Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt die erste Hälfte des Geschäftsjahres mit einem Fehlbetrag ab. Ein Rückgang von 0,91 Euro steht dem Plus von 0,21 Euro des letzten Halbjahres gegenüber.
Das Frankfurter Unternehmen beteiligt sich an nationalen und internationalen Firmen. Nach eigener Aussage investierte es 500 Millionen Euro seit 1996. Der Kauf und Verkauf von mittelständischen Unternehmen war 40 Jahre lang ein lukratives Geschäft.

Deutsche Beteiligungs AG schreibt rote Zahlen
Premiere hat sein online-Sportportal Spox.com verkauft und die Holding CRESCES stieg in das Geschäft ein. Bisher ist das Unternehmen nicht sehr bekannt, verspricht aber einiges.
Eine weitere Tochter ist allerdings das Gesundheitsportal TOXAVIS, das durch eine Partnerschaft mit dem Biopharma Unternehmen CYTAVIS zustande kam, das nach Mitteln zur Heilung von Krebs forscht.
CRESCES steigt in Internet-Sportportal ein
Die Sportlergemeinde, die spox.com hauptsächlich frequentierte, fragt sich was Sport mit Biopharma zu tun hat. Viel erfährt man von dem Unternehmen zwar nicht, aber CRESCES heißt „du wirst wachsen“. Das wird vor allem die Anleger freuen, falls dies mit spox.com tatsächlich geschieht. Eine breite Segmentierung scheint hierbei von Vorteil.
Der Fokus des Unternehmens liegt nach eigenen Angaben auf der Webseite in „Life Science, Energy und Engineering“, ein Fortschrittsunternehmen wie es scheint. Dabei überprüft das Unternehmen als Mutterkonzern alle geschäftlichen Kontrakte und Verpflichtungen, sowie Leistungen der Töchter.
PREMIERE steigt aus spox.com aus
PREMIERE hielt seit 2007, 44 Prozent der Anteile für spox.com, die nun auf CRESCES übergegangen sind wie es scheint. In der Pressemitteilung des Senders heißt es, dass PREMIERE versuche, seine Internetauftritte zu bündeln, kündigte aber gleichzeitig eine weitere Repräsentanz ab dem Sommer an. Die restlichen Anteile gehören zu der Media Ventures GmbH, einer Firma aus Köln, die auch schon an den Internetbörsen neu.de oder partner.de beteiligt waren.
Spox.com ist ein recht erfolgreiches Internet-Sportportal, das neben den interessanten Beiträgen auch noch viele Foren beinhaltet. Nach dem Wegbruch der PREMIERE-Beteiligung fürchtete man um den Erhalt der Firma, mit immerhin 37 Mitarbeitern.