Bei einer Versicherung gibt es immer mehrere Faktoren, die bei der Auswahl berücksichtigt werden müssen. Die Höhe der Prämie alleine sagt nicht viel aus. Bei der Suche kann das Internet helfen.
Eine Versicherung muss einen guten Leistungskatalog haben. Dabei kann unterschieden werden zwischen notwendigen, wünschenswerten und luxuriösen Leistungen. Diese Kriterien können z.B. auch bei der Suche nach einer Krankenversicherung angewendet werden. Eine komplette Standardversorgung bei Krankheiten und Unfällen ist in diesem Fall notwendig. Eine Chefarztbehandlung ist vielleicht wünschenswert und ein Einzelzimmer im Krankenhaus zählt zu den Luxusleistungen.
Zunächst sollten Pakete verglichen werden, die alle notwendigen Leistungen enthalten. Im Internet gibt es Rechner, mit denen man die passende Versicherung aus einer Vielzahl von Angeboten ermitteln kann. Aber auch Fachzeitschriften können eine Hilfe sein. weiterlesen »
Diese Meldung ist wie Balsam für die Seele, besonders nach dem Krisenjahr 2009: Deutschlands Exporte waren im März so stark wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte mit, dass die Ausfuhren im Vergleich zum Vormonat Februar um 10,7 % angestiegen sind. Den stärksten Anstieg gab es bis jetzt im Juli 1992, als ein Plus von 11,5% verzeichnet wurde.
Es sieht aus wie ein erster Schritt aus der Krise, wenn man den Zahlen glauben schenkt. Deutschland exportierte im März 2010 Waren im Wert von 85,6 Milliarden Euro, und führte Waren im Wert von 68,4 Milliarden Euro ein. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 23,3 für die Einfuhren, was 18,3% mehr sind als im März 2009. Sind wir auf dem besten Weg aus der Krise, oder sind diese Zahlen nur saisonal bedingt? Jedenfalls lassen die Rekordsteigerungen auf ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2010 hoffen.
Rekordanstieg deutscher Exporte - Woher kommt das?
Mitten in der weltweiten Finanzkrise scheinen Neuigkeiten über einen Rekordanstieg des Exports geradezu paradox, doch durch den schwachen Euro wird die Kaufkraft im Ausland gestärkt, und der deutsche Export kann weiterlesen »
Eine EU-Finanzhilfe für Griechenland ist soeben beschlossen worden. Trotz Unsicherheiten und Kritik wird nun dem Gesuch aus Athen entsprochen - nicht zuletzt, um auch den Fortbestand der gesamten europäischen Wirtschaft zu gewährleisten.
Die EU-Finanzhilfe für Griechenland wurde lange Zeit als letzte Möglichkeit gesehen, um dem vorm Staatsbankrott stehenden Euro-Partner zu retten. Doch was bislang noch als WorstS-Case-Scenario galt, wurde im April zur bitteren Wahrheit: George Papaconstantinou, Finanzminister und Regierungschef, musste per Fernsehansprache die EU-Staaten um Hilfe bitten. Nun wurde dem Antrag entsprochen.
30 Milliarden Euro werden nun den angeschlagenen Griechen zur Verfügung gestellt - ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn die Schulden Griechenlands, sowie ausstehende Verbindlichkeiten, übertreffen die Summe um ein Vielfaches. Es wird damit gerechnet, dass 120 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren benötigt werden, um die Finanzierung des Landes und die Rettung der Wirtschaft des Landes zu gewährleisten.
Hinter der nun beschlosesenen EU-Finanzhilfe für Griechenland steht aber nicht nur Nachbarschaftshilfe, sondern der ganz konkrete Versuch, die Währungsunion und somit auch das Gefüge der EU zu stabilisieren und beizubehalten: Sollte ein großer Mitspieler wie Griechenland Staatsbankrott anmelden, so könnte auch die Wirtschaft der restlichen EU-Mitglieder gefährdet sein. So zumindest sehen es einige Experten.
Auch andere Länder, um die es derzeit nicht gut steht, wie Irland, Spanien oder Portugal, könnten im Zuge eines Bankrotts Griechenlands umkippen - und die europäische Wirtschaft mit sich reißen. Denn viele Banken in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern sind tief mit dem jeweiligen Finanzmarkt verbandelt.
Eine EU-Finanzhilfe für Griechenland ist also nicht nur der Versuch, das Mittelmeerland vor dem Ruin, vor unkontrollierbarer Arbeitslosigkeit und damit verbundenen sozialen Unruhen zu retten, sondern auch die heimische Wirtschaft nicht weiter zu schädigen.