähle, die keine Abschlussgebühr erhebt bzw. sie wieder zurückzahlt.
Andererseits kann es aber auch sehr sinnvoll sein, auf eine Gebührenerstattung zu verzichten, wenn nämlich die Guthabenzinsen höher sind, als bei anderen Bausparkassen, die die Abschlussgebühren zurückzahlen.
Wie sooft, provitiert der Vermittler von den Abschlussgebühren, deshalb ist eine Baufinanzierung mit geringen Gebühren nicht immer die Günstigste. Denn viele Vermittler wollen eben viele Provisionen bekommen und versuchen dann über geringe Gebühren mehr Kunden zu bekommen, für Bausparverträge, die letztendendes keine gute Investion sind. Sie versuchen den Kunden unnötig hohe Bausparverträge anzubieten, um so auch entsprechend hohe Gebühren zu verlangen um so bessere Provisionen zu bekommen.
Es lässt sich also schlussfolgern, dass ein Vergleich zwischen den verschiedenen Bausparkassen und Bausparangeboten immer ratsam ist. Wer aber schon Bausparverträge hat, sollte nicht ohne Wieteres seine alten Bausparverträge kündigen, um eventuell bessere Baufinanzierungen zu finden.
October 21st, 2009 um 10:20 am
Wie bekommen ich heraus, wie hoch die Provision meines Vermittlers ausgefallen ist?